Burgtheater

Ich bin wirklich ziemlich lebensmüde. Stefan Hornbach. Über meine Leiche

Antú Romero Nunes

(c) Reinhard Werner

Antú Romero Nunes


Copyright:
Reinhard Werner
Burgtheater


Premiere in der Spielzeit 2016/17


„Die Orestie“ von Aischylos
Premiere am 18. März 2017 im Burgtheater


Biografie


geboren 1983 in Tübingen, erste Theateranfänge ebendort als Schauspieler und Regisseur. Nach Regieassistenzen im Theater und Film in Chile studierte er Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Mit seiner Diplominszenierung „Der Geisterseher“ nach Schiller am Maxim Gorki Theater wurde er 2010 zum Nachwuchsfestival „Radikal jung“ des Münchner Volkstheaters sowie 2011 zu den 16. Internationalen Schillertagen am Nationaltheater Mannheim eingeladen. Von der Zeitschrift „Theater heute“ wurde er 2010 zum Nachwuchsregisseur des Jahres gewählt.

Er inszenierte am Thalia Theater Hamburg („Invasion!“ von Jonas Hassen Khemiri – eingeladen zum Festival Reims Scènes d'Europe 2011; „Atropa. Die Rache des Friedens“ von Tom Lanoye; „Merlin oder Das wüste Land“ von Tankred Dorst; „Don Giovanni. Letzte Party“ frei nach Wolfgang Amadeus Mozart/Lorenzo da Ponte – eingeladen zum Festival d’Avignon 2014; „Moby Dick“ nach Herman Melville, „Der Ring: Rheingold/Walküre“ sowie „Siegfried/Götterdämmerung“ nach Richard Wagner und Altvätern, „Die Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht); am Schauspiel Frankfurt (Carlos Eugenio López’ „Abgesoffen“ UA; Ibsens „Peer Gynt“ – eingeladen zu „Radikal jung“ 2011); am Schauspiel Essen („Sinn“ von Anja Hilling mit Studierenden der Folkwang Universität Essen – Ensemblepreis und Preis der Studierenden beim Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielstudierender 2010), 2010 bis 2013 als Hausregisseur am Maxim Gorki Theater Berlin (Oliver Klucks „Das Prinzip Meese“ UA; „Rocco und seine Brüder“ nach dem Film von Luchino Visconti – ausgezeichnet mit dem Kurt-Hübner-Regiepreis 2011 und eingeladen zu „Radikal jung“ 2012; „Die Familie Schroffenstein“ von Heinrich von Kleist; „zeit zu lieben, zeit zu sterben“ von Fritz Kater; „Die Räuber“ nach Friedrich Schiller – ausgezeichnet mit dem Friedrich-Luft-Preis 2012; „N Haufen Kohle“ – eine Stückentwicklung mit den Luchadores Tinieblas Jr. und Marabunta Jr. – in deutscher und spanischer Sprache; „5 Tage im Juni“ , das „Abschluss-Spektakel“ der Intendanz von Armin Petras); am Schauspielhaus Zürich („Solaris“ nach Stanisław Lem; „Alice im Wunderland“ nach Lewis Carroll).
Seit der Spielzeit 2014/2015 ist Antú Romero Nunes Hausregisseur am Thalia Theater in Hamburg. Im Juni 2016 feiert ebendort seine neueste Produktion, Kafkas „Das Schloss“, Premiere.

An der Bayerischen Staatsoper gab Nunes 2014 mit „Guillaume Tell“ von Gioachino Rossini sein Debüt als Opernregisseur, an der Komischen Oper Berlin wird er 2016 „Der Vampyr“, Musiktheater nach Heinrich Marschner, inszenieren.

Am Burgtheater inszenierte er Wolfram Lotz’ „Einige Nachrichten an das All“ (ÖEA), die Uraufführung von „Das Geisterhaus“ von Isabel Allende, Leo Tolstois „Die Macht der Finsternis“ und „Hotel Europa oder Der Antichrist“ – ein Projekt frei nach Joseph Roth.

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