Burgtheater

Wille Wahl Welt Don't Cry Burg

Repertoire

Die Repertoire-Vorstellungen werden mit den Besetzungen der jeweiligen Premieren angegeben. Die aktuellen Besetzungen (mit eventuellen Umbesetzungen) entnehmen Sie bitte dem aktuellen Spielplan.
*In diesen Produktionen wird aus künstlerischen Gründen auf der Bühne geraucht.

John CassavetesBegin the Beguine*

Der legendäre Filmemacher John Cassavetes schrieb „Begin the Beguine“, eine nach dem Cole Porter-Evergreen benannte, tiefschwarz funkelnde Allegorie über Liebe und Tod, Eros und Thanatos, kurz vor seinem Ableben für Peter Falk und Ben Gazzara. Das Projekt kam über die Vorbereitungsphase nie hinaus. Jan Lauwers, Artist in Residence an der Burg, inszeniert nun mehr als zwanzig Jahre später die Uraufführung.

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René PolleschCavalcade or Being a holy motor*

Die Wahrheit hat noch nie irgendein Gefühl in uns erzeugt. Deshalb geht man ja auch ins Theater. Weil da nur gespielt wird, und dadurch die größten Gefühle in uns hervorgerufen werden aus einem einfachen Grund: dass die Gefühle nur gespielt sind. Man geht ja nicht ins Theater wegen der Wahrheit, um sich die wahren Gefühle anzusehen.

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Isabel AllendeDas Geisterhaus*

Bühnenfassung von Antú Romero Nunes und Florian Hirsch

Isabel Allendes 1982 veröffentlichtes Debüt trägt deutlich autobiographische Züge und wurde zu einem Welterfolg. Es ist ein Roman über die Erinnerung, die wie ein Puzzle, in dem jedes Teil irgendwie einen Sinn ergeben muss, Stück für Stück zusammengesetzt wird.

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Laura Naumanndemut vor deinen taten baby

Laura Naumanns vierter Theatertext demut vor deinen taten baby erzählt die Geschichte von Mia, Bettie und Lore, die nach einem gemeinsam überstandenen Terroralarm ihre Leben neu erfinden.

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Ferdinand RaimundDer Alpenkönig und der Menschenfeind*

Der reiche Gutsbesitzer Herr von Rappelkopf wähnt sich verraten von der Welt und zieht sich mit seiner Familie und der Dienerschaft auf ein von der Gesellschaft isoliertes Landgut in den Alpen zurück. Rappelkopf wird zum Misanthrop.

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Johann NestroyDer böse Geist Lumpazivagabundus*

Koproduktion mit den Salzburger Festspielen

Im Zauberreich geht eine Seuche um: Lotterleben und Verschwendungssucht. Des Landes Söhne sind vom bösen Geist Lumpazivagabundus befallen und verjubeln zügellos das väterliche Erbe. Um die Knaben zu bekehren, bietet der Feenkönig ihnen ein letztes Mal Kredit an.

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Der gestiefelte Kater

nach Motiven aus dem Volksmärchen

Hans sitzt in der Patsche: Sein Vater ist gestorben, seine Brüder haben die Mühle und die Kornfelder geerbt – und er soll in die Welt hinausziehen, gemeinsam mit seinem einzigen Erbstück, dem Kater. Doch dieser Kater hat es in sich: Er will Stiefel!

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Elfriede Jelinek, Oscar WildeDer ideale Mann

Oscar Wildes Bestechungs- und Erpressungsgeschichte spielt im Hause des Unterstaatssekretärs Robert Chiltern in London. Dort bekommt man Besuch aus Wien von Mrs. Chevely, die jahrelang in politischen Geschäften in Österreich unterwegs war. Der Hyper-Alpenkanal soll von England aus mitfinanziert werden, und dazu braucht man den gutaussehenden und gewieften Politiker Chiltern, einen Mann, der leidenschaftliches Machtstreben mit sozialer Verantwortung und privater Sehnsucht nach Liebe verbindet.

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Thomas BernhardDer Ignorant und der Wahnsinnige*

In einer Garderobe in der Staatsoper: der „Vater“ und der „Doktor“, der Ignorant und der Wahnsinnige. Sie warten auf den Auftritt der „Königin der Nacht“. Dabei handelt es sich um die Tochter des halb blinden Ignoranten, die in dieser Nacht zum 222. Mal die Königin der Nacht aus Mozarts „Zauberflöte“ singen wird.

