Burgtheater

Ich bin wirklich ziemlich lebensmüde. Stefan Hornbach. Über meine Leiche

Tina Lanik

Tina Lanik


Copyright:
Reinhard Werner
Burgtheater


Premiere in der Spielzeit 2016/2017


„Geächtet“ von Ayad Akhtar
Österreichische Erstaufführung am 26. November 2016 im Burgtheater

Biografie


1974 in Paderborn geboren und in Stuttgart aufgewachsen, studierte Politikwissenschaft an der Universität Wien. Von 1996 bis 2000 war sie Regieassistentin am Staatstheater Stuttgart, am Schauspielhaus Wien, bei den Wiener Festwochen und am Théâtre Vidy in Lausanne, wo sie mit Regisseur Luc Bondy zusammenarbeitete. Als Regisseurin debütierte sie 1999 am Theater Rabenhof mit der „Belgrader Trilogie“ von Biljana Srbljanović, in den darauffolgenden Jahren waren Inszenierungen von Tina Lanik beim steirischen herbst in Graz zu sehen („Tintentod“ von Josef Winkler, „Fake Reports“ sowie, in Koproduktion mit dem Theater Neumarkt, „junk space“ von Kathrin Röggla).

Seit 2002 arbeitet Lanik regelmäßig am Residenztheater München, im selben Jahr inszenierte sie hier Rainer Werner Fassbinders „Tropfen auf heiße Steine“ und erhielt dafür den Kurt-Hübner-Regiepreis. 2003 wurde sie von Theater heute zur Nachwuchsregisseurin des Jahres gewählt. Zuletzt waren von ihr am Residenztheater München „Hexenjagd“ von Arthur Miller, „Drei Schwestern“ von Anton Tschechow und „Vor dem Ruhestand“ von Thomas Bernhard zu sehen.

Neben ihrer Tätigkeit am Residenztheater München inszenierte Lanik am Deutschen Theater Berlin („The Pillowman“ von Martin McDonagh, Schnitzlers „Liebelei“ und Shakespeares „Der Kaufmann von Venedig“), am Schauspielhaus Bochum (Sophokles’ „Antigone“, Lessings „Emilia Galotti“), am Staatstheater Stuttgart (Horváths „Glaube Liebe Hoffnung“, Schillers „Die Jungfrau von Orleans“), am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (Max Frischs „Andorra“), am Schauspiel Frankfurt (Thomas Jonigks „Hörst du mein heimliches Rufen“), am Staatsschauspiel Hannover (Tracy Letts „Eine Familie“), am Schauspielhaus Zürich (Elfriede Jelineks „Über Tiere“) und am Staatstheater Wiesbaden (Elfriede Jelineks „Rein Gold“).

Am Burgtheater debütierte Tina Lanik mit der österreichischen Erstaufführung von Mark Ravenhills „Pool (kein Wasser)“, des Weiteren führte sie bei Gaston Salvatores „Feuerland" und Felicia Zellers „Kaspar Häuser Meer“ Regie.

2014 debütierte Lanik als Opernregisseurin mit „La Sonnambula“ von Vincenzo Bellini an der Oper Frankfurt, 2015 folgte „La traviata“ von Giuseppe Verdi an der Dortmunder Oper.

Neben ihrer Tätigkeit als Regisseurin war Tina Lanik 2014 Gastprofessorin an der Kunsthochschule Berlin Weißensee.

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