2. SchülerTheaterTreffen:
Die Stücke
Bunbury
oder Ernst sein ist alles
von Oscar WildeJugendtheatergruppe Peter Pilat, Gablitz
Jack liebt Gwendolyn, sie liebt ihn aber nur, wenn er Ernst ist. Algernon gibt vor, Ernst zu sein – ebenso wie Jack!? Er verliebt sich in Cecily, die wiederum aber in Ernst – nur in welchen? Gwendolyns Mutter Lady Bracknell, gleichzeitig Algernons Tante, lehnt beide Verbindungen ab. Einerseits, weil Jacks Herkunft mehr als zweifelhaft ist, andererseits weil ihr Cecilys gesellschaftlicher Hintergrund zu minder erscheint, zumindest solange sie ihr Vermögen nicht kennt …
Unglaublich, dass es dann für alles doch noch eine Lösung gibt – im Ernst!
Mittwoch, 22. Juni | 12.15 Uhr | Akademietheater
hikikomori, H. verweigert
Theater am Ortweinplatz, GrazH. verweigert sich der Gesellschaft, verlässt sein Zimmer nicht mehr, nimmt an nichts Teil, lässt niemanden an sich heran. Er lebt wie ein Einsiedler, ein Gestrandeter auf einer Insel, ein Gefangener. Eine unverhoffte Chance auf ein „normales Leben“ und eine normale Beziehung tut sich auf, als er beim Chat das mysteriöse Mädchen „Rosebud“ kennen lernt.
Eine Geschichte über die Revolution eines Einsiedlers. Eine Geschichte über eine gefährliche Verweigerung.
MIttwoch, 22. Juni |19.30 Uhr | Kasino
Außer Kontrolle
von Ray CooneyTheatergruppe HTL Villach
Gelegenheit macht Liebe, denkt sich der Staatsminister Richard Willey und verabredet ein stimmungsvolles Tête-à-tête mit einer Sekretärin der Opposition in der Suite eines Nobelhotels. Aber das Schicksal meint es nicht gut mit ihm: Ein lebloser Körper auf dem Fenstersims seines Hotelzimmers durchkreuzt seine Pläne. Eine verhängnisvolle Affäre gerät außer Kontrolle. Denn wie schafft man eine Leiche aus einem Hotel? Richard Willey ahnt schon die Schlagzeilen in den Zeitungen: „Staatsminister mit Leiche und Sekretärin bei Sex-Orgie erwischt!“ Das wäre das Aus seiner politischen Karriere - wie wir es ja aus jüngster Vergangenheit von anderen namhaften Politikern kennen.
Donnerstag, 23. Juni | 12 Uhr | Akademietheater
Die Schöpfung
nach Joseph HaydnSkating Amadeus Chor,Graz
Alles, das Licht, die Erde, die Meere, die Tiere und die Menschen, wurde aus dem Nichts erschaffen. Und das in nur 6 Tagen. Am 7. war frei. Diese „Schöpfungs-Erfolgsgeschichte“ setzt sich nun seit Jahrhundertausenden fort: das Rad, Waffen, Schiffe, Flugzeuge, Buchdruck, Geld, Computer…u.v.m. Vielen wird das Neuschöpfungstempo so rasant, dass sie sich in die virtuelle Welt flüchten – bis zur Er-Schöpfung.
Ein klassisches Werk neu erarbeitet. Ein Opernerlebnis der besonderen Art.
Donnerstag, 23. Juni | 19.30 Uhr | Kasino
Der Sturm
nach William ShakespeareTheater in der Hegelgasse, Wien
Von seinem Bruder vertrieben, landet Prospero, rechtmäßiger Fürst von Mailand, zusammen mit seiner Tochter Miranda auf einer Insel.
Prospero sucht Hilfe in der Kunst der Magie. Es gelingt ihm, Ariel, einen Luftgeist, zu seinem Diener und Caliban, den Herrscher der Insel, zu seinem Untergebenen zu machen.
Schließlich bekommt Prospero Gelegenheit zur Rache…
Der "Der Sturm" war wohl Shakespeares letztes Theaterstück. Er entsagte danach der "Zauberkraft" des Dramatikers.
Freitag, 24. Juni | 12 Uhr | Akademietheater
Yvonne, die Burgunderprinzessin
von Witold Gombrowiczintergroup. Theater-Spielclub am Schauspielhaus Graz
Eine elegante, makellose Hofgesellschaft - aber fad. Nichts Vernünftiges passiert mehr. Bis plötzlich die unappetitliche Yvonne auftaucht - eine, die nicht dazu gehört. Der Prinz will mit ihr einen Spaß treiben: Er beschließt, sie zu heiraten. Aber der Plan misslingt. Yvonnes bloße Anwesenheit bringt so viele Makel und Blamagen der guten Gesellschaft ans Tageslicht, dass man sie bald nur noch loswerden will. Und da sie sich nicht einfach fortschicken lässt, wird ihr Gewalt angetan ....
Ein absurdes Märchenspiel über Unterwerfung, Ausgrenzung, Gewalt gegenüber Andersartigen - aktuell, brisant und zeitlos.
Freitag, 24. Juni | 19.30 Uhr | Kasino
Jack ali (Schälchen Kaffee)
von Alenka HainTeater Šentjanž / St. Johann
Dieses mehrsprachige Theaterstück beleuchtet die Rücksichtslosigkeit von Wirtschaftpolitik und internationalen Kooperationen. Denn solche Kooperationen funktionieren häufig nur durch bedingungslose Mitarbeit, Anpassung und Hörigkeit. Verkauft wird alles: Arbeiter, Nahrung, Information, Wasser, Staaten, saubere Luft, Naturdenkmäler…
Kommt auch die Sprache an die Reihe? Oder haben wir sie schon verkauft? In „Jack ali“ wird die Sprache zum Zahlungsmittel und zeigt in absurder Weise, wie schrecklich leicht es ist, vereinnahmt und versklavt zu werden.
Samstag, 25. Juni | 12 Uhr | Akademietheater
Für alle Stücke gibt es Karten, für Schüler und Studenten zum ermäßigen Preis von € 8.
Für die Eröffnungsveranstaltung am 22. Juni um 10.15 Uhr im Kasino sind kostenlose Zählkarten an der Kassa im Burgtheater erhälltich.
Online-Karten für die Vorstellungen im Akademietheater
Online-Karten für die Vorstellungen im Kasino