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Justine del CorteDer Komet

Eine Hochzeitsgesellschaft versucht, die gemeinsam erlebte Hochzeitsfeier, welche vor zehn Jahren stattgefunden hat, exakt zu wiederholen – auf dringenden Wunsch der Braut. „Was ist, wenn wir im Tod von unserem Leben träumen?“ sagt diese und erprobt anhand des Versuchs der Wiederholung mit enormer Verve, die Angst im Nacken, einen verblüffenden Gegenentwurf zum Gesetz der Vergänglichkeit von Glück.

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Johann NestroyDer Talisman*

Der Vagabund Titus Feuerfuchs wird wegen seiner roten Haare privat wie beruflich zum Außenseiter gestempelt. Auch seine Leidensgenossin, die ebenfalls rotschöpfige Gänsehirtin Salome, kann ihm nicht helfen.

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Heinrich von KleistDer zerbrochne Krug

Heinrich von Kleist, dessen Todestag sich 2011 zum zweihundertsten Mal jährt, wurde für sein durch Goethe 1808 uraufgeführtes Lustspiel von einem Kupferstich von Le Veau mit dem Titel „Le juge, ou la cruche cassée“ inspiriert. „Der zerbrochne Krug“ zeigt am Modell eines holländischen Dorfgerichts, wie die Menschen das Vertrauen in eine Obrigkeit verlieren, die nicht Recht, sondern Macht spricht.

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Franz GrillparzerDie Ahnfrau

Als dreijähriges Kind ist der Sohn des Grafen Borotin vor zwanzig Jahren in einem See ertrunken. Sein Vetter, der letzte männliche Verwandte, ist gerade ohne Nachkommen gestorben, und einzig seine Tochter Berta bleibt Borotin als Stütze seines Stammes.

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Henrik IbsenDie Frau vom Meer*

Ellida, Tochter eines Leuchtturmwärters, sehnt sich nach dem Meer. Seitdem sie den Kleinstadtarzt Doktor Wangel geheiratet hat, lebt sie in einer Sackgasse am Ende des Fjords. Die „Frau vom Meer“ findet zudem keine Nähe zu Wangels Töchtern aus erster Ehe, Bolette und Hilde.

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Petra Maria KraxnerDie gesetzliche Verordnung zur Veredelung des Diesseits

Ophelia und Gabriel, zwei junge Großstadtmenschen, treffen in einem Hotelzimmer zum ersten Mal aufeinander. Er arbeitet als Callboy. Sie ist überqualifiziert, arbeitslos und gibt ihr mühsam Erspartes immer wieder für kleine Reisen in ihr noch unbekannte Stadtteile aus.

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Mogens Rukov, Thomas VinterbergDie Kommune*

Kopenhagen, 1975: In der Kommune wird nicht nur das Bad geteilt und gemeinsam gegessen, dieses Haus lebt von der Überzeugung, dass Gemeinschaft weit über den Kochtopf hinaus geht. Gemeinschaft ist die gelebte Realität einer politischen Überzeugung, die zur Großfamilie gewordene Idee einer solidarischen Gesellschaft. Doch manchmal macht die Biologie der Philosophie einen Strich durch die Rechnung.

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Hans Henny JahnnDie Krönung Richards III.*

Richard III. ist ein Krieger, ein getriebener Tyrann, er hadert mit Gott über das bestimmungslose Leid, das die Menschen erdulden müssen. Seine unbezwingbare Angst vor dem Tod fordert viele Opfer.

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Die letzten Zeugen

75 Jahre nach dem Novemberpogrom 1938
Ein Projekt von Doron Rabinovici und Matthias Hartmann

Sie sind die Letzten. Wie lange werden wir noch Überlebende befragen können, wie lange ihnen noch zuhören dürfen? Sie treten auf und sprechen, um zu erzählen, wie sie der Vernichtung knapp entkamen.

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Ferdinand BrucknerDie Marquise von O.

Kleist gestaltete seine Novelle gleichen Namens angeblich nach einer wahren Begebenheit, deren Schauplatz er – aus Rücksicht auf die Betroffenen – „vom Norden nach dem Süden“ verlegte. Für seine dramatische Bearbeitung des berühmten Stoffs verlegt Bruckner die Begebenheit vom Süden – in Italien – wieder nach dem Norden: nach Preußen in der Zeit der napoleonischen Kriege.

