Repertoire
Die Repertoire-Vorstellungen werden mit den Besetzungen der jeweiligen Premieren angegeben. Die aktuellen Besetzungen (mit eventuellen Umbesetzungen) entnehmen Sie bitte dem aktuellen Spielplan.
Ausgangspunkt der merkwürdigen Reise, die der Held in „1979“ macht, ist Teheran am Vorabend der islamistischen Revolution. Internationaler Jetset feiert hier die letzte Nacht des Schahs, und ein ahnungsloser deutscher Innenarchitekt erlebt staunend die Zeitenwende, die auch sein Leben revolutionieren wird.
mehrVor mehr als zwei Jahren betrat Joachim Meyerhoff zum ersten Mal die Bühne des Vestibüls, um aus seinem Leben zu erzählen. „Alle Toten fliegen hoch“ heißt die Serie, die inzwischen sechs Folgen umfasst und vom Geheimtipp zum viel beachteten Erfolg wurde.
mehrMit großer Begeisterung haben Zuschauer wie Kritiker Joachim Meyerhoffs Reihe "Alle Toten fliegen hoch" aufgenommen. Nun zeigen wir die ersten drei Teile der Reihe kompakt an einem Abend im Akademietheater.
mehrTiefes Dunkel liegt noch über dem Palast von Theben, als Amphitryons Knecht Sosias aus dem Feld kommt, um der Gattin seines Herrn dessen Sieg im Kampf gegen Athen zu melden. Am Tor jedoch wird er von einem Fremden abgewiesen, der behauptet, dass er ebenfalls der Knecht Sosias sei.
mehrDer belgische Regisseur Michael Laub, dessen Arbeiten sich immer wieder um das Verhältnis von Realität und Fiktion drehen und dabei Genregrenzen aufheben, holt neben Burgschauspielern und Kleindarstellern auch die normalerweise unsichtbar und stumm Bleibenden auf die Bühne. Das Burgtheater selbst und seine Mitarbeiter sind die Stars.
mehrDem dänischen Regisseur Thomas Vinterberg gelang 1997 mit dem Dogma-Film „Das Fest“ ein Welterfolg, der inzwischen als Theaterstück auf vielen Bühnen nachgespielt wurde. In „Das Begräbnis“ fabuliert Thomas Vinterberg die Geschichte der Familie Klingenfeldt-Hansen weiter, diesmal nicht im Film, sondern auf der Bühne des Burgtheaters.
mehrIm neuen Stück von Botho Strauß geht es um die Krux, nicht mit und nicht ohne den anderen zu können.
mehrRoland Schimmelpfennig, einer der meistgespielten Gegenwartsdramatiker, durchleuchtet mit komplexen und sprachgewaltigen Texten soziale und zwischenmenschliche Zustände. Nach „Der goldene Drache“ und „Peggy Pickit sieht das Gesicht Gottes“ wird er seinen neuesten Theatertext wieder selbst im Akademietheater inszenieren.
mehrEin Sommernachmittag, starkes Gewitter, lange Schatten fallen. „Das weite Land“ beginnt nach der Beerdigung eines jungen, herausragenden Pianisten namens Korsakow, der angeblich Selbstmord begangen hat. Die Spur führt uns zum Glühlampenfabrikanten Friedrich Hofreiter und seiner Frau Genia.
mehrWenn er von einem Besuch im Burgtheater erzählt, klingt das so: „A leiwande Hütt´n. Ist do schon boxt wordn? A Wauhnsinn.“
mehrWas hat mein Leben mit dem jungen Chinesen, der mir im Schnellrestaurant gegenüber die Thai-Suppe serviert, zu tun? Hängen unsere Schicksale zusammen und wenn ja, dann wie? Sind wir in der Lage, die Zufälle, vielleicht auch Zusammenhänge und Abhängigkeiten, die unsere Lebenspläne so schmerzhaft angreifbar machen und spielend Kontinente überschreiten, als Möglichkeiten zu verstehen?
Wie zum Beispiel würden Sie sich verhalten, wenn Sie einen schwer kariösen Zahn eines Menschen in ihrer Suppe finden?
