Burgtheater

Wir werden leben! Anton Tschechow. Drei Schwestern

Repertoire

Die Repertoire-Vorstellungen werden mit den Besetzungen der jeweiligen Premieren angegeben. Die aktuellen Besetzungen (mit eventuellen Umbesetzungen) entnehmen Sie bitte dem aktuellen Spielplan.
*In diesen Produktionen wird aus künstlerischen Gründen auf der Bühne geraucht.

Ferdinand Schmalzam beispiel der butter

Der Futterer-Adi ist einer, der gegen die Spielregeln verstößt. Seine Mitarbeiterration an Joghurt verteilt er an Passanten, füttert sie mit dem milchigen Weiß. Dem Hans von der Staatsgewalt ist er ein Dorn im Auge, und der Stielaugen-Jenny behagt es nicht, die Dorfidylle getrübt zu sehen.

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SophoklesAntigone

„Das ist kein Staat, dem wenige befehlen.“

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Peter TurriniBei Einbruch der Dunkelheit*

„Die Dunkelheit wird über diesen Garten hereinbrechen, und wir werden erstrahlen.“

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Georg BüchnerDantons Tod*

„Was ist das, was in uns lügt, hurt, stiehlt und mordet?“

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Isabel AllendeDas Geisterhaus*

Bühnenfassung von Antú Romero Nunes und Florian Hirsch

Isabel Allendes 1982 veröffentlichtes Debüt trägt deutlich autobiographische Züge und wurde zu einem Welterfolg. Es ist ein Roman über die Erinnerung, die wie ein Puzzle, in dem jedes Teil irgendwie einen Sinn ergeben muss, Stück für Stück zusammengesetzt wird.

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Hermann BahrDas Konzert

Das Konzert ist gar kein Konzert! Das angebliche Konzert in der Provinz ist nur die wiederkehrende Ausrede des Pianisten Gustav Heink, wann immer er der Ehefrau und seinen ausnahmslos in ihn verliebten Schülerinnen entkommen muss, um in einer Berghütte das Wochenende mit seiner augenblicklichen Favoritin zu verbringen.

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Heinrich von KleistDas Käthchen von Heilbronn oder Die Feuerprobe*

„Wenn ich mich umsehe, erblick ich zwei Dinge: meinen Schatten und sie.“

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Roland SchimmelpfennigDas Reich der Tiere*

„Die Federn werden aufgeklebt, und wieder abgerissen. Immer wieder abgerissen. Und wieder aufgeklebt. Die Stelle ist seit Jahren entzündet.“

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Johann NestroyDer böse Geist Lumpazivagabundus*

Koproduktion mit den Salzburger Festspielen

Im Zauberreich geht eine Seuche um: Lotterleben und Verschwendungssucht. Des Landes Söhne sind vom bösen Geist Lumpazivagabundus befallen und verjubeln zügellos das väterliche Erbe. Um die Knaben zu bekehren, bietet der Feenkönig ihnen ein letztes Mal Kredit an.

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Johann NestroyDer Talisman*

Der Vagabund Titus Feuerfuchs wird wegen seiner roten Haare privat wie beruflich zum Außenseiter gestempelt. Auch seine Leidensgenossin, die ebenfalls rotschöpfige Gänsehirtin Salome, kann ihm nicht helfen.

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Eugène LabicheDie Affäre Rue de Lourcine

Übersetzung und erweiterte Neufassung von Elfriede Jelinek

„Eine Gedächtnislücke! Immer ist da diese Lücke!“

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Karl KrausDie letzten Tage der Menschheit*

Koproduktion mit den Salzburger Festspielen

„Die unwahrscheinlichsten Taten, die hier gemeldet werden, sind wirklich geschehen; ich habe gemalt, was sie nur taten.“

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Die letzten Zeugen

75 Jahre nach dem Novemberpogrom 1938
Ein Projekt von Doron Rabinovici und Matthias Hartmann

Sie sind die Letzten. Wie lange werden wir noch Überlebende befragen können, wie lange ihnen noch zuhören dürfen? Sie treten auf und sprechen, um zu erzählen, wie sie der Vernichtung knapp entkamen.