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Die Reise nach Petuschki

nach Wenedikt Jerofejew

„Fahr nach Petuschki, fahr doch! Petuschki – das ist deine Rettung und deine Glückseligkeit. Fahr los!“ Wenja also fährt los.

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Peter HandkeDie schönen Tage von Aranjuez

Koproduktion mit den Wiener Festwochen

Eine Frau und ein Mann. Sind es zwei Kinder? Oder ist es ein altersloses Paar? Kommen sie vielleicht aus Schillers „Don Carlos“? An einem schönen Sommertag treffen sie sich in einem imaginären Garten. Begleitet vom Sausen und Aufrauschen der geahnten Bäume sprechen sie über den ersten Moment der Liebe.

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Walter SernerDie Tigerin*

Drei „Verströmte“ am Sarg eines außergewöhnlichen Mannes – Opfer eines Verbrechens? Jede hat ihre eigene Geschichte mit Fec, dem Verstorbenen. Nun ist er da, der Tag der Abrechnung, der Reflexion über ihn und sein Leben mit den Frauen. Sein letztes Abenteuer ist Anlass genug. Fec, der Hochstapler, und Bichette, die ausschweifende, grausame, wilderotische Frau, die in der Pariser Demimonde den Beinamen „Tigerin“ trägt, begegnen einander und verfallen dem Rausch einer Amour fou.

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Marlen HaushoferDie Wand

Eine Frau wacht eines Morgens in einer Jagdhütte auf und findet sich eingeschlossen von einer unsichtbaren Wand, hinter der kein Leben mehr existiert. Was ihr bleibt, sind ein Hund, eine Katze, eine Kuh, die Berge, eine Alm.

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Oscar WildeDorian Gray

Der viktorianische Dauerbrenner „Das Bildnis des Dorian Gray“ ist unserer Zeit wie auf den Leib geschrieben: Der Kult um ewige Jugend könnte kaum besser porträtiert werden, unsere Botox-straffen Gesichter nicht besser gespiegelt sein, als in der polierten Oberfläche dieses sprachlichen Meisterwerks.

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Tracy LettsEine Familie

Eine Familie in Amerikas tiefster Provinz, im Osage County, Oklahoma, wo die Prärie nicht nur eine Landschaft ist, sondern auch ein seelisches Leiden, ein Bewusstseinszustand wie der Blues.

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Woody AllenEine Mittsommernachts-Sex-Komödie

In Woody Allens Komödie geht es im Grunde um die Frage, warum zwei Menschen ein Paar werden – und es eventuell auch bleiben. Liebevoll-ironisch, mit rhetorischer Finesse und dem feinen Gespür für die verborgenen Begierden sind die Figuren gezeichnet – wunderbar durchgeknallte Charaktere und dezent-satirische Komik garantiert.

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Wolfram LotzEinige Nachrichten an das All*

Lum und Purl Schweitzke fragen sich unablässig, was das Ganze eigentlich soll – wo liegt der Sinn ihres Daseins? Sie leiden, wünschen sich etwas, das allein ihretwegen existiert: ein gemeinsames Kind, für das es sich zu leben lohnt. Doch ein Kind ist nicht vorgesehen, jedenfalls nicht für Lum und Purl. Als Figuren, die in ein Theaterstück eingeschrieben sind, scheint es ihnen unmöglich, den Lauf der Dinge zu beeinflussen.

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Hugo von HofmannsthalElektra

Elektra, Tochter des mykenischen Königs Agamemnon, musste mit ansehen, wie ihre Mutter Klytämnestra gemeinsam mit ihrem Geliebten Ägisth den Vater tötete. Seitdem wartet sie auf den Tag der Rache.

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Tennessee WilliamsEndstation Sehnsucht*

Blanche Dubois muss die Versteigerung des einstmals stolzen Familienbesitzes und die Auflösung ihrer bisherigen Existenz mit ansehen und flüchtet sich zu ihrer Schwester Stella nach New Orleans. Dort gerät die neurotische, dem Alkohol verfallene Southern Belle sofort in Konflikt mit ihrem Schwager, Stanley Kowalski, einem Arbeiter, der die alte Südstaaten-Aristokratie genauso verachtet wie Blanche die Manieren polnischer Einwanderersöhne.

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Johann Wolfgang von GoetheFaust - Der Tragödie erster Teil

Matthias Hartmann inszeniert beide Teile von Goethes monumentalem Faust-Drama. Zwei verschiedene ästhetische Annäherungen entsprechen dabei den völlig unterschiedlichen Eigenschaften des ersten und des zweiten Teils.

