Burgtheater

Ich bin wirklich ziemlich lebensmüde. Stefan Hornbach. Über meine Leiche

René Pollesch

René Pollesch

Copyright:
Thomas Aurin

Premiere in der Spielzeit 2016/17

„Carol Reed“ (Arbeitstitel) von René Pollesch
Uraufführung im April 2017 im Akademietheater

Biografie


1962 in Friedberg/Hessen geboren. Uraufgeführte Stücke in eigener Regie ab 1998 waren an verschiedenen Theatern „Drei hysterische Frauen“, „Superblock“, „Heidi Hoh“, „Globalisierung und Verbrechen“, „JavaTM In A Box“, „Heidi Hoh arbeitet hier nicht mehr“, „World Wide Web-Slums 1-10“, „Frau unter Einfluss“, „Prater Trilogie. Stadt als Beute“, „Insourcing des Zuhause - Menschen in Scheiß-Hotels“, „Sex“, „Der Kandidat (1980). Sie leben!“, „24 Stunden sind kein Tag. Escape from New York“, „Soylent Green isst Menschenfleisch, sagt es allen weiter!“, „Freedom, Beauty, Truth & Love. Das revolutionäre Unternehmen“, „Der Leopard von Singapur“, „Telefavela (Zeltsaga)“, „Prater-Saga“, „Notti senza cuore - Life is the new hard“, „L’affaire Martin! etc.“, „Tod eines Praktikanten“, „Diktatorinnengattinnen I.“, „Darwin-win & Martin Loser-Drag King & Hygiene auf Tauris“, „Du hast mir die Pfanne versaut, du Spiegelei des Terrors!“, „Ein Chor irrt sich gewaltig“, „LSD“, „Stadt ohne Eigenschaften“; „Wann kann ich endlich in einen Supermarkt gehen und kaufen was ich brauche allein mit meinem guten Aussehen?“, „Liebe ist kälter als das Kapital“, „Wenn die Schauspieler mal einen freien Abend haben wollen, übernimmt Hedley Lamarr“, „Splatterboulevard“, „Svetlana in a Favela“, „Pablo in der Plusfiliale“, „Cappucetto Rosso“, „Schändet eure neoliberalen Biografien“, „Solidarität ist Selbstmord“, „Ping Pong d'Amour“, „Die Welt zu Gast bei reichen Eltern“, „Seid hingerissen von euren tragischen Verhältnissen“, „Calvinismus Klein“, „JFK“, „Ich schau dir in die Augen, gesellschaftlicher Verblendungszusammenhang!“, „Tal der fliegenden Messer“, „Cinecittà Aperta“, „Der perfekte Tag“, „Mädchen in Uniform – Wege aus der Selbstverwirklichung“, „Drei Western“, „Sozialistische Schauspieler sind schwerer von der Idee eines Regisseurs zu begeistern“, „XY Beat“, „Schmeiß dein Ego weg!“, „Die Kunst war viel populärer, als ihr noch keine Künstler wart!“, „Was du auch machst, mach es nicht selbst“, „Fahrende Frauen“, „Kill your Darlings! Streets of Berladelphia“, „Don Juan“, „Wir sind schon gut genug!“, „Eure ganz großen Themen sind weg“, „Neues vom Dauerzustand“, „Macht es für euch!“, „KapiTal der Puppen“, „Die Revolver der Überschüsse“, „Der General“, „Glanz und Elend der Kurtisanen“, „Gasoline Bill“, „Herein! Herein! Ich atme euch ein!“, „Je t'adorno“, „House for Sale“, „Du weißt einfach nicht, was die Arbeit ist“, „Rocco Darsow“, „Keiner findet sich schön“, „Service/No service“, „Love/No Love“, „BÜHNE FREI FÜR MICK LEVČIK!“.

Außerdem erarbeitete er seine Texte mit Schauspiel-Ensembles in Santiago de Chile, Stockholm, Tokio und Warschau. Seine erste Opernregie wurde 2010 mit „Metanoia. Über das Denken hinaus“ im Ausweichquartier der Staatsoper Berlin im Schillertheater uraufgeführt und zuletzt 2015 die genreübergreifende Oper „Von einem der auszog, weil er sich die Miete nicht mehr leisten konnte“ (Musik: Dirk von Lowtzow) an der Berliner Volksbühne.

Für das Burgtheater inszenierte er „Hallo Hotel ...!“, „Häuser gegen Etuis“, „Das purpurne Muttermal“ (ausgezeichnet mit dem Nestroy 2007 als „Bestes Stück“), „Fantasma“ (Publikumspreis der Mülheimer Theatertage 2009), „Peking Opel“, „Die Liebe zum Nochniedagewesenen“ und „Cavalcade or Being a holy motor“.

Zahlreiche seiner Stücke wurden zu den Mülheimer Theatertagen und zum Berliner Theatertreffen eingeladen, so zuletzt 2012 „Kill your Darlings! Streets of Berladelphia“ (Berliner Volksbühne). 2012 erhielt er den Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis für sein dramatisches Gesamtwerk und wurde Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

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