Burgtheater

Kopf alles Wissen Burg Herz Nichts

Matthias Hartmann

Matthias Hartmann


Copyright:
Georg Soulek


Premieren in der Spielzeit 2009/2010


„Faust – Der Tragödie erster und zweiter Teil“ von Johann Wolfgang Goethe
(Premiere am 4. September 2009 im Burgtheater)

"Immanuel Kant" von Thomas Bernhard
(Eine Produktion des Schauspielhauses Zürich, Premiere am 19. September 2009 im Burgtheater)

"Amphitryon" von Heinrich von Kleist
(Eine Produktion des Schauspielhauses Zürich, Premiere am 27. September 2009 im Akademietheater)

"1979" nach einem Roman von Christian Kracht
(Eine Produktion des Schauspielhauses Bochum, Premiere am 29. November 2009 im Akademietheater)

"Warten auf Godot" von Samuel Beckett
(Eine Produktion des Schauspielhauses Bochum, Premiere am 5. Dezember 2009 im Burgtheater)

"Todesvariationen" von Jon Fosse
(Eine Produktion des Schauspielhauses Bochum, Premiere am 16. Jänner 2010 im Akademietheater)

"Wie werde ich ein besserer Mensch?" Szenen aus Tolstois Krieg und Frieden von Roland Schimmelpfennig (ab April 2010 im Kasino)

Biografie


Geboren 1963 in Osnabrück.
Erste Regieassistenzen ab 1985 am Berliner Schillertheater und am Theater Kiel. 1990 wurde er künstlerischer Leiter und Hausregisseur am Niedersächsischen Staatstheater in Hannover, seine Inszenierung von Lessings „Emilia Galotti“ wurde zum Berliner Theatertreffen eingeladen.
1993 wechselte er mit Eberhard Witt ans Bayerische Staatsschauspiel München, wo er bis 1999 Hausregisseur blieb. Er inszenierte am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und am Burgtheater (1995 Schillers „Die Räuber“, 1996 Molières „Der Menschenfeind“ und Horváths „Kasimir und Karoline“, 1998 Turrinis „Die Liebe in Madagaskar“). Die zweite Einladung zum Theatertreffen erhielt er für seine Inszenierung von „Der Kuss des Vergessens“ von Botho Strauß 1998 am Zürcher Schauspielhaus, er wurde von „Theater heute“ zum „Regisseur des Jahres“ gewählt.

Von 2000 bis 2005 war er Intendant des Schauspielhauses Bochum, inszenierte u.a. Uraufführungen von Botho Strauß und Peter Turrini sowie das medial vielbeachtete „Warten auf Godot“ von Samuel Beckett mit Harald Schmidt als Lucky und „1979“ nach dem Roman von Christian Kracht.

Im September 2005 übernahm er die Intendanz des Schauspielhauses Zürich. Hier inszenierte er die Uraufführung von Botho Strauß’ „Nach der Liebe beginnt ihre Geschichte“, Tschechows „Iwanow“, Schillers „Parasit“, „Othello“ von Shakespeare, Heinrich von Kleists „Amphitryon“, „Blackbird“ von David Harrower, die deutschsprachige Erstaufführung von Mark Ravenhills „pool (no water)“, Molières „Tartuffe“, Sophokles’ „Ödipus“, die Uraufführung von Justine del Cortes „Sex“, die deutschsprachige Erstaufführung von Jon Fosses „Ich bin der Wind“ und Thomas Bernhards „Immanuel Kant“.

An der Oper führte er ab 2003 Regie zu Friedrich Smetanas „Die verkaufte Braut“ (Dirigent Peter Schneider), Eugen d’Alberts „Tiefland“ und Bizets „Carmen" (Dirigent beide: Franz Welser-Möst) am Opernhaus Zürich sowie Richard Strauss' „Elektra“ (Dirigent Christoph von Dohnányi) an der Pariser Oper. 2006 wurde er zum Direktor des Burgtheaters mit Beginn der Spielzeit 2009/2010 ernannt.

An der Wiener Staatsoper inszeniert er im Oktober 2009 "Lady Macbeth von Mzensk" von Dmitri Schostakowitsch.

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