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Fool of Love*

Shakespeare-Sonette mit Musik von Karsten Riedel und Franui

Die Sonette Shakespeares sind eine verborgene Schatzkammer in einem Labyrinth. Unentschlüsselbar, geheimnisvoll. Ein Sturm der Leidenschaft und der Verzweiflung. Sprache wie Musik, Gedanken wie Gesang der Sphären.

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Ödön von HorváthGeschichten aus dem Wiener Wald*

Horváths vielleicht berühmtestes Stück blickt hinter die Fassaden von Heurigen-Idylle und Wienerwalzer-Seligkeit. Seine feinmaschig gewobenen „Geschichten“ entlarven die Fiktion kleinbürgerlichen Glücks erbarmungslos als Produkt harter Arbeit und die Dummheit als Vorstufe der Barbarei.

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Henrik IbsenGespenster*

Gespenster gehen um auf Helene Alvings Landgut, Wiedergänger aus einer verdrängten Vergangenheit, die im Handlungsverlauf allmählich ans Licht treten. Erst als ihm zum zehnten Todestag ein Denkmal gesetzt werden soll und sein Sohn Osvald waidwund aus Paris heimkehrt, enthüllt sich das finstere Erbe des Kammerherrn Alving.

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William ShakespeareHamlet

Helsingör, im Staate Dänemark, Prinz Hamlet kehrt vom Studium in Wittenberg an den Hof zurück. Sein Vater, König von Dänemark, ist gestorben. Dessen Bruder Claudius hat Hamlets Mutter Gertrud geheiratet und ist der neue König. Der Geist von Hamlets Vaters erscheint des Nachts und enthüllt seinem Sohn, dass er von Claudius heimtückisch ermordet wurde. Der Prinz schwört Rache. Er stellt sich wahnsinnig – und treibt damit Ophelia, die Hamlet liebt, tatsächlich in den Wahnsinn.

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Jules VerneIn 80 Tagen um die Welt

London, 2. Oktober 1872. Das Leben des wohlhabenden Exzentrikers Phileas Fogg läuft wie ein gut geöltes Uhrwerk. Er überlässt nichts dem Zufall, jede seiner Handlungen ist akribisch geplant. Aber dann wettet er, in 80 Tagen um die Welt zu reisen, und begibt sich mit seinem Diener auf die riskante und abenteuerliche Tour, auf der sich ihnen viel Unbequemes und Unerwartetes in den Weg stellt.

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Junge Burg: Mendy - Das Wusical

von Helge Schneider

Wendy liebt Mocca, Mama liebt den Knecht und Papa seinen Porsche: Das Familienidyll am Reiterhof ist nichts für schwache Nerven und die pubertierende Mendy recht oft ziemlich unglücklich.

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Leo TolstoiKrieg und Frieden*

Seit April 2010 wurden öffentliche Proben aus dem Ersten Buch von Tolstois „Krieg und Frieden“ gezeigt, nicht nur in Wien, sondern auch in St. Petersburg, Prag und Hamburg. Das Finale dieses Prozesses, für den Matthias Hartmann den Nestroy-Spezialpreis erhielt, ist nun im Kasino zu sehen.

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William ShakespeareKönig Lear

Shakespeares düsteres Trauerspiel, das nicht nur seine Zeitgenossen verstörte, wurde 1605 in London uraufgeführt. Zum 70. Geburtstag Klaus Maria Brandauers inszeniert Peter Stein dieses literarische und theatrale Elementarereignis, eine Tragödie, an deren Schluss – wie Jan Kott es formulierte – „nur die blutige und leere Erde“ zurückbleibt.

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Franz MolnárLiliom

Liliom, der beste Ausrufer beim Ringelspiel der Frau Muskat, ein begehrter Kenner der verheißungsvollen Illusionsmaschinerie fürs Volk, trifft auf das Dienstmädchen Julie und damit auf eine schicksalhafte Liebe.

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Friedrich HebbelMaria Magdalena

Klara, die Tochter des Tischlermeisters Anton, ist mit Leonhard verlobt. Auf einem Fest hat Klara ihren Jugendfreund, den Sekretär Friedrich, nach langer Zeit wiedergetroffen und ihren Verlobten eifersüchtig gemacht. Der zwingt Klara, mit ihm zu schlafen – nicht ohne Folgen.