Oscar Wildes Bestechungs- und Erpressungsgeschichte spielt im Hause des Unterstaatssekretärs Robert Chiltern in London. Dort bekommt man Besuch aus Wien von Mrs. Chevely, die jahrelang in politischen Geschäften in Österreich unterwegs war. Der Hyper-Alpenkanal soll von England aus mitfinanziert werden, und dazu braucht man den gutaussehenden und gewieften Politiker Chiltern, einen Mann, der leidenschaftliches Machtstreben mit sozialer Verantwortung und privater Sehnsucht nach Liebe verbindet.
mehrMit der hochaktuellen Geschichte der politischen Blitzkarriere vom Hofintriganten Selicour hat der Tragödiendichter Schiller eine Komödie hinterlassen, die zwar selten gespielt wird, aber an Raffinesse, Paraderollen und ausgefeilter Form seinen Musterdramen in nichts nachsteht.
mehrHeinrich von Kleist, dessen Todestag sich 2011 zum zweihundertsten Mal jährt, wurde für sein durch Goethe 1808 uraufgeführtes Lustspiel von einem Kupferstich von Le Veau mit dem Titel „Le juge, ou la cruche cassée“ inspiriert. „Der zerbrochne Krug“ zeigt am Modell eines holländischen Dorfgerichts, wie die Menschen das Vertrauen in eine Obrigkeit verlieren, die nicht Recht, sondern Macht spricht.
mehrEin vor Jahren entführtes und bereits für tot gehaltenes Mädchen taucht plötzlich wieder auf und wird binnen kürzester Zeit zum medialen Großereignis. Sofort scharen sich sechs Leute aus der „zweiten Reihe“ der Journalisten, Psychologen und Freunde von allen Seiten um das Opfer. Mit verschiedenen Strategien versuchen die sechs Figuren dem Unvorstellbaren an diesem Schicksal so nah wie möglich zu kommen.
mehrEine Fabrik produziert profitabel Spezialkleidung für Neonazis, und ihr Besitzer schämt sich nicht im Geringsten dafür.
mehrKopenhagen, 1975: In der Kommune wird nicht nur das Bad geteilt und gemeinsam gegessen, dieses Haus lebt von der Überzeugung, dass Gemeinschaft weit über den Kochtopf hinaus geht. Gemeinschaft ist die gelebte Realität einer politischen Überzeugung, die zur Großfamilie gewordene Idee einer solidarischen Gesellschaft. Doch manchmal macht die Biologie der Philosophie einen Strich durch die Rechnung.
mehrLiebling, dieses Wort von der Tragödie, das behauptet doch die ganze Zeit, dass es so etwas wie eine Gemeinschaft gäbe. Dass wir uns auf die großen Tragödien der Menschheit einigen könnten. Aber nein, das was hier vor dir steht ist die Tragödie. Und einigen müsste man sich darauf, dass es den Dialog nicht gibt.
mehrDer viktorianische Dauerbrenner „Das Bildnis des Dorian Gray“ ist unserer Zeit wie auf den Leib geschrieben: Der Kult um ewige Jugend könnte kaum besser porträtiert werden, unsere Botox-straffen Gesichter nicht besser gespiegelt sein, als in der polierten Oberfläche dieses sprachlichen Meisterwerks.
mehrEine Familie in Amerikas tiefster Provinz, im Osage County, Oklahoma, wo die Prärie nicht nur eine Landschaft ist, sondern auch ein seelisches Leiden, ein Bewusstseinszustand wie der Blues. Beverly Weston, Alkoholiker, ehemaliger Schriftsteller und pensionierter Professor der Tulsa University, verschwindet und bringt sich um.
mehrIn Woody Allens Komödie geht es im Grunde um die Frage, warum zwei Menschen ein Paar werden – und es eventuell auch bleiben. Liebevoll-ironisch, mit rhetorischer Finesse und dem feinen Gespür für die verborgenen Begierden sind die Figuren gezeichnet – wunderbar durchgeknallte Charaktere und dezent-satirische Komik garantiert.
mehrBob und Helena erzählen uns die Geschichte „ihrer“ magischen Sommernacht mit ironischer, manchmal fast zynischer Distanz und der überbordenden Lust an einer richtig guten Story...
mehrEine kostbare Miniatur unter den Dramen von Thomas Bernhard, balancierend zwischen Tragödie und Komödie, zwischen Wahnsinn und höchster Erkenntnis, zwischen Einsamkeit und Größenwahn. Für einen großen Theatermacher und Schauspielergenius bietet sie unendlich viele Spielmöglichkeiten. Nach Bernhard Minetti ist Gert Voss nun Bernhards herrlicher Theaterclown, angekommen im 21. Jahrhundert.
