Claus Peymann
Premieren in der Spielzeit 2009/10
"Richard II." von William Shakespeare
(Premiere am 9. Jänner 2010 im Burgtheater)
Biografie
Claus Peymann 1937 in Bremen geboren. Zuerst Studententheater in Hamburg, von 1966-69 am Frankfurter Theater am Turm (TAT) tätig. Uraufführung von Peter Handkes "Publikumsbeschimpfung". Zusammen mit Joseph Beuys "Iphigenie auf Tauris/Titus Andronicus". Mitbegründer der „Schaubühne am Halleschen Ufer“ in Berlin 1971, Uraufführung von Handkes "Ritt über den Bodensee". In Hamburg Uraufführung von Botho Strauß erstem Theaterstück "Die Hypochonder"und Thomas Bernhards erstem Theaterstück "Ein Fest für Boris". 1972 Uraufführung von Bernhards "Der Ignorant und der Wahnsinnige" in Salzburg, 1974 Uraufführung von Thomas Bernhards "Jagdgesellschaft" am Burgtheater Wien;
Von 1974-1979 am Württembergischen Staatstheater Stuttgart: Uraufführungen u.a. von Thomas Bernhards "Minetti, vor dem Ruhestand" und "Immanuel Kant"; Zusammenarbeit mit Achim Freyer bei Kleists "Käthchen von Heilbronn", Goethes "Faust I/I"I.
1979-1986 am Schauspielhaus Bochum, Inszenierungen: "Torquato Tasso", "Nathan der Weise, "Die Hermannsschlacht" und Uraufführungen von Thomas Bernhard "Der Weltverbesserer", "Am Ziel", "Der Schein trügt", "Der Theatermacher".
1986-1999 Burgtheater Wien; Uraufführungen, von Thomas Bernhard "Ritter, Dene, Voss" und "Heldenplatz", Peter Turrini "Alpenglühn", "Die Schlacht um Wien" und "Endlich Schluß", Elfriede Jelinek "Raststätte" und Peter Handke "Das Spiel vom Fragen", "Die Stunde da wir nichts voneinander wußten" und "Zurüstung für die Unsterblichkeit". Weitere wichtige Produktionen in Wien: Shakespeares "Richard III.", Goethes "Clavagio" und Schillers "Wilhelm Tell".
Seit 1999 am Berliner Ensemble. Beschäftigung mit Brecht: "Die Mutter", "Die heilige Johanna der Schlachthöfe" und "Mutter Courage und ihre Kinder". Shakespeare’s "Richard II." und III.. Inszenierung der Uraufführungen von Franz Xaver Kroetz "Das Ende der Paarung", von Christoph Ransmayr "Die Unsichtbare", von Peter Turrini "Da Ponte in Santa Fe", von Elfriede Jelinek "Wolken.Heim", und von Peter Handke "Untertagblues" und "Spuren der Verirrten". Zuletzt "Frühlings Erwachen" von Frank Wedekind.
Peymanns Inszenierungen werden zu vielen Festivals und internationalen Gastspielen eingeladen (insgesamt 20 mal zum Berliner Theatertreffen, ferner: BITEF Belgrad, Biennale in Venedig, Mülheimer Theatertage, Théâtre de l´Europe und Théâtre de la Ville in Paris, Holland Festival, Fadjr Festival Teheran, Tokyo International Festival, Shakespeare Festival Stratford-upon-Avon). Mehrfache Auszeichnung zum „Theater des Jahres“.
2008 erschien das Buch PEYMANN VON A-Z zusammengestellt und herausgegeben vom Theaterkritiker und Essayist Hans-Dieter Schütt






