Michael Thalheimer
Premiere in der Spielzeit 2010/2011
"Die heilige Johanna der Schlachthöfe" von Bertolt Brecht
(Premiere am 30. Oktober 2010 im Burgtheater)
Biografie
Michael Thalheimer wurde 1965 bei Frankfurt am Main geboren und studierte ab 1985 Schauspiel im schweizerischen Bern. Als Schauspieler war er an verschiedenen Stadttheatern im deutschsprachigen Raum engagiert, darunter in Bern, Mainz, Bremerhaven und Chemnitz.
1997 zeigte er am Theater Chemnitz seine erste Inszenierung: Fernando Arrabal, „Der Architekt und der Kaiser von Assyrien“. Seit seiner Arbeit am Theater in Chemnitz arbeitet er mit dem Bühnenbildner Olaf Altmann als ständigem Mitarbeiter zusammen. Daraufhin folgten viele Inszenierungen an namhaften Theatern wie dem Theater Freiburg, dem Theater Basel, dem Schauspiel Leipzig, dem Staatsschauspiel Dresden und am Hamburger Thalia Theater.
2005 debütierte Thalheimer als Opernregisseur mit Leoš Janáčeks „Katja Kabanova“ an der Berliner Staatsoper, im Dezember desselben Jahres folgte an der Basler Oper eine Interpretation von Verdis „Rigoletto“.
Seit 2006 ist er Leitender Regisseur und Mitglied der Künstlerischen Leitung am Deutschen Theater Berlin. Michael Thalheimers Inszenierungen erhielten zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Innovationspreis des Fernsehsenders 3Sat für „Liliom“ sowie den Berliner Friedrich-Luft-Preis, den Wiener Nestroy-Preis und die Moskauer »Goldene Maske« für „Emilia Galotti“. Viele seiner Produktionen wurden Berliner Theatertreffen, eingeladen, zuletzt „Die Orestie“ 2007 und „Die Ratten“ 2008. Sie sind zudem häufig bei internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen und dem Festival Iberoamericano del Teatro zu sehen und wurden zu Gastspielen in New York, Tokyo, Moskau, Rom, Kiew, Budapest, Belgrad, Prag, Madrid, Mexiko und Bogotá/Kolumbien eingeladen.






