Burgtheater

Ja es umgibt uns eine neue Welt! Torquato Tasso, Johann Wolfang Goethe
Merlin Sandmeyer, Daniel Jesch, Michael Masula, Hermann Scheidleder, Martin Schwab (c) Georg Soulek

‹Platons Party›

zwei Dialoge von Platon

Symposion (Das Gastmahl) Fassung von Karl Heinz Ott und Stephan Müller
Phaidon Fassung von Stephan Müller und Karl Heinz Ott, basierend auf den Übersetzungen von Friedrich Schleiermacher

„Da fällt mir ein: kein Trinkzwang heute.“

Die zwei berühmten Platon-Dialoge Symposion und Phaidon verhandeln essentielle Auffassungen über Eros und Tod. In Symposion debattieren Sokrates und sein Freundeskreis die Wirkung und den Sinn der Liebe. An der Frage „Was ist Eros?“ entflammen ihr Denken und ihre Lust. Am Ende jeder Rede wird dem Brauch gemäß getanzt und wahlweise Wasser oder Wein getrunken. Dann geht das Streitgespräch über das Rätsel Eros weiter. Dabei geht es nicht nur darum, die beste Rede zu halten, sondern auch darum, wer die Zuneigung von Sokrates erobern kann, und wer Agathon, den Schönsten der Schönen, zu verführen vermag: „Doch alle Lust will Ewigkeit“. (Friedrich Nietzsche)

In Phaidon streiten Sokrates und seine Freunde über die fatale Tatsache des Todes. Man ist allgemein verzweifelt: Sokrates ist zum Tode verurteilt worden – am Ende des Tages soll er das tödliche Gift trinken. Alle halten ihn dringend zur Flucht aus der Stadt an. Sokrates sieht aber keinen Grund zu Flucht und Rettung seines Lebens. Er findet es weit sinnvoller, den Freunden an seinem letzten Lebenstage die Unsterblichkeit der Seele zu beweisen: „Damals, als die Seele noch unsterblich war.“ (Georg Christoph Lichtenberg)

„Liebe ist Flittergold des Begehrens.“

Der Schweizer Theatermacher Stephan Müller, der an der Burg schon die Philosophie von Andy Warhol (Nothing/Special), russische Lethargie (Oblomow), komplexe Dreiecksbeziehungen (Hund-Frau-Mann) oder den Hang des Österreichers zum Scheitern (Alte Meister) erforscht hat, bewegt sich seit 40 Jahren im Kosmos Platon, dem er in verschiedenen theatralen und performativen Ausprägungen zwischen Zürich, Venedig und New York nachgespürt hat. Nun lädt er das Wiener Publikum zu einer Party in Platons Sinne, die „nach dem Trunke Edles ans Licht bringt“.

Mit freundlicher Unterstützung von Triple A Aqua Service

Öffentliche Probe "Platons Party"


am 24. März um 20.00 Uhr im Kasino am Schwarzenbergplatz
Kostenlose Zählkarten sind ab 22. März, 8 Uhr, an allen Bundestheater-Kassen erhältlich.

Regie: Stephan Müller

Bühne: Claudia Vallant

Kostüme: Johanna Lakner

Licht: Norbert Gottwald

Video: Sophie Lux

Dramaturgie: Hans Mrak

Dramaturgische Mitarbeit: Rita Czapka

Musikalische Einstudierung: Lenny Dickson

Choreographische Mitarbeit: Daniela Mühlbauer

März

Samstag, 25.03.2017 | 20.00 UhrKasinoKarten

Dienstag, 28.03.2017 | 20.00 UhrKasinoKarten

April

Samstag, 01.04.2017 | 20.00 UhrKasinoKarten

Freitag, 07.04.2017 | 20.00 UhrKasinoKarten

Samstag, 08.04.2017 | 20.00 UhrKasinoKarten

Samstag, 22.04.2017 | 20.00 UhrKasinoKarten

Sonntag, 23.04.2017 | 20.00 UhrKasinoKarten

Suche im Spielplan



  • Bundestheater-Holding
  • Burgtheater
  • Staatsoper
  • Das Ballett
  • Volksoper
  • Art for Art/Theaterservice