02 | Edmond Rostand
Cyrano von Bergerac
Premiere im Burgtheater:
18. Dezember 1999
„Cyrano von Bergerac“ ist ein Gefühlsreißer. Das Stück ist für das Theater von der gleichen Unsterblichkeit wie „Casablanca“ für das Kino. Oder „Vom Winde verweht“.
OBERÖSTERREICHISCHEN NACHRICHTEN
Cyrano von Bergerac
Heroische Verskomödie in fünf Akten von EDMOND ROSTAND
Regie: Sven-Eric Bechtolf
Bühne: Rolf Glittenberg
Kostüme: Marianne Glittenberg
Musik: Peter Fischer
Licht: Friedrich Rom
Fechtchoreographie: William Hobbs
Dramaturgie: Wolfgang Wiens
Mit: Barbara Auer, Sylvia Lukan, Dunja Sowinetz, Isabella Szendzielorz, Klaus Maria Brandauer, Franz J. Csencsits, Adrian Furrer, Roland Koch, Florian Liewehr, Joseph Lorenz, Peter Matič, Karl Mittner, Branko Samarovski, Hermann Scheidleder, Heinrich Schweiger, Alexander Simon, Johannes Terne, Peter Wolfsberger, Heinz Zuber u.v.a.
Cyrano hatte sich in seine Cousine Roxane verliebt, als diese noch ein Backfisch war. Und auch sie hatte für ihn geschwärmt, wenn er sie in ihrer ländlichen Abgeschiedenheit besuchte und von seinen Heldentaten erzählte. Nun, herangewachsen und erblüht, ist sie nach Paris gekommen und will sich mit ihm treffen. Er macht sich die kühnsten Hoffnungen und kann es doch nicht glauben. Ziert ihn doch ein Makel: eine Nase, so groß wie sein Talent als Fechter und Dichter.
Roxane ist auch verliebt, aber in einen Anderen, und er, Cyrano, soll ihr als Vermittler dienen. Zähneknirschend willigt er ein, stößt aber auf ein Problem: Roxane ist eine Preziöse und berauscht sich an gedrechselten Worten, der Angebetete aber, so schön er ist, hat wenig Talent zu eleganten Formulierungen. Cyrano und er schließen einen Pakt: der Dichter leiht dem Jüngling seine Seele, der Schöne leiht dem Ungestalten seinen Körper. Aus zweien wird einer, aus einem zwei, und beide werben um Roxane.






