Burgtheater

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33 | Ferdinand Raimund
Der Verschwender

Premiere des Burgtheaters
im Theater an der Wien:
28. November 1963


In Kurt Meisels klarer und doch bunt-verspielter Inszenierung von Raimunds berühmtem Zauber-
märchen spielen Christiane Hörbiger, Inge Konradi, Richard Eybner, Wolfgang Gasser, Boy Gobert, Walther Reyer – und: Josef Meinrad mit dem „Hobellied“!




Der Verschwender
FERDINAND RAIMUND

Musik von Konradin Kreutzer
Musikalische Einrichtung und Ergänzung von Paul Angerer

Regie: Kurt Meisel
Bühnenbildner: Kurt Hallegger
Kostüme: Ernie Kniepert
Musikalische Leitung: Paul Angerer
Choreographie: Dolores Hubert

Mit: Ulli Fessl, Loni Friedl, Adrienne Gessner, Christiane Hörbiger, Inge Konradi; Karl Blühm, Hans Brand, Viktor Braun, Richard Eybner, Hintz Fabricius, Georg Filser, Wolfgang Gasser, Boy Gobert, Wolfgang Hebenstreith, Fred Hennings, Josef Krastel, Peter Kreuziger, Tom Krinzinger, Josef Meinrad, Karl Mittner, Heinz Moog, Johannes Neuhauser, Hanns Obonya, Walther Reyer, Tonio Riedl, Hannes Schiel, Walter Stumvoll, Andreas Wolf u.a.

Raimunds berühmtes Zaubermärchen handelt von dem reichen Herrn von Flottwell, der Verschwendung mit Lebensfreude und Besitz mit Glück verwechselt, falschen Freunden und hinterhältigen Dienern auf den Leim geht, bis er alles verliert und schließlich auf jene Almosen angewiesen ist, die er selbst einst verteilt hat, und auf die Hilfe derer, die er in seiner früheren Verblendung schlecht behandelt hat. Doch über allem wacht die gute Fee Cheristane – sie führt Flottwells Läuterung zu einem guten Ende.

Meinrad verkörpert den „Valentin“, die berühmte Girardi-Rolle, nie als ein junger Girardi unserer Zeit. Er ist hinreißend komisch, wenn er als knochenloser Gummimensch betrunken über die Szene wankt, wenn er Coupletpointen mit wienerischer Nonchalance serviert; er strotzt vom tatendurstigen Eifer des braven Mannes, und er lässt das Auditorium mit all seinen Skeptikern in atemloser Erschütterung zurück, wenn er sich nach dem Hobellied still, ganz ohne effektvolle Mätzchen, davonmacht. Meinrad muss seinen Raimund sehr lieben, um ihn so spielen zu können. Das Einfachste, das Schwerste – hier ist es Ereignis, beim Komödianten wie beim Dichter. (Stuttgarter Nachrichten)

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