Michael Laub
Premiere in der Spielzeit 2010/2011
"Burgporträts" von Michael Laub
(Premiere am 26. März 2011 im Burgtheater)
Biografie
1953 in Belgien geboren, Choreograf und Regisseur, wurde vielfach als einer der Gründungsväter des Anti-Illusionstheaters bezeichnet. Gründete 1981 die Gruppe Remote Control Productions und arbeitet mit ihr an den Schnittstellen von Theater, Tanz, Stimme und Film, deren Wirkungsweisen er auf die Bühne zu übertragen sucht. Im Mittelpunkt seiner künstlerischen Arbeit steht die Erforschung von Bewegung und gesprochener Sprache. Zu den Arbeiten der Remote Control Productions unter Michael Laub zählen: „Daniel and the Dancers“, „Planet Lulu“, „Frankula“, „Out of Sorts“, „Pig in Hell“, „Total Masala Slammer/Heartbreak No. 5“, „The H.C.Andersen Projekt - Tales and Costumes“. Die Produktionen werden europaweit in Museen, Theatern und auf Festivals gezeigt , u.a. bei der Biennale in Venedig, der Expo92 in Sevilla, Festival d’Avignon.
Seit „Portraits 360 Seconds“ im Jahr 2002, einer Auftragsarbeit für das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg, arbeitet Michael Laub an der Idee des Porträts. Weitere Porträtarbeiten waren: „The Biography Remix with Marina Abramović“ 2004, „Portrait Series. Alone/Gregoire” 2004, „Portrait Series Berlin. Professional and Non-Professional Dancers“ 2007. Sein letztes Projekt war „Death, Dance and Some Talk“, uraufgeführt in Berlin 2010.
Michael Laub hatte Gastprofessuren an der Universität Gießen, der Freien Universität Berlin und der Norwegischen Theater Akademie inne.






