David Bösch
Premiere in der Spielzeit 2010/2011
"Stallerhof"
(Premiere im Dezember 2010 im Kasino)
Biografie
Wurde 1978 in Lübbecke geboren. Studium der Theater- und Filmregie zuerst in Burghausen, dann an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich, das er 2004 mit der Diplominszenierung von Wedekinds „Frühlings Erwachen“ abschloss. Seine Inszenierung von „Leonce und Lena - A Better Day“ erhielt beim Treffen der deutschsprachigen Schauspielschulen 2003 in Graz den Ensemblepreis; für die Inszenierung „Fluchtpunkt“ von Jessica Goldberg wurde er im September 2003 in Hamburg zum ersten Preisträger des „Körber Studio Junge Regie“ gekürt. Bei den Salzburger Festspielen brachte er 2004 im „Young Directors Special“ das Stück „Port“ von Simon Stephens zur deutschsprachigen Erstaufführung. Er inszenierte seither am Schauspiel Essen u.a. Sophokles’ „Antigone“, Büchners „Woyzeck“, Shakespeares „Was ihr wollt“ und „Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand“ von Jakob Hein, am Thalia Theater Hamburg Gerhart Hauptmanns „Vor Sonnenaufgang“, Shakespeares „Viel Lärm um nichts“ (Preisträger des Montblanc Young Directors Award der Salzburger Festspiele), Goethes „Clavigo“, „alter ford escort dunkelblau“ von Dirk Laucke, am Schauspielhaus Bochum Shakespeares „Romeo und Julia“, das ins Züricher Schauspielhaus übernommen wurde. Hier inszenierte er auch „Der Streit“ von Marivaux, Schillers „Kabale und Liebe“ (eingeladen zu den 14. Internationalen Schillertagen in Mannheim) und „A Clockwork Orange“ von Anthony Burgess. Für das Deutsche Theater Berlin inszenierte er Grillparzers „Das goldene Vließ“.
Am Burgtheater inszenierte David Bösch in der Spielzeit 2009/2010 „Adam Geist“ von Dea Loher, eingeladen zu den Autorentheatertagen Berlin.






