Burgporträts
Konzept / Regie: Michael LaubPremiere: 26. März 2011 im Burgtheater
Ort und Zeit: in der Burg seit der Eröffnung 1888 bis heute
Mitwirkende: Burgschauspieler, Mitarbeiter der Burg von „hinter den Kulissen“
Themen: Das Burgtheater als faszinierender Moloch, Kunst und Leben, Wahrheit und Fiktion und das Leben überhaupt Handlung: Rund 800 Vorstellungen in einer Spielzeit spielt das Burgtheater, möglich gemacht von 600 Mitarbeitern in Berufen wie Löschmeister, Revisionsdienstler, Requisiteur, Billeteur und Garderobier. Allein 220 Bühnenmitarbeiter sind für Auf- und Abbau auf der Bühne zuständig. Ganz unterschiedliche Menschen arbeiten in der Burg gemeinsam unter einem Dach. Einige von ihnen sind öffentlich tätig, viele nicht. Mit den „Burgporträts“ wird Theater-Öffentlichkeit neu definiert: Der belgische Regisseur Michael Laub holt auch „die anderen“ auf die Bühne. Das Burgtheater selbst und seine Mitarbeiter sind die Stars. Laub wird mit Schauspielern und Hinterbühnen-Protagonisten, ihren Erlebnissen und Anekdoten, ihren Wünschen und Ängsten die Geister in ihren Burgverliesen aufspüren. Die Zuschauer werden einen ungewöhnlichen Abend der neuen Theaterformen mit Film, Musik, Tanz, Schauspiel und biografischem Bericht erleben. In zeitlich streng limitierten Einzelporträts bringt Laub Wahrhaftigkeit und Selbstdarstellung zusammen: Wie inszenieren sich theaterinfizierte Menschen, die ständig mit der Zurschaustellung arbeiten, aber nie selbst auf der Bühne stehen?






