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"Angelika Prokopp Foyer - Klimtraum" im Burgtheater


Seit 26. Juni 2009 werden im neuen Angelika Prokopp Foyer im Burgtheater Kartons von Gustav Klimt gezeigt.

Vor mehr als zehn Jahren wurde am Dachboden des Burgtheaters eine Rolle mit Eins zu Eins Entwurfszeichnungen (sog. „Kartons“) von Gustav Klimt für die Deckenbilder der berühmten Feststiegen gefunden.
Im Frühwerk Klimts sind diese Deckenbilder das entscheidende Hauptwerk, das bereits die Wende zur symbolistischen Phase der Wiener Jahrhundertwende ankündigt. Damit wurde unschätzbare Vorzeichnungen des Malers - die auch das einzige Selbstporträt enthalten - sichergestellt. Sie werden nun, nach ihrer Restaurierung, einer interessierten Öffentlichkeit als permanente Ausstellung in einem eigenen "Klimtraum" im Burgtheater zugänglich gemacht.

Kuratiert wird dieses Projekt von Otmar Rychlik, für die Umsetzung konnte die Dkfm. Angelika Prokopp Privatstiftung gewonnen werden, die auch Namenspatronin des neuen Foyerraums ist.

Das Angelika Prokopp Foyer im Burgtheater kann im Rahmen der Führung "Gustav Klimt - Feststiegen und Angelika Prokopp Foyer" (Freitag, Samstag und Sonntag um 14:00 Uhr) sowie des abendlichen Theaterbesuchs besichtigt werden.

Detail aus dem Karton zu Shakespeares Globetheater, Romeo und Julia

Detail aus dem Karton zu Shakespeares Globetheater mit dem Selbstportrait des Künstlers


Die "Dkfm. Angelika Prokopp Privatstiftung"

Angelika Prokopp wurde am 07. März 1923 in Baden bei Wien geboren. Nach dem Studium an der Hochschule für Welthandel trat sie ins väterliche Unternehmen „Prokopp-Klassenlotterie“ ein, das sie mit großem Einsatz und Erfolg führte.

Ihr besonderes Interesse galt der Wiener Kulturszene. Aus diesem Grund ist der Stiftungszweck der von Angelika Prokopp im Jahr 1999 gegründeten gemeinnützigen Privatstiftung die Förderung von Kunst und Kultur. Bis zu ihrem Tod am 6. August 2006, verfolgte sie mit großer Anteilnahme die diesbezüglichen Aktivitäten der Stiftung.

Zum Gedenken an Frau Angelika Prokopp übernahm die Dkfm. Angelika Prokopp Privatstiftung die Kosten für die Restaurierung der Klimt-Kartons. Um diese Werke der Öffentlichkeit permanent zugänglich zu machen, wurde außerdem der Umbau dieses Foyers ermöglicht.

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