Burgtheater

Chruschtschow kommt nach Kärnten.

Geschenkzyklus

3 Abende im Burgtheater oder Akademietheater

Aufgrund der großen Nachfrage haben wir in dieser Spielzeit sowohl im Burgtheater als auch im Akademietheater einen Geschenkzyklus mit jeweils drei aktuellen Neuinszenierungen gestaltet.
Der Zyklus ist verpackt in einer festlichen Geschenk-Box der Schokoladenmanufaktur Zotter.

Geschenkzyklus im Burgtheater




Der Burgtheater Geschenkzyklus umfasst drei Theater-Höhepunkte der Spielzeit 2014/2015.
Gezeigt werden bekannte Klassiker wie Heinrich von Kleists großes historisches Ritterspiel „Das Käthchen von Heilbronn“ und die französische Komödie „Die Affäre Rue de Lourcine“ von Eugène Labiche. Abgerundet wird der Zyklus mit Peter Turrinis autobiografisch inspiriertem Stück „Bei Einbruch der Dunkelheit“ anlässlich des
70. Geburtstages dieses großen österreichischen Dichters.

Geschenkzyklus im Akademietheater




Der neue Akademietheater Geschenkzyklus umfasst drei gefeierte Inszenierungen im Akademietheater: „Die Möwe“, Tschechows tragische Komödie über große Liebe und großes Theater in der Regie von Jan Bosse, Hermann Bahrs wohl erfolgreichste Komödie „Das Konzert“ und die umjubelte Uraufführung „Die lächerliche Finsternis“ von Wolfram Lotz.

Ihre Zyklen-Vorteile:

● Geschenk-Box der Schokoladenmanufaktur Zotter: der Zyklus ist festlich verpackt inkl. zweier Schokoladekreationen von Zotter
● Gutschein für ein Programmheft pro Vorstellung
● Stammplatz nach Wunsch: Ihren Abo-Platz wählen Sie nach Verfügbarkeit selbst aus
● Mit Termintausch: Sollten Sie an einem Termin verhindert sein, können Sie diesen exklusiv vor dem allgemeinen Vorverkaufsstart tauschen
● 10% Ermäßigung auf den Kauf jeder weiteren Theaterkarte in allen Spielstätten des Burgtheaters (ausg. Fremdveranstaltungen)
● Mit Ihrer bundestheater.at-CARD Bonuspunkte sammeln und für attraktive Kartenangebote einlösen
● Kostenlose Zusendung des Monatsspielplans und des Burgtheater Magazins
● Der Zyklus ist übertragbar

Die Vorstellungstermine werden circa einen Monat im Voraus schriftlich mitgeteilt. Die Termine können in der Abonnementabteilung telefonisch getauscht werden.

Der Geschenkzyklus läuft bis Ende der Spielzeit 2014/15.


Preislisten 2014/15:
Preise Geschenkzyklus Burgtheater
Preise Geschenkzyklus Akademietheater

Bestellformular:
Geschenkzyklus 2014/15

Weitere Informationen in der
Abonnementabteilung Burgtheater
Burgtheater, Vestibül Landtmannseite
Universitätsring 2
1010 Wien
Tel: +43(0)1 51444-4178
Fax: +43(0)1 51444-4179
abonnement@burgtheater.at

Öffnungszeiten:
An Werktagen von Montag bis Freitag: 9h bis 17h
Von 1. Juli bis 15. August:
Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr


Spielplan Geschenkzyklus Burgtheater 2014/15
(Änderungen vorbehalten)

‹Bei Einbruch der Dunkelheit›

von Peter Turrini

Ein Kärntner Landgut: Claire, die Tochter der Gutsbesitzerin und ihr Mann, der exzentrische Komponist Philippe, halten Hof – man gefällt sich in kunstsinniger Konversation mit ausgewählten Jungtalenten und arbeitet zugleich an der Entmündigung der Gutsherrin. Peter Turrinis autobiographisch gefärbtes Stück über Wahrheit und Verstellung, über Kunst und Konvention, über Kärnten und den Tonhof in Maria Saal, dem schon Thomas Bernhard in seinem berühmten Roman „Holzfällen“ ein umstrittenes Denkmal setzte.

