Burgtheater

Ich bin wirklich ziemlich lebensmüde. Stefan Hornbach. Über meine Leiche

Andreas Kriegenburg

Andreas Kriegenburg


Copyright:
Georg Soulek
Burgtheater


Premiere in der Spielzeit 2016/2017


„Pension Schöller“ von Carl Laufs, Wilhelm Jacoby
Premiere am 22. Oktober 2016 im Burgtheater

Biografie


Regisseur und Bühnenbildner. Geboren 1963 in Magdeburg, war nach der Ausbildung zum Modelltischler als Tischler und Techniker am Theater Magdeburg beschäftigt, wurde 1984 Regieassistent am Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau und ging 1987 in dieser Funktion ans Kleist-Theater in Frankfurt an der Oder, wo er seine ersten Regiearbeiten herausbrachte.

1991 wurde er Hausregisseur an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, seine erste Arbeit, Büchners „Woyzeck”, wurde zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Von 1994 bis 1999 war er Hausregisseur am Niedersächsischen Staatstheater Hannover, wo er u.a mehrere Stücke von Dea Loher uraufführte. Seit 1996 war er regelmäßiger Gast am Bayerischen Staatsschauspiel, weitere Stationen waren das Thalia Theater Hamburg, das Deutsche Theater Berlin und das Zürcher Schauspielhaus.

Von 1999 bis 2001 war er Hausregisseur am Burgtheater, er inszenierte „Lulu“ von Frank Wedekind, „Die Verschwörung des Fiesco zu Genua“ von Friedrich Schiller und „!REVOLUTION!“ – Georg Büchner: Dantons Tod / Heiner Müller: Der Auftrag.

Von 2001 bis 2009 war er Oberspielleiter am Thalia Theater Hamburg, wo er wieder neue Stücke von Dea Loher zur Uraufführung brachte, u.a. „Unschuld“ und „Das letzte Feuer“ (ausgezeichnet mit dem Faust-Theaterpreis 2008), mit „Die schmutzigen Hände“ von Jean-Paul Sartre wurde er zum Berliner Theatertreffen eingeladen. An den Münchner Kammerspielen inszenierte er ab 2002 u.a. „Die Orestie“ von Aischylos, „Die Nibelungen“ von Friedrich Hebbel (ausgezeichnet mit dem Nestroy 2005), „Drei Schwestern“ von Anton Tschechow und „Der Prozess“ von Franz Kafka, alle eingeladen zum Berliner Theatertreffen.

Von 2009 bis 2014 war er Hausregisseur am Deutschen Theater Berlin, er inszenierte u.a. „Aus der Zeit fallen“ von David Grossman, „Diebe“ von Dea Loher (eingeladen zum Berliner Theatertreffen und mit dem Publikumspreis der Mülheimer Theatertage ausgezeichnet). Zuletzt zeigte er in Berlin Lessings „Nathan der Weise“ und „Ein Käfig ging einen Vogel suchen“ von Franz Kafka.
Für seine Ausstattungen von „Prinz Friedrich von Homburg“ und „Diebe“ wurde er 2010 von der Zeitschrift Theater heute zum Bühnenbildner des Jahres gekürt.

Im Jahr 2006 gab er sein Debüt als Opernregisseur am Theater Magdeburg mit der Aufführung von „Orpheus und Eurydike“ nach Christoph Willibald Gluck, seitdem arbeitete er regelmäßig an der Bayerischen Staatsoper in München („Die Soldaten“ von Bernd Alois Zimmermann wurde vom Fachmagazin ‚Opernwelt‘ als Produktion des Jahres 2014 ausgezeichnet), weiters an der Deutschen Oper Berlin, der Oper Frankfurt, der Semperoper in Dresden sowie am Neuen Nationaltheater Tokio.

Bei den Salzburger Festspielen inszenierte er 2014 Ödön von Horváths „Don Juan kommt aus dem Krieg“, am Staatsschauspiel Dresden „Die Fliegen“ von Jean-Paul Sartre, Shakespeares „Was ihr wollt“ und zuletzt „Bernarda Albas Haus“ von Federico García Lorca, am Schauspiel Frankfurt „Der Diener zweier Herren“ von Carlo Goldoni, „Glaube Liebe Hoffnung“ von Ödön von Horváth und Shakespeares „Der Sturm“.

2015 kehrte Kriegenburg mit Maxim Gorkis „Wassa Schelesnowa“ ans Burgtheater zurück.

Suche im Spielplan



  • Bundestheater-Holding
  • Burgtheater
  • Staatsoper
  • Das Ballett
  • Volksoper
  • Art for Art/Theaterservice