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Bertolt BrechtMutter Courage und ihre Kinder*

Musik von Paul Dessau

Mit dem Planwagen durch Europa: Für die Marketenderin Anna Fierling, „Mutter Courage“ genannt, ist der Krieg ein lukratives Geschäft. Begleitet von ihrer stummen Tochter Kattrin, zunächst auch den beiden Söhnen Eilif und Schweizerkas, und stets im Gefolge verfeindeter Truppen, treibt die „Courage“ Handel, wo und mit wem sie nur kann.

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Anton TschechowOnkel Wanja

Wie so oft bei Tschechow dreht sich auch in seinem Meisterwerk „Onkel Wanja“ alles um die Liebe, die Vergeblichkeit – und um das Geld.

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Anton TschechowPlatonov

Am Vorabend der Versteigerung des Gutes Vojnicevka trifft der Dorfschullehrer Platonov im Salon der Vojnicevs auf seine ehemalige Geliebte Sofja Egorovna, auf die Generalswitwe Anna Petrovna und auf die in ihn verliebte Gutsbesitzerin Maria Grekova. Platonov spielt mit der Liebe der drei Frauen, ohne sie zu erwidern.

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Heinrich von KleistPrinz Friedrich von Homburg

Der Prinz von Homburg missachtet einen Befehl des Kurfürsten und wird deshalb – obwohl er die brandenburgischen Truppen zum Schlachtsieg geführt hat – zum Tode verurteilt. In Prinz und Kurfürst scheint der Dualismus von Vernunft und Trieb, Sittlichkeit und Sinnlichkeit, Herz und Verstand, Gesetz und Gefühl auf.

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Arthur SchnitzlerProfessor Bernhardi

Professor Bernhardi, ein erfolgreicher Internist, ist Leibarzt des Wiener Adels und Direktor einer Privatklinik. Seine Karriere wird jäh unterbrochen, als er aus humanitärer und ärztlicher Überzeugung einem katholischen Pfarrer den Zugang zu einer Patientin verweigert.

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nach Daniel DefoeRobinson Crusoe

Projekt einer Insel

Ein Schiff geht unter und mit ihm alle alten Möglichkeiten, weiterzumachen wie bisher. Ein Einziger überlebt die Katastrophe – Robinson Crusoe, der Mann, den seine Unzufriedenheit mit der sicheren Mittelmäßigkeit des Lebens immer wieder zu abenteuerlichen Unternehmungen trieb. Es heißt, von vorn zu beginnen, allein in der Wildnis zu überleben.

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William ShakespeareRomeo und Julia*

Im Verona des frühen 15. Jahrhunderts leben zwei bis aufs Blut verfeindete Familien: die Montagues und die Capulets. Romeo Montague erscheint maskiert auf einem Ball der Capulets und begegnet dort deren 14-jähriger Tochter Julia. Die beiden verlieben sich auf der Stelle. Doch ein Unstern thront missgünstig über dieser Liebe.

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Ewald Palmetshoferräuber.schuldengenital*

Warten, Kommen, Leben (ewig) heißen die drei Teile von Ewald Palmetshofers neuem Stück, das er als Auftragsarbeit für das Burgtheater geschrieben hat. Die Alten warten und hoffen, dass die Jungen nicht kommen, um ihr Erbe schon jetzt und heute anzutreten. Aber die zukünftigen Generationen kommen – Karl und Franz, die Räuber – und sie wollen sich ihr Erbe holen, bevor es nichts mehr gibt.

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Elfriede JelinekSchatten (Eurydike sagt)*

Elfriede Jelinek verleiht nicht dem längst geschaffenen Mythos des Orpheus ihre Sprache, sondern lässt Eurydike zu Wort kommen.

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Daniel Große Boymann, Thomas KahrySpatz und Engel*

Die Eine stammt aus einer preußischen Offiziersfamilie, die Andere ist das Kind eines Zirkusakrobaten und einer Straßensängerin. Die Eine wächst im Internat in Weimar auf, die Andere in einem Bordell in der Normandie. Die Eine lässt sich zur Konzertgeigerin ausbilden, die Andere, immer kränkelnd, erblindet beinahe, worauf die Huren des Bordells, in dem sie lebt, unter resoluter Leitung ihrer Puffmutter eine Bitt-Wallfahrt zur heiligen Therese von Lisieux machen.

