Burgtheater

möchte Burg Macht Los viel Glück

Jan Bosse

Jan Bosse

Georg Soulek

Premiere in der Spielzeit 2010/11

"Lulu" von Franz Wedekind
(Premiere im Mai 2011 im Burgtheater)

Biografie


Geboren 1969 in Stuttgart, studierte zuerst Theaterwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Erlangen/Nürnberg, dann Schauspielregie an der Hochschule „Ernst Busch“ in Berlin, Diplominszenierung mit Shakespeares „Macbeth“ am Studiotheater 1997. Anschließend inszenierte er u.a. „Psychopathen“ bei den Wiener Festwochen, ausgezeichnet mit dem 1. Preis des Regiewettbewerbs, und „Feuergesicht“ an den Münchner Kammerspielen, beide von Marius von Mayenburg, „Die Krankheit Tod“ nach Duras am Schauspiel Frankfurt, die Uraufführung von „Dr. Jekyll & Mr. Hyde“ nach Robert Woelfl bei den Wiener Festwochen, Goethes „Torquato Tasso“ und die Uraufführung von Theresia Walsers „So wild ist es in unseren Wäldern schon lange nicht mehr“, beide an den Münchner Kammerspielen.

Seit Herbst 2000 war er Hausregisseur am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und inszenierte dort die Uraufführung von Kraussers „Haltestelle. Geister.“, „Oedipus“ nach Sophokles/Hölderlin, Goethes „Clavigo“, Koltès’ „Roberto Zucco“, „Der Menschenfeind“ von Molière/Botho Strauß, Tschechows „Drei Schwestern“, Becketts „Warten auf Godot“ und zuletzt Goethes „Faust 1“. Am Schauspielhaus Zürich inszenierte er Kleists „Die Familie Schroffenstein“, Werner Schwabs „Präsidentinnen“, Kleists „Der zerbrochne Krug“, Shakespeares „Hamlet“ und zuletzt „z.B. Der gestiefelte Kater“ nach Ludwig Tieck. Am Schauspiel Frankfurt/Main Thomas Bernhards „Am Ziel“, am Deutschen Theater in Berlin die Uraufführung von Jon Fosses „Heiß“, am Schauspielhaus Bochum Ionescos „Kahle Sängerin“, am Kölner Schauspiel Büchners „Leonce und Lena“ und „Anna Karenina“ von Leo Tolstoi, bearbeitet von Armin Petras, und Kleists „Der zerbrochne Krug“ am Maxim Gorki Theater Berlin. 2008 inszenierte er erstmals eine Oper, Monteverdis „Orfeo“ in Basel.

Am Burgtheater inszenierte er Shakespeares „Viel Lärm um nichts“ (eingeladen zum Berliner Theatertreffen), Edward Albees „Wer hat Angst vor Virginia Woolf...?“ und Shakespeares „Othello“.

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