Burgtheater

möchte Burg Macht Los viel Glück

Matthias Hartmann

Matthias Hartmann


Copyright:
Georg Soulek


Premieren in der Spielzeit 2010/2011


„Phädra" von Jean Racine
(Premiere am 8. September 2010 im Akademietheater
Koproduktion mit den Salzburger Festspielen)

"Was ihr wollt" von William Shakespeare
(Premiere im Dezember 2010 im Burgtheater)

"Der Parasit" von Friedrich Schiller nach Louis-Benoît Picard
(Premiere im Dezember 2010 im Burgtheater)

"Das blinde Geschehen" von Botho Strauß
(Uraufführung im Februar 2011 im Burgtheater)

Biografie


Geboren 1963 in Osnabrück. Erste Regieassistenzen ab 1985 am Berliner Schillertheater und am Theater Kiel. 1990 wurde er künstlerischer Leiter und Hausregisseur am Niedersächsischen Staatstheater in Hannover, seine Inszenierung von Lessings „Emilia Galotti“ wurde zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 1993 wechselte er mit Eberhard Witt ans Bayerische Staatsschauspiel München, wo er bis 1999 Hausregisseur blieb. Er inszenierte am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und am Burgtheater (1995 Schillers „Die Räuber“, 1996 Molières „Der Menschenfeind“ und Horváths „Kasimir und Karoline“, 1998 Turrinis „Die Liebe in Madagaskar“). Die zweite Einladung zum Theatertreffen erhielt er für seine Inszenierung von „Der Kuss des Vergessens“ von Botho Strauß 1998 am Zürcher Schauspielhaus, er wurde von „Theater heute“ zum „Regisseur des Jahres“ gewählt.

Von 2000 bis 2005 war er Intendant des Schauspielhauses Bochum, inszenierte u.a. Uraufführungen von Botho Strauß und Peter Turrini sowie das medial vielbeachtete „Warten auf Godot“ von Samuel Beckett mit Harald Schmidt als Lucky und „1979“ nach dem Roman von Christian Kracht. Im September 2005 übernahm er die Intendanz des Schauspielhauses Zürich. Hier inszenierte er die Uraufführung von Botho Strauß’ „Nach der Liebe beginnt ihre Geschichte“, Tschechows „Iwanow“, „Othello“ von Shakespeare, Heinrich von Kleists „Amphitryon“, „Blackbird“ von David Harrower, die deutschsprachige Erstaufführung von Mark Ravenhills „pool (no water)“, Molières „Tartuffe“, Sophokles’ „Ödipus“, die Uraufführung von Justine del Cortes „Sex“, die deutschsprachige Erstaufführung von Jon Fosses „Ich bin der Wind“ und Thomas Bernhards „Immanuel Kant“.

An der Oper führte er ab 2003 Regie zu Friedrich Smetanas „Die verkaufte Braut“ (Dirigent Peter Schneider), Eugen d’Alberts „Tiefland“ und Bizets „Carmen" (Dirigent beide: Franz Welser-Möst) am Opernhaus Zürich sowie Richard Strauss' „Elektra“ (Dirigent Christoph von Dohnányi) an der Pariser Oper.

An der Wiener Staatsoper inszenierte er im Oktober 2009 „Lady Macbeth von Mzensk“ von Dmitri Schostakowitsch, an der Zürcher Oper 2010 „Rusalka“ von Anton Dvorák.

Seit September 2009 ist Matthias Hartmann Direktor des Burgtheaters. In der Spielzeit 2009/2010 inszenierte er Goethes „Faust – Der Tragödie erster und zweiter Teil“, „Krieg und Frieden“, Teile aus dem Ersten Buch von Leo Tolstoi und zeigte Übernahmen aus dem Schauspielhaus Zürich und Bochum.

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