Burgtheater

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15 | William Shakespeare
König Lear


Premiere im Burgtheater:
30. Mai 2007


Die Aufführung ist Prunkstück des Wiener Shakespeare-Zyklus. Sie gönnt dem Publikum einen Reichtum, wie es wohl einzig und allein noch das Burgtheater kann.
DIE WELT




König Lear
Von WILLIAM SHAKESPEARE

Regie: Luc Bondy
Bühne: Richard Peduzzi
Kostüme: Rudy Sabounghi
Licht: Dominique Bruguière
Musik: Rebecca Saunders
Regie-Mitarbeit: Geoffrey Layton
Dramaturgie: Dieter Sturm / Wolfgang Wiens
Kämpfe: Martin Woldan
Sounddesign: David Müllner

Mit: Andrea Clausen, Birgit Minichmayr, Caroline Peters, Adina Vetter, Gerd Böckmann, Michael Gempart, Philipp Hauß, Markus Hering, Johannes Krisch, Florian Lebek, Roch Leibovici, Christian Nickel, Klaus Pohl, Martin Schwab, Moritz Vierboom, Gert Voss, Dirk Warme, Stefan Wieland u. v. a.

Lear ist König. Alle müssen sich ihm beugen, aber er möchte auch geliebt sein. Er veranstaltet einen Wettstreit unter seinen drei Töchtern: als Preis für ihr Erbe sollen sie ihm ihre Zuneigung bekunden. Eloquent entledigen sich die beiden älteren dieser Aufgabe; deren Heuchelei bringt die jüngste dazu, sich zu verweigern. Wutentbrannt verstößt ihr Vater sie und teilt sein Reich unter den beiden anderen Schwestern auf – womit er seine Macht aufgibt und sich Goneril und Regan ausliefert.
Die Worte seines Narren, zu ihm als Warnung gesprochen, können ihn nicht mehr erreichen. Lear kann die Narrenkappe nicht mehr ablegen. Aus Schmerz, Trauer und Wut verfällt er dem Wahnsinn. In seinem Sturz aus höchster Höhe in die Hölle der Ausgestoßenen begreift und erkennt Lear, dass der Mensch nichts ist als »ein armes, nacktes zweizinkiges
Tier«.

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