Burgtheater

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Thomas Bernhard © Andrej Reiser

‹Ein Fest für Thomas Bernhard›

zum 80. Geburtstag

Als „Nestbeschmutzer“ oder als „Österreich-Besudler“ wurde er beschimpft, mit unzähligen (meist anonymen) Briefen bombardiert, die ihm den Tod oder zumindest die Ausweisung wünschten oder androhten, und ganz Österreich stand Kopf wegen seines Theaterstücks „Heldenplatz“. Und heute, zwei Jahrzehnte nach seinem Tod, wie steht es heute um Thomas Bernhard, der am 9. Februar 2011 achtzig Jahre alt geworden wäre?

Ist er nun endlich auch in Österreich anerkannt? Gar als ein poetischer Repräsentant, der den Staat hasst, aber sein Land liebt? Jedenfalls sind die Prognosen seiner Gegner – und er hatte nicht wenige – nicht in Erfüllung gegangen. Mit Thomas Bernhard war es nicht vorbei. Im Gegenteil. Seine Theaterstücke werden auf der ganzen Welt gespielt, er wird in viele Sprachen übersetzt und gelesen. Zu Lebzeiten hatte sich Bernhard jede Geburtstagsfeier verbeten. Aber ihn jetzt als personifizierten Inbegriff der „Weltkomödie Österreich“ auf jener Bühne zu feiern, die zum Schauplatz seines letzten und größten Triumphes geworden ist, das ist absolut „naturgemäß“.

Ein Fest für Thomas Bernhard – mit „ihm“, mit seinem Werk und seinen Schauspielern.

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