Burgtheater

Ja es umgibt uns eine neue Welt! Torquato Tasso, Johann Wolfang Goethe
Max Simonischek (c) Caspar Urban Weber

Franz Kafka
‹Der Bau›

„Lodernder Blick, rußgeschwärztes Antlitz, fettige Haare und zu Krallen verunstaltete Hände: So steht Max Simonischek im Solostück Der Bau (…) auf der Bühne, als dem Wahn anheim gefallenes Menschentier. (…) Wenn er in der Erde wühlt, röchelt, sich die Haare rauft, wird Simonischek eins mit Kafkas Erzählung.“ Neue Zürcher Zeitung

Kafkas Erzählung «Der Bau» ist das Protokoll einer unterirdischen Welt, in der Glück und Paranoia eng verschwistert sind. Er beschreibt eine Art Menschentier, eben ein kafkaeskes, denkendes Tier. Das Wesen lebt in einem gedanklichen Kreuzzug, im permanenten Ausnahmezustand, gerichtet gegen die Außenwelt, gegen mögliche Eindringlinge. Das kleinste Geräusch ist Maximal-Stress für den Erschaffer.
«Der Bau» ist eine Parabel über die Gesellschaft, die permanent Risiken schafft, in dem sie diese zu verhindern sucht. Wie in allen Erzählungen Kafkas treiben die Konsequenzen ihres Handelns und Denkens die Wesen, Tiere, Menschen, Männer unerbittlich vor sich her, meist verlassen von jeglichem Realitätssinn.

Ein Gastspiel des Theater Neumarkt Zürich

Einrichtung: Max Simonischek

Bühne: Besim Morina

Beratung Sounds: Daniel Freitag

Kostüm: Modedesign Basman & Joel Basman

März

Sonntag, 26.03.2017 | 20.00 UhrVestibülKarten

April

Dienstag, 04.04.2017 | 20.00 UhrVestibülKarten

Mittwoch, 26.04.2017 | 20.00 UhrVestibülKarten

Suche im Spielplan



  • Bundestheater-Holding
  • Burgtheater
  • Staatsoper
  • Das Ballett
  • Volksoper
  • Art for Art/Theaterservice