Burgtheater

Spiel Satz Burg Sprung Punkt Landung

11 | Franz Grillparzer
König Ottokars Glück und Ende


Premiere im Burgtheater:
15. Oktober 2005


Als Fürstenlehrspiel mit zeitgenössischer Note hat Martin Kušej Franz Grillparzers „König Ottokars Glück und Ende“ inszeniert – als Reflexion über den Zusammenbruch von Politik. Ein Triumph.
DER STANDARD




König Ottokars Glück und Ende
Trauerspiel in fünf Aufzügen von FRANZ GRILLPARZER

Regie: Martin Kušej
Bühne: Martin Zehetgruber
Kostüme: Heide Kastler
Musik: Bert Wrede
Licht: Reinhard Traub
Dramaturgie: Sebastian Huber

Mit: Bibiana Beglau, Sabine Haupt, Elisabeth Orth, Michele Cuciuffo, Wolfgang Gasser, Ronald K. Hein, Daniel Jesch, Johannes Krisch, Michael Maertens, Rudolf Melichar, Karl Merkatz, Tobias Moretti, Nicholas Ofczarek, Robert Reinagl, Johannes Terne, Paul Wolff-Plottegg u.v.a.

Der grausame Böhmenkönig Ottokar, glücksverwöhnt und unberechenbar, ist tot. Stattdessen ist mit dem bescheidenen Rudolf von Habsburg endlich Frieden in Österreich eingekehrt. Tyrannische Willkür wurde ersetzt durch gottesfürchtige Milde, und somit ist der Weg frei für eine Geschichte, die siebenhundert Jahre andauerte und den Titel trägt: „Die Habsburger in Österreich“.

Mit dieser Sichtweise aufs Stück sind seit der Uraufführung von „König Ottokars Glück und Ende“ viele Inszenierungen über die Bühne gegangen – Rudolf von Habsburg als Türsteher zum Eingang einer neuen, besseren Zeit. Dabei stellte sich heraus, was für eine großartige Projektionsfläche für die jeweiligen politischen Sichtweisen Grillparzers Stück bot. Eigentlich müsste es demnach „Die Machtübernahme der Habsburger als Entwicklung zum Guten, Gerechten, Geordneten“ heißen. Es heißt aber „König Ottokars Glück und Ende“ und davon handelt es – vom Glück und Ende eines Menschen und davon, dass das eine manchmal unmittelbar mit dem anderen zusammenhängt.

Suche im Spielplan

  • Bundestheater-Holding
  • Burgtheater
  • Staatsoper
  • Das Ballett
  • Volksoper
  • Art for Art/Theaterservice