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Wolfram LotzDie lächerliche Finsternis*

„Wir sitzen hier mitten im Kriegsgebiet, aber wir bekommen nichts davon mit.“

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Leo TolstoiDie Macht der Finsternis

„In seinem eigenen Haus kann man tun, was man will.“

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Anton TschechowDie Möwe*

Wer ist der Regisseur des eigenen Lebens? Und was und wie erzählen wir davon auf dem Theater? Tschechow versammelt drei Generationen auf einem Landgut an einem idyllischen See, wo der Sommer scheinbar ereignislos vergeht.

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Die Schneekönigin

frei nach Hans Christian Andersen

Hans Christian Andersens weltberühmtes, spannendes und zugleich poetisch vielschichtiges Märchen wurde in zahlreichen Filmen, Opern, Hörspielen und Musicals verarbeitet – ab November verzaubert es im Akademietheater die ganze Familie.

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Elfriede JelinekDie Schutzbefohlenen

„Wir sind gar nicht da. Wir sind gekommen, doch wir sind gar nicht da.“

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Ewald Palmetshoferdie unverheiratete*

April 1945. Eine junge Frau ist sehr aufgebracht. Man holt eine Militärstreife. 70 Jahre später. Die junge Frau ist jetzt eine alte Frau. Ihre Tochter findet sie in der Küche auf dem Boden. Sie ist gestürzt. Sie ist sehr aufgebracht. Man holt einen Rettungswagen.

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Marlen HaushoferDie Wand

Mit dem Besuch dieser Veranstaltung unterstützen Sie die Mutter-Kind-Projekte der Caritas! Zudem können Sie mit einer Spende von € 33,- einer obdachlosen Mutter und ihren Kindern eine Nacht im Mutter-Kind-Haus schenken.

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Oscar WildeDorian Gray

Nach über 100 ausverkauften Vorstellungen im Vestibül nun im Akademietheater zu erleben: "In einer beeindruckend wandlungsfähigen One-Man-Show verkörpert Markus Meyer sämtliche Rollen – Verführer wie Verführte.“ (Nachtkritik)

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Ödön von HorváthGeschichten aus dem Wiener Wald*

Horváths vielleicht berühmtestes Stück blickt hinter die Fassaden von Heurigen-Idylle und Wienerwalzer-Seligkeit. Seine feinmaschig gewobenen „Geschichten“ entlarven die Fiktion kleinbürgerlichen Glücks erbarmungslos als Produkt harter Arbeit und die Dummheit als Vorstufe der Barbarei.

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William ShakespeareHamlet

Helsingör, im Staate Dänemark, Prinz Hamlet kehrt vom Studium in Wittenberg an den Hof zurück. Sein Vater, König von Dänemark, ist gestorben. Dessen Bruder Claudius hat Hamlets Mutter Gertrud geheiratet und ist der neue König. Der Geist von Hamlets Vaters erscheint des Nachts und enthüllt seinem Sohn, dass er von Claudius heimtückisch ermordet wurde. Der Prinz schwört Rache. Er stellt sich wahnsinnig – und treibt damit Ophelia, die Hamlet liebt, tatsächlich in den Wahnsinn.

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Henrik IbsenJohn Gabriel Borkman

Koproduktion mit den Wiener Festwochen und dem Theater Basel

„Ich hatte die Macht! Die gefesselten Millionen lagen im ganzen Land und riefen nach mir! Schrien danach, befreit zu werden! Niemand von all den anderen hörte es. Nur ich allein.“

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Leo TolstoiKrieg und Frieden*

Bühnenfassung von Amely Joana Haag

Eingebettet in die Epoche der Napoleonischen Kriege zwischen 1806 und 1812, an deren Ende der Sieg Russlands steht, erzählt Tolstoi in diesem Monumentalwerk anhand zweier Familiengeschichten den ungeheuerlichen und sich stetig steigernden Kontrast zwischen der dekadenten Gesellschaft des russischen Hochadels und den existenziellen und desillusionierenden Erfahrungen derselben Menschen im Kriegsirrsinn. Es ist ein Tanz auf dem Vulkan in Lackschuhen – bis dann doch plötzlich die Füße brennen...