mehrBlanche Dubois muss die Versteigerung des einstmals stolzen Familienbesitzes und die Auflösung ihrer bisherigen Existenz mit ansehen und flüchtet sich zu ihrer Schwester Stella nach New Orleans. Dort gerät die neurotische, dem Alkohol verfallene Southern Belle sofort in Konflikt mit ihrem Schwager, Stanley Kowalski, einem Arbeiter, der die alte Südstaaten-Aristokratie genauso verachtet wie Blanche die Manieren polnischer Einwanderersöhne.
mehrMatthias Hartmann inszeniert beide Teile von Goethes monumentalem Faust-Drama. Zwei verschiedene ästhetische Annäherungen entsprechen dabei den völlig unterschiedlichen Eigenschaften des ersten und des zweiten Teils.
mehrMatthias Hartmann inszeniert beide Teile von Goethes monumentalem Faust-Drama. Zwei verschiedene ästhetische Annäherungen entsprechen dabei den völlig unterschiedlichen Eigenschaften des ersten und des zweiten Teils.
mehrHorváths vielleicht berühmtestes Stück blickt hinter die Fassaden von Heurigen-Idylle und Wienerwalzer-Seligkeit. Seine feinmaschig gewobenen „Geschichten“ entlarven die Fiktion kleinbürgerlichen Glücks erbarmungslos als Produkt harter Arbeit und die Dummheit als Vorstufe der Barbarei.
mehr„Dasein heißt, sich eine Vergangenheit zu basteln“ lautet ein entscheidender Satz in Esterházys Roman, der sich auf die Spuren seiner berühmten adeligen Familie begibt, die 1951 von den Kommunisten enteignet wurde.
mehrEine fulminante, bitterböse Revue aus dem prallen (Konsumenten)Leben. Die Welt als Supermarkt, die Menschen als Ware und Kunden. Kaufen und gekauft werden, verkaufen und verkauft werden, Gier und Sehnsucht nach Werten und Wünschen.
mehrMit seinem musikalisch-literarischen Programm erbringt der Publikumsliebling und Doyen des Burgtheaters, Michael Heltau, den längst notwendigen Beweis, wie nahe Wienerischer Humor (der lebensfrohe und der tiefschwarze!) und Wissenschaft beisammen liegen.
Professor Immanuel Kant ist in Begleitung seiner Frau, seines Bruders Ernst Ludwig und Friedrichs, seines Papageis, auf einem Luxusdampfer unterwegs nach Amerika. Er soll den Ehrendoktortitel der Columbia University empfangen und sich einer Augenoperation wegen eines Glaukoms unterziehen.
mehr„Immer noch Sturm“ ist wahrscheinlich Peter Handkes persönlichstes Stück. Zur „Ich“-Figur spricht der längst verstorbene Onkel: „Es herrscht weiterhin Sturm. Immer noch Sturm. Geschichte: der Teufel in uns, in mir, in dir, in uns allen, spielt Gott, höchste Instanz, höchstes Prinzip.“
mehrNach 17 ausverkauften Vorstellungen in der vergangenen Spielzeit wird "tricky love/tristan & isolde" auch in der neuen Saison in Originalbesetzung zu sehen sein.
mehrSeit April 2010 wurden öffentliche Proben aus dem Ersten Buch von Tolstois „Krieg und Frieden“ gezeigt, nicht nur in Wien, sondern auch in St. Petersburg, Prag und Hamburg. Das Finale dieses Prozesses, für den Matthias Hartmann den Nestroy-Spezialpreis erhielt, ist nun im Kasino zu sehen.
mehrGreg, Bücherwurm und Nachtschichtarbeiter im Lager eines großen Supermarkts, wird unvermittelt von seiner Freundin Steph verlassen, nachdem diese durch ihre beste Freundin Carly von einer beiläufigen Bemerkung Gregs über ihr Gesicht erfahren hat. Ein Gesicht, das Greg wirklich und wahrhaftig liebt, wie er glaubt – obwohl es, rein physisch, eher dem Durchschnitt entspricht. Steph will aber nicht „Durchschnitt“ sein. Jedenfalls nicht für Greg – den Mann, der sie angeblich liebt.
