Burgtheater

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Alvis Hermanis

Alvis Hermanis


Copyright:
Arno Declair


Premiere in der Spielzeit 2011/2012


„Das weite Land“ von Arthur Schnitzler
(Premiere am 24. September 2011 im Burgtheater)

Biografie


1965 in Riga geboren. Schauspielstudium am Lettischen Staatskonservatorium. 1990 Eintritt in das Internationale Jugendtheateratelier in Paris. Seit 1993 inszenierte er am Neuen Theater Riga, seit 1997 ist er der Intendant des Theaters. Eine seiner ersten Inszenierungen „Like a Calm and Peaceful River is the Home–Coming“ nach Steven Soderberghs Film “Sex, Lies and Video” wurde von der Kritik als „beste Inszenierung der Spielzeit“ ausgezeichnet. Es folgten „Marquise de Sade“ nach Yukio Mishima, ebenfalls als „beste Inszenierung“ gewürdigt und 1995 zum Baltic House Festival in St. Petersburg eingeladen, „Das Bildnis des Dorian Gray“ nach Oscar Wilde und „Uguns un nakts“ („Feuer und Nacht“) nach dem Stück des lettischen Nationaldichters Rainis an der Lettischen Nationaloper (Großer Musikpreis von Lettland 1996), Arbuzovs “Mans nabaga Marats” („Mein armer Marat“), “Gara dzive” („Das lange Leben“), „Eine Geschichte über Kaspar Hauser“ als Marionettentheater, „Talak“ („Ferner“) nach Maxim Gorkis „Nachtasyl“, „Arcadia“ von Tom Stoppard, „Bungee Jumping“ von Jan Tätte, „Die Stadt“ von Jewgenij Grischkowez und „Der Revisor“ von Nikolai Gogol (beste Inszenierung des Jahres 2003 in Lettland). Außerhalb Lettlands wurde er mit Inszenierungen wie „Das Eis. Kollektives Lesen eines Buches mit Hilfe der Imagination“ von Vladimir Sorokin in Frankfurt am Main und bei der RuhrTriennale 2005, „The Sound of Silence“, ausgehend von dem Song von Simon and Garfunkel, für die Berliner Festspiele bekannt. Ab 2006 folgten Inszenierungen am Schauspielhaus Zürich, „Brennende Finsternis“ von Antonio Buero Vallejo, „Väter“ und „Der Idiot. Anfang des Romans“ von Dostojewskij, am Schauspielhaus Köln die „Kölner Affäre“ und „Die Geheimnisse der Kabbala“ nach Isaac B. Singer, bei der Wiesbadener Theater-Biennale „Marta vom blauen Hügel“ und bei den Wiener Festwochen „Friedhofsfest“. Alvis Hermanis tritt in eigenen Stücken wie auch in Produktionen anderer Regisseure als Schauspieler auf (Auszeichnung als Bester Schauspieler des Jahres 2004 für seine Rolle als „Jean“ in dem Stück „Fräulein Julie“ von August Strindberg). Mit dem Neuen Theater Riga nahm er an Festivals unter anderem in Russland, Polen, Finnland, Österreich, Deutschland, den USA, Frankreich und Italien teil. 2007 erhielt er den Europäischen Preis für neue Theaterrealitäten in Thessaloniki. 2010 wurde er mit dem Nestroy-Theaterpreis für die Beste Regie für „Eine Familie“ von Tracy Letts im Akademietheater ausgezeichnet, im gleichen Jahr erhielt er den Konrad-Wolf-Peis der Berliner Akademie der Künste für „seine innovative, forschende und dabei ungemein intensive Schauspielerarbeit“.

Am Burgtheater inszenierte Alvis Hermanis die österreichische Erstaufführung von „Eine Familie“ von Tracy Letts 2009 und Anton Čechovs „Platonov“ 2011 im Akademietheater

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