Stefan Bachmann
Premiere in der Spielzeit 2011/12
"Perikles" von William Shakespeare
(Premiere am 17. September 2011 im Kasino)
"Winterreise" von Elfriede Jelinek
(Österreichische Erstaufführung im April 2012 im Akademietheater)
Biografie
1966 in Zürich geboren. Studierte Germanistik, Literatur- und Theaterwissenschaften in Zürich und Berlin, arbeitet daneben am Schauspielhaus Zürich und an der Berliner Schaubühne. 1992 war er Mitbegründer des Theater Affekt in Berlin, seine Inszenierung „Lila“ von J.W. Goethe wurde mit dem Friedrich-Luft-Preis ausgezeichnet. Bis 1998 freier Regisseur mit Arbeiten in Bonn, Berlin, Zürich, Wien und Hamburg, wurde u.a. mit „Du sollst mir Enkel schenken“ von Thomas Jonigk (Schauspiel Bonn) zu den Mülheimer Theatertagen, mit „Wahlverwandtschaften nach Goethe“ (Theater Neumarkt) und „Triumph der Illusionen“ von Corneille (Schauspielhaus Hamburg) zum Berliner Theatertreffen eingeladen, das „Skizzenbuch“ von Wolfgang Bauer (Wiener Festwochen) wurde mit der Josef-Kainz-Medaille für Regie ausgezeichnet. Von 1998 – 2003 Schauspieldirektor am Theater Basel („Theater des Jahres“ 1999). Inszenierungen hier u. a. Shakespeares „Troilus und Cressida“, „Ein Sommernachtstraum“, „Sturm“ und „Hamlet“, „Magic Afternoon“ von Wolfgang Bauer, „Täter“ von Thomas Jonigk (eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen), „Die Zauberflöte“ von Mozart, „Der seidene Schuh“ von Claudel. In dieser Zeit inszenierte er auch „Jeff Koons“ von Rainald Goetz, Hamburger Schauspielhaus, eingeladen zum Berliner Theatertreffen und den Mülheimer Theatertagen, „Così fan tutte“ von Mozart, Opéra National Lyon. Von Juli 2003 bis Juli 2004 Weltreise.
Seit 2005 arbeitet er als freier Regisseur, inszenierte u.a. „Amphitryon“ von Kleist am Deutschen Theater Berlin; „Tristan und Isolde“ von Richard Wagner an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin; „Liebe Kannibalen Godard“ von Thomas Jonigk, Shakespeares „Maß für Maß“ und „Das Leben ein Traum“ von Calderón am Thalia Theater Hamburg; „Hörst du mein heimliches Rufen“ und „Ach, da bist Du ja!“ von Thomas Jonigk sowie Schillers „Maria Stuart“ am Düsseldorfer Schauspielhaus; „Die Gottlosen, eine Trilogie von Paul Claudel“ und „Der Zauberberg“ von Thomas Mann am Berliner Maxim Gorki Theater; „Martin Salander“ nach Gottfried Keller in der Theaterfassung von Thomas Jonigk und das Singspiel „Geri“ von Martin Suter und Stephan Eicher am Schauspielhaus Zürich.
Am Burgtheater inszenierte Stefan Bachmann „Der Verschwender“ von Ferdinand Raimund, „Verbrennungen“ von Wajdi Mouawad (ausgezeichnet mit dem Nestroy „Beste Regie“), „Trilogie des Wiedersehens“ von Botho Strauß, „Lorenzaccio“ von Alfred de Musset, „Geschichten aus dem Wiener Wald“ von Ödön von Horváth und „Die Beteiligten“ von Kathrin Röggla (eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2011).






