Burgtheater

Macht Burg Wahn Sinn spielt Zeit

Das Reflektorium

Einmal monatlich empfängt Stefan Zweifel im Vestibül einen Gast zum Gespräch. Herausragende Persönlichkeiten aus Philosophie, Literatur, Geisteswissenschaften, bildender Kunst und anderen Kultursparten lassen sich dazu verführen, ihr Thema mit Stefan Zweifel über die üblichen Grenzen hinaus auszuloten. Die Gespräche folgen nicht wie Interviews einem vorbereiteten Fragenkatalog, sondern der Verfertigung des Gedankens beim Reden.
In der Spielzeit 09 / 10 unterhielt sich Stefan Zweifel mit dem Lyriker und Performer Christian Uetz über Poesie und Pornosophie, mit dem Ägyptologen und Kulturwissenschaftler Jan Assmann über Echnaton, Tempel und Theater, mit dem Dekonstruktionsromancier, Exilgastronomen und Kybernetikphilosophen Oswald Wiener über Künstliche Intelligenz und Idiotie des Künstlers, mit dem Publizisten und Übersetzer László F. Földényi über das Unsagbare bei Warlam Schalamow, Imre Kértesz und Herta Müller, mit dem polymedialen Künstler Werner Fritsch über seinen Faust-Film und das Theater der Zukunft, mit dem Aktionskünstler, Musiker und Fleischimporteur Dieter Meier über „Yello“ und die Kunst des Flüchtigen, mit dem Galeristen Thaddaeus Ropac über das Auge und den Markt, mit dem Psychoanalytiker Berthold Rothschild über Paul Parin und die Analyse als Partisanenkampf und mit Helene Hegemann über Hand- und Gedankenstriche.

Das Reflektorium wird in der Spielzeit 10/11 fortgesetzt. Unter www.burgtheater.at/reflektorium kann vorausgeschaut, nachgelesen und der Newsletter abonniert werden.

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