‹Das Käthchen von Heilbronn›

von Heinrich von Kleist

Der Kleistsche Klassiker über eine geheimnisvolle Liebe auf den ersten Blick. Eine junge Frau sieht einen jungen Mann – und kann nicht mehr anders, als ihm zu folgen: egal, ob er sie abweist, der Vater schwarze Magie vermutet, gleichgültig, ob sie sich beide Beine bricht oder eine Feuerprobe überstehen muss. Kleists „historisches Ritterspiel“ um das unschuldige Käthchen, den sinnverwirrten Ritter vom Strahl, intrigante Giftmischerin Kunigunde und eine nicht unerhebliche Zahl wackerer, treuer, manchmal dummer, in jedem Falle mannhafter Rittersleute ist auch ein sehr romantisches Ritterspiel…

‹Die Affäre Rue de Lourcine›

von Eugène Labiche

Einer durchzechten Nacht folgt meist ein böses Erwachen. Doch dass Lenglumé nach einem Abend beim Ehemaligentreff seines Jugendinternats neben seinem Schulkameraden Mistingue erwacht, stellt beide vor ein unlösbares Rätsel. Hilfreiche Erinnerungen fehlen zur Gänze, stattdessen lassen ein Zeitungsartikel und sonderbare Indizien – einem Damenschuh, blonden Locken und Kohlestücken – die beiden Männer entsetzt zu dem Schluss kommen, sie hätten im Rausch einen grausamen Mord begangen. Die panischen Versuche der beiden, ihre weiße Weste zu bewahren, bringen sie der Wahrheit nicht näher. Eugène Labiche‘s Komödie von 1857 über bürgerliche Fassaden, Saubermänner und schmutzige Wahrheiten.

Spielplan Geschenkzyklus Akademietheater 2014/15 (Änderungen vorbehalten)

‹Die Möwe›

von Anton Tschechow

Ein idyllischer Landsitz im Russland der Jahrhundertwende: Gutsbesitzer Sorin, die Schauspielerin Arkadina, ihr Sohn Kostja und der Großschriftsteller Trigorin. Man verbringt den Sommer mit Langeweile, kleinen Bösartigkeiten und einem Theaterstück, das im Gartentheater aufgeführt werden soll. Dessen Autor ist Kostja, der nach neuen Formen sucht und in seine Hauptdarstellerin Nina verliebt ist. Diese wiederum schwärmt für Trigorin. Aufgrund einiger despektierlicher Bemerkungen seiner Mutter lässt Kostja die Vorstellung abrupt abbrechen. Er droht mit Selbstmord, schießt eine Möwe und wirft sie Nina vor die Füße. Nach zwei Jahren trifft man sich am selben Ort wieder. Alles ist anders und doch gleich. Am Ende fällt ein Schuss.
„Die Möwe“ in Jan Bosses umjubelter Inszenierung, ist ein subtiles Drama über Illusionen, Vergeblichkeit und Melancholie – und zugleich eine meisterhafte Auseinandersetzung mit dem Theater.

‹Die lächerliche Finsternis›

von Wolfram Lotz

Ein somalischer Pirat bittet um Verständnis für seinen Überfall auf das Frachtschiff MS Taipan und beklagt den Verlust seines Freundes Tofdau. Hauptfeldwebel Pellner und der Gefreite Dorsch fahren mit einem Patrouillenboot hinein in die Regenwälder Afghanistans. Die Reise führt immer tiefer in eine wirr wuchernde Welt, in der koloniale Geschichte und neokolonialistische Realitäten untrennbar miteinander verbunden sind. Da kehrt der ertrunkene Pirat Tofdau unerwartet in die Geschichte zurück, in der es keinen Platz mehr gibt für einen Fremden.
Skurril und filigran, ironisch und zugleich unendlich traurig beschreibt Wolfram Lotz in seinem „Hörspiel“ unsere Unfähigkeit, das Fremde wirklich verstehen zu können: Das Grauen eines weit entfernten Kriegs, eine andere Kultur, einen anderen Menschen und zuletzt sogar sich selbst.
Dušan David Pařízeks von Presse und Publikum gleichermaßen gefeierte Inszenierung ist seit September 2014 im Akademietheater zu sehen.

‹Das Konzert›

von Hermann Bahr

Bekanntermaßen findet in der geistreichen Komödie von Hermann Bahr gar kein Konzert statt – es ist vielmehr das beliebteste Alibi des ebenso verheirateten wie von seinen Schülerinnen umschwärmten Pianisten Gustav Heink, um in einer Berghütte ein Wochenende mit der gerade aktuellen „Lieblingsschülerin“ zu verbringen. Doch auch das beste Alibi fliegt irgendwann auf, und der gehörnte Ehemann seiner Wochenendbegleitung findet sich bei Heinks Gattin ein, um ihr seinen höchst unkonventionellen Plan zur Rückeroberung der angetrauten Partner zu unterbreiten – Showdown in der Berghütte inklusive!
Hermann Bahr widmete seine berühmteste Komödie, in der man sich mit messerscharfen Pointen duelliert, seinem Freund Richard Strauss.

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