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Daniel Große Boymann, Thomas KahrySpatz und Engel*

Die Eine stammt aus einer preußischen Offiziersfamilie, die Andere ist das Kind eines Zirkusakrobaten und einer Straßensängerin. Die Eine wächst im Internat in Weimar auf, die Andere in einem Bordell in der Normandie. Die Eine lässt sich zur Konzertgeigerin ausbilden, die Andere, immer kränkelnd, erblindet beinahe, worauf die Huren des Bordells, in dem sie lebt, unter resoluter Leitung ihrer Puffmutter eine Bitt-Wallfahrt zur heiligen Therese von Lisieux machen.

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William ShakespeareSturm

"Atemlose Ruhe vor dem "Sturm", der nach etwa 90 Minuten große Freude hinterlässt. Freude an Shakespeares Sprache, großartigen Schauspielern und einer lebhaften intelligenten Inszenierung. Barbara Frey verknappt hier Shakespeares letztes Stück radikal, aber virtuos. Lang anhaltender Applaus für einen beglückenden und kurzweiligen Abend, der auch jüngstem Publikum großes Theater nahe bringen kann." (Wiener Zeitung)

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 MolièreTartuffe*

Molières Verführungs- und Verstellungskünstler Tartuffe macht sich im Haus des vermögenden Orgon vollkommen unentbehrlich, indem er vorgibt, dessen Defizit an Lebenssinn mit Religion zu füllen. Mit der hypnotischen Kraft eines Sektenführers dringt Tartuffe in alle Geheimnisse der Pariser Bürgerfamilie ein, deren Oberhaupt ihm in kompletter, lächerlicher Selbstverleugnung folgt, sogar Haus und Vermögen überschreibt.

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Troja*

Textfassung von Amely Joana Haag und Matthias Hartmann

Endlich Frieden in Troja. Nach 10 Jahren. Kein Grieche mehr weit und breit. Kein Schiff mehr am Horizont. Nur noch ein gigantisches, hölzernes Pferd am Strand: Gottesgeschenk oder Kriegsmaschine? Doch da bewegt sich etwas, ein zurückgelassener Grieche sitzt zusammengekauert an einem Fuß des Pferdes, zitternd. Er wird den Trojanern eine atemberaubende Version seiner Geschichte erzählen.

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Alvis HermanisVäter

In „Väter“ erzählen ein Deutscher, ein Russe und ein Lette von ihren Vätern. Sie erinnern sich als Söhne und erzählen als Schauspieler.

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William ShakespeareWas ihr wollt

In Illyrien gehen die Uhren anders: Shakespeares fiktionales Königreich ist ein Land der Muße und der Langeweile. Niemand arbeitet, man lebt für die Musik, das Trinken, für die Liebe und, vor allem, die Melancholie. Erst die Ankunft der schiffbrüchigen Viola belebt den von Schwermut befallenen Ort, Illyrien erwacht – und zwar mit Verve.

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Elfriede JelinekWinterreise

„Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus.“
Wenn sich Elfriede Jelinek auf die Spuren des Wanderers aus Franz Schuberts Winterreise begibt, zieht sie – radikal wie in keinem anderen Stück zuvor – persönliche Bilanz. Angesichts ihrer eigenen Vergänglichkeit richtet sie den Blick in ihre Vergangenheit und ihre Zukunft, befragt sich selbst zu den schon entschwundenen oder noch vorhandenen Möglichkeiten von privatem und beruflichem Leben.

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nach Peter HandkeWunschloses Unglück*

„Es ist inzwischen fast sieben Wochen her, seit meine Mutter tot ist, und ich möchte mich an die Arbeit machen, bevor das Bedürfnis, über sie zu schreiben, das bei der Beerdigung so stark war, sich in die stumpfsinnige Sprachlosigkeit zurückverwandelt, mit der ich auf die Nachricht von dem Selbstmord reagierte.“

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Szenen von Courteline, Cami, CharmsZwischenfälle

Über dreißig Kurzszenen und Improvisationen zu Prosaminiaturen der Autoren Daniil Charms, Georges Courteline und Pierre Henri Cami ergeben ein Panorama der unterschiedlichsten ZWISCHENFÄLLE, in denen zehn Darsteller in beinahe neunzig Rollen aufeinandertreffen.

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Über d'Häusa

Ein zeitgenössischer Wiener Liederabend

Ein zeitgenössischer Wiener Liederabend für sechs SchauspielerInnen mit Texten von Gustav Ernst und Liedern von Roland Neuwirth, Kollegium Kalksburg, Stefanie Werger, Georg Danzer, Otmar Klein und Eartha Kitt.

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