Roland Schimmelpfennig
Premiere in der Spielzeit 2011/2012
"Das fliegende Kind" von Roland Schimmelpfennig
(Uraufführung am 4. Februar 2012 im Akademietheater)
Biografie
Geboren 1967 in Göttingen. Er arbeitete zunächst als freier Journalist und Autor in Istanbul, bevor er 1990 ein Regiestudium an der Otto-Falckenberg-Schule in München begann. Nach dem Abschluss wurde er Regieassistent und später Mitarbeiter der künstlerischen Leitung der Münchner Kammerspiele. Seit 1996 arbeitet er als freier Autor, zeitweise auch als Dramaturg an der Berliner Schaubühne. Uraufgeführt wurden u.a. „Die ewige Maria“ am Theater Oberhausen, „Keine Arbeit für die junge Frau im Frühlingskleid“ und „Die Zwiefachen“ an den Münchner Kammerspielen, „Aus den Städten in die Wälder, aus den Wäldern in die Städte“ und „Fisch um Fisch“ am Staatstheater Mainz, „Vor langer Zeit im Mai“, „MEZ“ und „Push Up 1-3“ an der Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin, „Die arabische Nacht“ am Staatstheater Stuttgart, „Die Frau von früher“ und „Ende und Anfang“ am Akademietheater, „Angebot und Nachfrage“, „Besuch bei dem Vater“ und „Der elfte Gesang“ am Schauspielhaus Bochum, „Körperzeit“ nach einem Roman von Don DeLillo am Theater am Neumarkt Zürich, „Auf der Greifswalder Straße“ und „Das Reich der Tiere“ am Deutschen Theater Berlin, „Vorher/Nachher“ am Thalia Theater Halle, „Calypso“ am Schauspielhaus Hamburg, „Hier und Jetzt“ am Schauspielhaus Zürich (Mülheimer Theatertage 2009), „Idomeneus“ am Bayerischen Staatsschauspiel München zur Wiedereröffnung des Cuvilliés-Theaters, „Das weiße Album“ und „Wenn dann: Was wir tun, wie und warum“ am Schauspiel Frankfurt. Er inszenierte am Schauspielhaus Zürich „Die Ratte“ von Justine del Corte und „Alice im Wunderland“ am Deutschen Theater Berlin. Für „Fisch um Fisch“ wurde er 1997 mit dem Else Lasker-Schüler-Preis ausgezeichnet, 2002 und 2009 erhielt er den NESTROY für das „Beste Stück“ („Push-up 1-3“und „Besuch bei dem Vater“), 2010 den Else Lasker-Schüler Dramatikerpreis.
Am Burgtheater inszeniert er die Uraufführung seines Stückes „Der goldene Drache“, eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2010 und ausgezeichnet mit dem Dramatikerpreis 2010 der Mülheimer Theatertage, und sein Stück „Peggy Pickit sieht das Gesicht Gottes“.






