Dieter Giesing
Premiere in der Spielzeit 2011/2012
"Endstation Sehnsucht" von Tennessee Williams
(Premiere am 28. Jänner 2012 im Burgtheater)
Biografie
Geboren 1934 in Memel. Studium der Romanistik, Germanistik und Kunstgeschichte in Tübingen und München. Leiter der Tübinger Studentenbühne. 1964 Regiedebüt mit Pinters „Kollektionen“ an den Münchner Kammerspielen. Von 1968 bis 1971 ist er unter August Everding Oberspielleiter an den Münchner Kammerspielen, von 1972 bis 1976 arbeitet er als Oberspielleiter am Hamburger Schauspielhaus unter Ivan Nagel, Inszenierungen u.a. „Die Dreigroschenoper“ von Brecht/Weill, Vitracs „Victor oder Die Kinder an der Macht“, Gorkis „Die Barbaren“, Sternheims „1913“, Tschechows „Die Möwe“.
Seit 1976 arbeitet Dieter Giesing als freier Regisseur. Er inszeniert u.a. am Hamburger Schauspielhaus Kipphardts „In der Sache J. Robert Oppenheimer“ und die Uraufführung von Botho Strauß’ „Trilogie des Wiedersehens“, am Münchner Residenztheater Horváths „Geschichten aus dem Wiener Wald“, die Uraufführung von Kipphardts „Bruder Eichmann“, Strauß’ „Bekannte Gesichter, gemischte Gefühle“; am Schauspielhaus Zürich u.a. Molières „Tartuffe“, Bergmans „Szenen einer Ehe“, Musils „Schwärmer“, Babels "Marija", am Staatstheater Stuttgart Ayckbourns „Familiengeschäfte“ und David Mamets „Hanglage Meerblick“ (eingeladen zum Berliner Theatertreffen); am Schauspielhaus Hamburg Ayckbourns „Der Held des Tages“, an der Freien Volksbühne Berlin Mamets „Die Gunst der Stunde“ und am Theater in der Josefstadt Thomas Bernhards „Der Schein trügt“. In Bochum inszenierte Dieter Giesing u.a. Martin Crimps „Auf dem Land“, Jon Fosses „Schönes“ und Botho Strauß’ „Die Zeit und das Zimmer“. Ebendort „Floh im Ohr“ von Georges Feydeau in der Übersetzung von Elfriede Jelinek, Simon Stephens „Motortown“ und Schnitzlers „Das weite Land“. Am Schauspielhaus Köln inszenierte er 2010 „Das Fest“ von Thomas Vinterberg und Mogens Rukov.
Am Burgtheater inszenierte er Wedekinds „Frühlings Erwachen“, Bruckners „Die Krankheit der Jugend“, Wedekinds „Musik“, Lars Noréns „Dämonen“, (eingeladen zum Berliner Theatertreffen), Babels „Sonnenuntergang“, (eingeladen zum Berliner Theatertreffen), Mamets „Oleanna“, Strindbergs „Der Totentanz“, Botho Strauß’ „Der Narr und seine Frau heute Abend in Pancomedia“, Neil LaButes „Some Girl(s)“, Yasmina Rezas „Der Gott des Gemetzels“ und Arthur Schnitzlers „Professor Bernhardi“.






