Burgtheater

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Martin Wuttke

Martin Wuttke (c) Peter Rigaud

Martin Wuttke


Copyright:
Peter Rigaud


Premiere in der Spielzeit 2011/2012


" Nach der Oper. Würgeengel" Eine masochistische Komödie von Martin Wuttke nach Luis Buñuel
(Premiere am 12. Februar 2012 im Kasino)

Biografie


Wurde 1962 in Gelsenkirchen geboren. Seine Schauspielausbildung absolvierte er zunächst am Figurentheaterkolleg, dann an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum.

Martin Wuttke ist an zahlreichen deutschsprachigen Bühnen als Schauspieler tätig, u.a. am Schauspiel Frankfurt, am Thalia Theater Hamburg, am Schiller Theater Berlin, am Berliner Ensemble, an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, an den Münchner Kammerspielen, am Schauspielhaus Zürich und am Burgtheater Wien, wo er seit 2009 festes Ensemblemitglied ist.

Mit den Regisseuren Einar Schleef, Heiner Müller, Frank Castorf, René Pollesch verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit. Bis heute spielt er die Titelrolle in Heiner Müllers letzter Inszenierung am Berliner Ensemble „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ von Bertolt Brecht (1995). Nach Heiner Müllers Tod war Wuttke 1996 kurzzeitig Intendant des Berliner Ensembles. 1999 ging er an die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und spielte in zahlreichen Inszenierungen von Frank Castorf, Christoph Schlingensief, Christoph Marthaler und René Pollesch.

Am Burgtheater spielte er in den Pollesch-Stücken „Das purpurne Muttermal“, „Fantasma“ und „Peking Opel“. Für die Rolle des Christian in Thomas Vinterbergs Inszenierung „Das Begräbnis“ wurde er mit dem Nestroy-Theaterpreis 2010 ausgezeichnet. In Čechovs „Platonov“ in der Regie von Alvis Hermanis spielt er die Titelrolle.

Von der Zeitschrift »Theater heute« wurde er 1995 und 2003 zum Schauspieler des Jahres gekürt. 1992 erhielt er den Boy-Gobert-Preis der Stadt Hamburg und im Jahr 1995 den Gertrud-Eysoldt-Ring.
Seit 1997 ist Martin Wuttke auch als Regisseur tätig, er inszenierte u.a. „Podpojle“ nach Fjodor M. Dostojewskij, „Die Perser“ von Aischylos/Durs Grünbein, „Solaris“ nach Stanislaw Lem und „Zarathustra. Die Gestalten sind unterwegs“ nach Friedrich Nietzsche in Zusammenarbeit mit Jonathan Meese, alle am Schloss Neuhardenberg, „Erkundungen für die Präzisierung des Gefühls für einen Aufstand“ von Rolf Dieter Brinkmann am Schauspiel Köln, „Gretchens Faust“ nach Johann Wolfgang Goethe und „Das abenteuerliche Herz: Droge und Rausch“ nach Texten von Ernst Jünger am Berliner Ensemble.

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