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William ShakespeareKönig Lear

Shakespeares düsteres Trauerspiel, das nicht nur seine Zeitgenossen verstörte, wurde 1605 in London uraufgeführt. Zum 70. Geburtstag Klaus Maria Brandauers inszeniert Peter Stein dieses literarische und theatrale Elementarereignis, eine Tragödie, an deren Schluss – wie Jan Kott es formulierte – „nur die blutige und leere Erde“ zurückbleibt.

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Bertolt BrechtMutter Courage und ihre Kinder*

Musik von Paul Dessau

Mit dem Planwagen durch Europa: Für die Marketenderin Anna Fierling, „Mutter Courage“ genannt, ist der Krieg ein lukratives Geschäft. Begleitet von ihrer stummen Tochter Kattrin, zunächst auch den beiden Söhnen Eilif und Schweizerkas, und stets im Gefolge verfeindeter Truppen, treibt die „Courage“ Handel, wo und mit wem sie nur kann.

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Anton TschechowOnkel Wanja

Wie so oft bei Tschechow dreht sich auch in seinem Meisterwerk „Onkel Wanja“ alles um die Liebe, die Vergeblichkeit – und um das Geld.

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Anton TschechowPlatonov*

Am Vorabend der Versteigerung des Gutes Vojnicevka trifft der Dorfschullehrer Platonov im Salon der Vojnicevs auf seine ehemalige Geliebte Sofja Egorovna, auf die Generalswitwe Anna Petrovna und auf die in ihn verliebte Gutsbesitzerin Maria Grekova. Platonov spielt mit der Liebe der drei Frauen, ohne sie zu erwidern.

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Arthur SchnitzlerProfessor Bernhardi

Professor Bernhardi, ein erfolgreicher Internist, ist Leibarzt des Wiener Adels und Direktor einer Privatklinik. Seine Karriere wird jäh unterbrochen, als er aus humanitärer und ärztlicher Überzeugung einem katholischen Pfarrer den Zugang zu einer Patientin verweigert.

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Daniel Große Boymann, Thomas KahrySpatz und Engel*

Die Eine stammt aus einer preußischen Offiziersfamilie, die Andere ist das Kind eines Zirkusakrobaten und einer Straßensängerin. Die Eine wächst im Internat in Weimar auf, die Andere in einem Bordell in der Normandie. Die Eine lässt sich zur Konzertgeigerin ausbilden, die Andere, immer kränkelnd, erblindet beinahe, worauf die Huren des Bordells, in dem sie lebt, unter resoluter Leitung ihrer Puffmutter eine Bitt-Wallfahrt zur heiligen Therese von Lisieux machen.

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William ShakespeareSturm

"Atemlose Ruhe vor dem "Sturm", der nach etwa 90 Minuten große Freude hinterlässt. Freude an Shakespeares Sprache, großartigen Schauspielern und einer lebhaften intelligenten Inszenierung. Barbara Frey verknappt hier Shakespeares letztes Stück radikal, aber virtuos. Lang anhaltender Applaus für einen beglückenden und kurzweiligen Abend, der auch jüngstem Publikum großes Theater nahe bringen kann." (Wiener Zeitung)

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William ShakespeareWas ihr wollt

In Illyrien gehen die Uhren anders: Shakespeares fiktionales Königreich ist ein Land der Muße und der Langeweile. Niemand arbeitet, man lebt für die Musik, das Trinken, für die Liebe und, vor allem, die Melancholie. Erst die Ankunft der schiffbrüchigen Viola belebt den von Schwermut befallenen Ort, Illyrien erwacht – und zwar mit Verve.

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Szenen von Courteline, Cami, CharmsZwischenfälle

Über dreißig Kurzszenen und Improvisationen zu Prosaminiaturen der Autoren Daniil Charms, Georges Courteline und Pierre Henri Cami ergeben ein Panorama der unterschiedlichsten ZWISCHENFÄLLE, in denen zehn Darsteller in beinahe neunzig Rollen aufeinandertreffen.

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Über d'Häusa

Ein zeitgenössischer Wiener Liederabend

Ein zeitgenössischer Wiener Liederabend für sechs SchauspielerInnen mit Texten von Gustav Ernst und Liedern von Roland Neuwirth, Kollegium Kalksburg, Stefanie Werger, Georg Danzer, Otmar Klein und Eartha Kitt.

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