mehrDas New Yorker Nature Theater of Oklahoma setzt sein großes Theaterepos „Life and Times“ fort. Der Text basiert auf einem stundenlangen Telefonmonolog, in dem die mittdreißigjährige Kristin Worall ihr Leben erzählte und der – ohne Kürzungen und Korrekturen – auf die Bühne gebracht wird. In „Episodes 3 & 4“ sind wir in der Zeit kurz vor der Matura angekommen: Es geht um Sex, Drogen, Revolte, Religion, Sehnsucht und Haustiere – alles in den Maßen eines Durchschnittlebens.
mehrIn einer unruhigen Nacht in Venedig enthüllt Jago dem edlen Brabantio die Flucht seiner Tochter Desdemona mit Othello – der Beginn seines geheimen Kriegs gegen den schwarzen General, der ihm zwar vertraut, ihn jedoch nicht zum Leutnant befördert hat; eine Kränkung, die bei Jago tiefsten Hass auslöst.
mehrIn irgendeiner Universitätsstadt der westlichen Welt: Das Ärztepaar Karen und Martin ist von einem sechsjährigen humanitären Einsatz aus Afrika zurückgekehrt, der nicht nur gesundheitliche Spuren an ihnen hinterlassen hat. Sie besuchen ihre daheim gebliebenen Freunde und ehemaligen Studienkollegen Liz und Frank, die inzwischen mit Kind im Einfamilienhaus leben.
mehrRené Pollesch stellt unsere Erzählungen von der so genannten Wirklichkeit scharfsinnig und lustvoll in Frage; mit seinen Schauspielern wechselt er unablässig die Perspektive und sucht nach einem Vokabular auf der Bühne, welches die komplexe und widersprüchliche Wirklichkeit von Konflikten in unserer inkohärenten Gesellschaft markiert:
mehrGemeinsam mit acht Schauspielern und zwei Musikern inszeniert Stefan Bachmann die Irrfahrten des Perikles auf der Bühne des Kasinos. Alle spielen alle Rollen. Alle sind gleichermaßen Teil der Biographie des Perikles, die im Stück episodenhaft vom „jugendlichen Sündenfall“ bis ins „hohe, weise Alter“ erzählt wird. Der Zuschauer sitzt wie in einer Arena um die Spielfläche und erlebt mit den Darstellern in diesem „Boot“ die Abenteuer des Perikles.
mehrWendy und Michael ahnen nicht, dass draußen am Fenster ein geheimnisvoller Zuhörer hockt und gespannt den Geschichten lauscht, die sie einander abends erzählen – Geschichten von rätselhaften Welten, Indianern, bösen Piraten und anderen fantastischen Gestalten. Der geheimnisvolle Zuhörer ist niemand anderer als Peter Pan.
mehrTheseus, der legendäre König von Troizene, gilt seit sechs Monaten als verschollen, da ereilt seinen Hofstaat die Nachricht seines Todes. Wer soll die Nachfolge antreten? Hippolytos, sein Sohn aus erster Ehe, oder das Kind seiner zweiten Gemahlin Phädra? Oder gar Prinzessin Arikia, die athenische Kriegsgefangene an Theseus’ Hof?
mehrAm Vorabend der Versteigerung des Gutes Vojnicevka trifft der Dorfschullehrer Platonov im Salon der Vojnicevs auf seine ehemalige Geliebte Sofja Egorovna, auf die Generalswitwe Anna Petrovna und auf die in ihn verliebte Gutsbesitzerin Maria Grekova. Platonov spielt mit der Liebe der drei Frauen, ohne sie zu erwidern.
mehrProfessor Bernhardi, ein erfolgreicher Internist, ist Leibarzt des Wiener Adels und Direktor einer Privatklinik. Seine Karriere wird jäh unterbrochen, als er aus humanitärer und ärztlicher Überzeugung einem katholischen Pfarrer den Zugang zu einer Patientin verweigert.
mehrRichard, König von England, hat sein Land herabgewirtschaftet, die Kassen sind leer, der Staat ein sinkendes Schiff. Seine korrupten Höflinge fallen von ihm ab. Richard verbannt seinen Cousin Bolingbroke aus England und bringt ihn um sein Erbe.
