Burgtheater

Ich bin wirklich ziemlich lebensmüde. Stefan Hornbach. Über meine Leiche

Bastian Kraft

Bastian Kraft


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Bastian Kraft


Premieren in der Spielzeit 2016/2017


„Ludwig II.“ nach dem Film von Luchino Visconti
Premiere im Dezember 2016 im Akademietheater

Biografie


1980 in Göppingen geboren, Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen. Kraft studierte unter anderem bei Heiner Goebbels, Viviane De Muynck und René Pollesch, 2007 beendete er sein Studium mit der Diplominszenierung „Die Krankheit Tod“ von Marguerite Duras. Neben dem Studium arbeitete er u.a. am Schauspiel Frankfurt und am Schauspiel Hannover als Regieassistent. Anschließend am Burgtheater, wo er im Vestibül 2008 den Abend „schöner lügen. Hochstapler bekennen“ und 2010 äußerst erfolgreich Oscar Wildes „Dorian Gray“ inszenierte, der bereits zum 150. Mal gespielt wurde.

Sein künstlerischer Durchbruch gelang ihm 2009 mit Kafkas „Amerika“ am Thalia Theater Hamburg. Bastian Kraft arbeitete außerdem am Deutschen Theater Berlin, am Schauspielhaus Wien, am Münchner Volkstheater, am Schauspiel Köln, Schauspiel Frankfurt, Staatstheater Stuttgart und am Schauspielhaus Zürich. Immer wieder brachte Kraft Romanadaptionen auf die Bühne – z.B. die Uraufführung von Helene Hegemanns „Axolotl Roadkill“ und Virginia Woolfs „Orlando“ in Hamburg, Schnitzlers „Traumnovelle“ und Patricia Highsmiths „Der talentierte Mr. Ripley“ in Frankfurt oder „Der Steppenwolf“ nach Hermann Hesse am Schauspielhaus Zürich. Des Weiteren inszenierte er auch „Der zerbrochne Krug“ und „Das Käthchen von Heilbronn“ nach Heinrich von Kleist in Hamburg und Michail Schischkins „Nabokovs Tintenklecks“ (im Rahmen des Projekts „arm und reich“) und „Die Zofen“ nach Jean Genet in Zürich.

Drei Mal war er zum Festival „radikal jung“ des Münchner Volkstheaters eingeladen und gewann 2010 mit „Amerika“ nach Franz Kafka und 2012 mit „Felix Krull“ nach Thomas Mann den Publikumspreis. 2013 inszenierte er am Hamburger Thalia Theater „Jedermann“ nach Hugo von Hofmannsthal, eine Koproduktion mit dem Young Directors Project der Salzburger Festspiele.


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