Burgtheater

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William Shakespeare ‹Richard II.›

Eine Tragödie


Richard, König von England, hat sein Land herabgewirtschaftet, die Kassen sind leer, der Staat ein sinkendes Schiff. Seine korrupten Höflinge fallen von ihm ab. Richard verbannt seinen Cousin Bolingbroke aus England und bringt ihn um sein Erbe. Bolingbroke kehrt aus dem Exil zurück - und fordert sein Recht. Der neue „Saubermann“ entfesselt einen Bürgerkrieg. Im Untergang reflektiert Richard II. über sein Scheitern und die Grenzen politischer Macht. Er wird "zum Menschen“.
Bolingbroke wird Heinrich IV., aber auch ihn beginnt die Macht zu zerstören. Im letzten Akt rollen die Köpfe, neue Bürokraten des Todes übernehmen die Regierung. Richard II., letzter degenerierter Vertreter eines gottgesalbten Königtums, wird im Tower gekillt.

Shakespeares Tragödie in einer neuen Übersetzung des kürzlich verstorbenen Dramatikers Thomas Brasch.

Ausgezeichnet mit dem FRIEDRICH-LUFT-PREIS für die beste Berliner Inszenierung des Jahres 2000.



Regie: Claus Peymann Biografie

Claus Peymann


Copyright:
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Thomas Eichhorn
Bühne: Achim Freyer
Kostüme: Maria-Elena Amos
Eine Produktion des Berliner Ensembles
Premiere: 9. Jänner 2010 im Burgtheater

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