mehrIm Verona des frühen 15. Jahrhunderts leben zwei bis aufs Blut verfeindete Familien: die Montagues und die Capulets. Romeo Montague erscheint maskiert auf einem Ball der Capulets und begegnet dort deren 14-jähriger Tochter Julia. Die beiden verlieben sich auf der Stelle. Doch ein Unstern thront missgünstig über dieser Liebe.
mehrAlexander Wiegold inszeniert einen großen Stoff im kleinsten Spielort der Burg: In seiner philosophisch aufgeladenen Science-Fiction-Parabel stellt Stanisław Lem die Frage nach dem Zusammenhang von Identität, Erinnerung und Schuld, zugleich aber auch nach den Grenzen der Erkenntnisfähigkeit des Menschen. Da dieser die Welt zwangsläufig nach seinen eigenen Denk- und Wahrnehmungskriterien konstruiert, kann er die menschliche Perspektive niemals überwinden.
mehrDie geistig zurückgebliebene Bauerntochter Beppi leidet Zeit ihres Lebens unter der Kälte und Hartherzigkeit ihrer Eltern. Deren Maßregelungen und gegenseitige Schuldzuweisungen verunsichern das Mädchen zusehends und treiben es immer tiefer in die Einsamkeit.
mehrBirgit Minichmayr singt und rockt den Struwwelpeter. Mitte des 19. Jahrhunderts erzählte ein Psychiater namens Heinrich Hoffmann in seinem berühmten Kinderbuch drastisch, was mit missratenen Kindern geschieht, die ihre Haare nicht kämmen, ihre Suppe nicht essen, ständig Daumen lutschen oder am Tisch kippeln.
mehr"Atemlose Ruhe vor dem "Sturm", der nach etwa 90 Minuten große Freude hinterlässt. Freude an Shakespeares Sprache, großartigen Schauspielern und einer lebhaften intelligenten Inszenierung. Barbara Frey verknappt hier Shakespeares letztes Stück radikal, aber virtuos. Lang anhaltender Applaus für einen beglückenden und kurzweiligen Abend, der auch jüngstem Publikum großes Theater nahe bringen kann." (Wiener Zeitung)
mehrIn den etwa 500 Briefen zwischen Thomas Bernhard und seinem Verleger Siegfried Unseld entwickelt sich ein einzigartiges Zwei-Personen-Schauspiel.
mehrMit Jeanne und Simon, einem Zwillingspärchen Anfang Zwanzig, nimmt Mouawad uns in eine Welt mit, deren Realität die Weltnachrichten beherrscht. Von heutigen Krisenherden weit entfernt aufgewachsen werden die Geschwister vom Testament ihrer Mutter Nawal in deren Heimatland geschickt, um Vater und Bruder im Libanon zu suchen.
mehrIn „Väter“ erzählen ein Deutscher, ein Russe und ein Lette von ihren Vätern. Sie erinnern sich als Söhne und erzählen als Schauspieler.
mehrEine Landstraße. Dahinter ein Baum, ohne Blätter. An seinem Fuß zwei Landstreicher: Wladimir und Estragon. Ohne erkennbares Ziel, ohne klare Zukunft, nur mit allmählich verblassenden Erinnerungen an eine bessere Zeit.
mehrIn Illyrien gehen die Uhren anders: Shakespeares fiktionales Königreich ist ein Land der Muße und der Langeweile. Niemand arbeitet, man lebt für die Musik, das Trinken, für die Liebe und, vor allem, die Melancholie. Erst die Ankunft der schiffbrüchigen Viola belebt den von Schwermut befallenen Ort, Illyrien erwacht – und zwar mit Verve.
mehrÜber dreißig Kurzszenen und Improvisationen zu Prosaminiaturen der Autoren Daniil Charms, Georges Courteline und Pierre Henri Cami ergeben ein Panorama der unterschiedlichsten ZWISCHENFÄLLE, in denen zehn Darsteller in beinahe neunzig Rollen aufeinandertreffen.
mehrDrei Männer, ein Bild, weiß mit weißen Streifen, Kaufpreis 40.000 Euro – und der Streit beginnt. Die Rituale einer jahrzehntelangen Männerfreundschaft stürzen ein, Weltbilder geraten ins Wanken, ungekannte Risse im eigenen Leben kommen zum Vorschein. Eine Katastrophe, »furchtbar« komisch.
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