Burgtheater

wir sind alle teil eines viel größeren unfalls. Ferdinand Schmalz. dosenfleisch

Matthias Hartmann

Matthias Hartmann


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Georg Soulek



Biografie


Geboren 1963 in Osnabrück. Erste Regieassistenzen ab 1985 am Berliner Schillertheater und am Theater Kiel. 1990 wurde er künstlerischer Leiter und Hausregisseur am Niedersächsischen Staatstheater in Hannover, seine Inszenierung von Lessings „Emilia Galotti“ wurde zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 1993 wechselte er mit Eberhard Witt ans Bayerische Staatsschauspiel München, wo er bis 1999 Hausregisseur blieb. Er inszenierte am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und am Burgtheater (Schillers „Die Räuber“, Molières „Der Menschenfeind“ und Horváths „Kasimir und Karoline“, Turrinis „Die Liebe in Madagaskar“). Die zweite Einladung zum Theatertreffen erhielt er für seine Inszenierung „Der Kuss des Vergessens“ von Botho Strauß 1998 am Zürcher Schauspielhaus, er wurde von „Theater heute“ zum „Regisseur des Jahres“ gewählt.

Von 2000 bis 2005 war er Intendant des Schauspielhauses Bochum, inszenierte u.a. Uraufführungen von Botho Strauß und Peter Turrini sowie das medial vielbeachtete „Warten auf Godot“ von Samuel Beckett mit Harald Schmidt als Lucky und „1979“ nach dem Roman von Christian Kracht. Im September 2005 übernahm er die Intendanz des Schauspielhauses Zürich. Hier inszenierte er die Uraufführung von Botho Strauß’ „Nach der Liebe beginnt ihre Geschichte“, Tschechows „Iwanow“, „Othello“ von Shakespeare, Heinrich von Kleists „Amphitryon“, „Blackbird“ von David Harrower, die deutschsprachige Erstaufführung von Mark Ravenhills „pool (no water)“, Molières „Tartuffe“, Sophokles’ „Ödipus“, die Uraufführung von Justine del Cortes „Sex“, die deutschsprachige Erstaufführung von Jon Fosses „Ich bin der Wind“ und Thomas Bernhards „Immanuel Kant“.

An der Oper führte er ab 2003 Regie zu Friedrich Smetanas „Die verkaufte Braut“, Eugen d’Alberts „Tiefland“ und Georges Bizets „Carmen" am Opernhaus Zürich sowie Richard Strauss’ „Elektra“ an der Pariser Oper, „Lady Macbeth von Mzensk“ von Dmitri Schostakowitsch an der Wiener Staatsoper, „Rusalka“ von Antonín Dvořák und zuletzt die Oper „Mathis der Maler“ von Paul Hindemith am Opernhaus Zürich.

Von 2009 bis 2014 war Matthias Hartmann Direktor des Burgtheaters. Er inszenierte Goethes „Faust – Der Tragödie erster und zweiter Teil“, „Phädra“ von Jean Racine in Koproduktion mit den Salzburger Festspielen, „Was ihr wollt“ von William Shakespeare, „Der Parasit“ von Friedrich Schiller nach Louis-Benoît Picard, die Uraufführung von „Das blinde Geschehen“ von Botho Strauß, „Krieg und Frieden“, nach Leo Tolstoi (ausgezeichnet mit dem Nestroy Spezialpreis 2010), „Der zerbrochne Krug“ von Heinrich von Kleist, „Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie“ von Woody Allen, „Troja“, „Onkel Wanja“ von Anton Tschechow, die Uraufführung von „Schatten (Eurydike sagt)“ von Elfriede Jelinek, „Die Ahnfrau“ von Franz Grillparzer und "Der böse Geist Lumpazivagabundus" von Johann Nestroy.

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