Burgtheater

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René Pollesch

René Pollesch

Copyright:
Thomas Aurin

Premiere in der Spielzeit 2011/12

"Die Liebe zum Nochniedagewesenen" von René Pollesch
(Uraufführung am 7. Dezember 2011 im Akademietheater)

Biografie


1962 in Friedberg/Hessen geboren, studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Für das Theater am Turm (TAT) in Frankfurt/Main entstanden erste Auftragsarbeiten in eigener Regie, parallel begann er mit Bearbeitungen und Übersetzungen englischer Libretti und Stücke. Uraufgeführte Stücke in eigener Regie ab 1998 waren „Drei hysterische Frauen“ an der Berliner Volksbühne, „Superblock“ am Berliner Ensemble, „Heidi Hoh“ am Podewil in Berlin, „Globalisierung und Verbrechen“ am Schauspiel Leipzig, „JavaTM In A Box“ in Luzern, „Heidi Hoh arbeitet hier nicht mehr“ am Podewil in Berlin, „World Wide Web-Slums 1-10“ am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, „Frau unter Einfluss“ an der Berliner Volksbühne. Seit 2001 ist er hier künstlerischer Leiter des Praters, er schrieb und inszenierte „Prater Trilogie. Stadt als Beute“, „Insourcing des Zuhause - Menschen in Scheiß-Hotels“, „Sex“, diese „Prater-Trilogie“ wird zum Berliner Theatertreffen und zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen, Pollesch wird von der Zeitschrift „Theater heute“ zum „Dramatiker des Jahres“ gewählt; „Der Kandidat (1980). Sie leben!“, „24 Stunden sind kein Tag. Escape from New York“, „Soylent Green isst Menschenfleisch, sagt es allen weiter!“, „Freedom, Beauty, Truth & Love. Das revolutionäre Unternehmen“, „Der Leopard von Singapur“, „Telefavela (Zeltsaga)“, „Prater-Saga“, „Notti senza cuore - Life is the new hard“. Während der Prater umgebaut wurde, inszenierte er an der Volksbühne „L’affaire Martin! etc.“, „Tod eines Praktikanten“, „Diktatorinnengattinnen I.“, „Darwin-win & Martin Loser-Drag King & Hygiene auf Tauris“, „Du hast mir die Pfanne versaut, du Spiegelei des Terrors!“. Zur Wiedereröffnung des Praters bringt er im April 2009 „Ein Chor irrt sich gewaltig“ zur Uraufführung. An anderen Theatern inszenierte er „LSD“, „Stadt ohne Eigenschaften“; „Wann kann ich endlich in einen Supermarkt gehen und kaufen was ich brauche allein mit meinem guten Aussehen?“, „Liebe ist kälter als das Kapital“ und „Wenn die Schauspieler mal einen freien Abend haben wollen, übernimmt Hedley Lamarr“ am Staatstheater Stuttgart, „Splatterboulevard“ am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, „Svetlana in a Favela“ Luzern/Basel, „Pablo in der Plusfiliale“ bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen, „Cappucetto Rosso“ bei den Salzburger Festspielen, „Schändet eure neoliberalen Biografien“ und „Solidarität ist Selbstmord“, „Ping Pong d'Amour“ an den Münchner Kammerspielen, „Die Welt zu Gast bei reichen Eltern“ am Hamburger Thalia Theater , „Seid hingerissen von euren tragischen Verhältnissen“ an der Universität der Künste Berlin, „Calvinismus Klein“ am Schauspielhaus Zürich, „JFK“ am Deutschen Theater Berlin, „Ich schau dir in die Augen, gesellschaftlicher Verblendungszusammenhang!“ an der Volksbühne Berlin. Im Juni 2008 begann Pollesch seine „Ruhrgebietstrilogie“ bei den Mülheimer Theatertagen mit „Tal der fliegenden Messer“, es folgten „Cinecittà Aperta“ und „Der perfekte Tag“. Weitere Stücke waren „Mädchen in Uniform – Wege aus der Selbstverwirklichung“ am Schauspielhaus Hamburg, „Drei Western“ am Staatstheater Stuttgart, „Sozialistische Schauspieler sind schwerer von der Idee eines Regisseurs zu begeistern“ am Schauspiel Frankfurt, „XY Beat“ an den Münchner Kammerspielen und nach „Schmeiß dein Ego weg!“ zuletzt „Die Kunst war viel populärer, als ihr noch keine Künstler wart!“ an der Berliner Volksbühne.

Für das Burgtheater inszenierte er „Hallo Hotel ...!“, „Häuser gegen Etuis“, „Das purpurne Muttermal“ (ausgezeichnet mit dem Nestroy 2007 als „Bestes Stück“), „Fantasma“ und „Peking Opel“.
Zahlreiche seiner Stücke wurden zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen.

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