Burgtheater

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Anton Tschechow
‹Onkel Wanja›

Wie so oft bei Tschechow dreht sich auch in seinem Meisterwerk „Onkel Wanja“ alles um die Liebe, die Vergänglichkeit – und um das Geld. Vor 25 Jahren verzichtete Iwan Petrowitsch Wojnizkij zugunsten seiner Schwester Vera auf den ihm zustehenden Erbteil am elterlichen Gut. Um die Schulden, die das Gut belasteten, zu tilgen, verwaltete Iwan Petrowitsch, genannt Wanja, seitdem ebendieses Gut, irgendwo draußen in der russischen Provinz. In der Zwischenzeit starb die geliebte Schwester und das Erbe fiel an ihre Tochter. Der tatsächliche Nutznießer von Wanjas Arbeit aber ist ihr Vater, Professor Serebrjakow. Ein seinerzeit sehr gut aussehender Schwadroneur. Seit er aber nach dem Tode seiner ersten Frau eine andere, dreißig Jahre jüngere geheiratet hat, die auch Onkel Wanja ausnehmend gefällt, sind dem die Augen aufgegangen: Der Professor ist ein Hochstapler und ein Betrüger. Auch Wanjas bester Freund ist ein enttäuschter Idealist: Der Arzt Astrow kam einst in die Provinz, um hier das Leben der Menschen zu verbessern und die Wälder zu beschützen – auch nicht einfach. Wenigstens hat er Erfolg bei Frauen. Matthias Hartmann inszeniert den Klassiker unter anderem mit Gert Voss, Nicholas Ofczarek und Michael Maertens.

ONKEL WANJA
Anton Tschechow
Regie: Matthias Hartmann
Bühne: Stéphane Laimé
Kostüme: Tina Kloempken
Licht: Peter Bandl
Dramaturgie: Andreas Erdmann, Ursula Voss

Premiere am 2. November 2012 im Akademietheater

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