Burgtheater

Du liebe Zeit. Liebe Zeit? Peter Handke. Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rand der Landstraße

Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rand der Landstraße
Peter Handke

„Es ist eine Zeit, als wisse man, als wüsstet ihr alles vom anderen. Als sei lückenlos alles zu wissen. Und zugleich ist es eine Zeit, da man nichts mehr, gar nichts mehr weiß vom anderen, auch gar nichts mehr wissen will.“ Der Ort der Handlung: eine Landstraße, eine „Allerweltslandstraße“? Die Protagonisten: „Ich“, der am Rande dieser Landstraße über eine Sitzgelegenheit verfügt. Und der sich von einem dramatischen Akteur zu einem epischen Erzähler wandeln kann. Für „Ich“ ist die Landstraße „der letzte freie Weg in die Welt, der letzte nicht verstaatlichte, nichtvergesellschaftete, nichtgeographierte, nichtgeologisierte, nichtbotanisierte, nichtgegooglte, nichtöffentliche und nicht private Weg auf Erden.“ Diese freie Welt gilt es zu verteidigen gegen die „Landstraßenokkupanten“. Sie gehen einzeln, zu mehreren, in Massen über die Landstraße und sind natürlich ganz unschuldig und heißen demnach „Die Unschuldigen“. Und die „Unbekannte“, die schöne, ist die Unbekannte von der Landstraße, „die erhoffte, seit jeher ersehnte“.

Nach Das Spiel vom Fragen, Die Stunde da wir nichts voneinander wußten, Zurüstungen für die Unsterblichkeit und Die Fahrt im Einbaum wird Claus Peymann seine fünfte Handke-Uraufführung am Burgtheater inszenieren.



URAUFFÜHRUNG
Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rand der Landstraße
Peter Handke

Regie: Claus Peymann
27. Februar 2016
Burgtheater
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