Repertoire
Die Repertoire-Vorstellungen werden mit den Besetzungen der jeweiligen Premieren angegeben. Die aktuellen Besetzungen (mit eventuellen Umbesetzungen) entnehmen Sie bitte dem aktuellen Spielplan.
Ausgangspunkt der merkwürdigen Reise, die der Held in „1979“ macht, ist Teheran am Vorabend der islamistischen Revolution. Internationaler Jetset feiert hier die letzte Nacht des Schahs, und ein ahnungsloser deutscher Innenarchitekt erlebt staunend die Zeitenwende, die auch sein Leben revolutionieren wird.
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Kein Vater keine Mutter keine Wohnung keine Arbeit kein Geld. Nach dem Tod der Mutter verlässt Adam sein Zuhause, das nie eines war. Auf der Suche nach Sinn und Ordnung im Leben sucht er sein Heil unter Junkies, Neonazis, Söldnern, bei der Kirche und der Freiwilligen Feuerwehr.
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Vor mehr als zwei Jahren betrat Joachim Meyerhoff zum ersten Mal die Bühne des Vestibüls, um aus seinem Leben zu erzählen. „Alle Toten fliegen hoch“ heißt die Serie, die inzwischen sechs Folgen umfasst und vom Geheimtipp zum viel beachteten Erfolg wurde.
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Mit großer Begeisterung haben Zuschauer wie Kritiker Joachim Meyerhoffs Reihe "Alle Toten fliegen hoch" aufgenommen. Nun zeigen wir die ersten drei Teile der Reihe kompakt an einem Abend im Akademietheater.
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Tiefes Dunkel liegt noch über dem Palast von Theben, als Amphitryons Knecht Sosias aus dem Feld kommt, um der Gattin seines Herrn dessen Sieg im Kampf gegen Athen zu melden. Am Tor jedoch wird er von einem Fremden abgewiesen, der behauptet, dass er ebenfalls der Knecht Sosias sei.
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44 v. Chr. an den Iden des März wird Julius Cäsar im Senat ermordet. Octavius, Marcus Antonius und Lepidus kommen als 2. Triumvirat an die Macht in Rom und prägen zehn Jahre römischer Geschichte, die mit dem Untergang des vielleicht berühmtesten Liebespaares der Antike und der Alleinherrschaft von Octavius als Kaiser Augustus endet. Antonius, der als fähigster Feldherr Roms gilt, ist in Alexandria der ägyptischen Königin Cleopatra verfallen.
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Dem dänischen Regisseur Thomas Vinterberg gelang 1997 mit dem Dogma-Film „Das Fest“ ein Welterfolg, der inzwischen als Theaterstück auf vielen Bühnen nachgespielt wurde. In „Das Begräbnis“ fabuliert Thomas Vinterberg die Geschichte der Familie Klingenfeldt-Hansen weiter, diesmal nicht im Film, sondern auf der Bühne des Burgtheaters.
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Klaus Missbach und Peter Raffalt nach L. Frank Baum
Irgendwo in Kansas – graue Einöde und ein kleines Mädchen, dem sehr, sehr langweilig ist. Ob es wohl bunter wäre, „somewhere over the rainbow“? Doch dann: ein Wirbelsturm, der Dorothy mitsamt dem Haus in ein farbenfrohes und höchst sonderbares Land befördert – nach Oz.
Was hat mein Leben mit dem jungen Chinesen, der mir im Schnellrestaurant gegenüber die Thai-Suppe serviert, zu tun? Hängen unsere Schicksale zusammen und wenn ja, dann wie? Sind wir in der Lage, die Zufälle, vielleicht auch Zusammenhänge und Abhängigkeiten, die unsere Lebenspläne so schmerzhaft angreifbar machen und spielend Kontinente überschreiten, als Möglichkeiten zu verstehen?
Wie zum Beispiel würden Sie sich verhalten, wenn Sie einen schwer kariösen Zahn eines Menschen in ihrer Suppe finden?
Bewaffnet mit einem Stock schlug Ferdinand Reilles auf dem Square de l'Aspirant Dunant Bruno Houllié mitten ins Gesicht. Eine geschwollene Lippe und zwei abgebrochene Schneidezähne sind die Folge.
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Der viktorianische Dauerbrenner „Das Bildnis des Dorian Gray“ ist unserer Zeit wie auf den Leib geschrieben: Der Kult um ewige Jugend könnte kaum besser porträtiert werden, unsere Botox-straffen Gesichter nicht besser gespiegelt sein, als in der polierten Oberfläche dieses sprachlichen Meisterwerks.
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Eine Familie in Amerikas tiefster Provinz, im Osage County, Oklahoma, wo die Prärie nicht nur eine Landschaft ist, sondern auch ein seelisches Leiden, ein Bewusstseinszustand wie der Blues. Beverly Weston, Alkoholiker, ehemaliger Schriftsteller und pensionierter Professor der Tulsa University, verschwindet und bringt sich um.
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Matthias Hartmann inszeniert beide Teile von Goethes monumentalem Faust-Drama. Zwei verschiedene ästhetische Annäherungen entsprechen dabei den völlig unterschiedlichen Eigenschaften des ersten und des zweiten Teils.
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Matthias Hartmann inszeniert beide Teile von Goethes monumentalem Faust-Drama. Zwei verschiedene ästhetische Annäherungen entsprechen dabei den völlig unterschiedlichen Eigenschaften des ersten und des zweiten Teils.
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Horváths vielleicht berühmtestes Stück blickt hinter die Fassaden von Heurigen-Idylle und Wienerwalzer-Seligkeit. Seine feinmaschig gewobenen „Geschichten“ entlarven die Fiktion kleinbürgerlichen Glücks erbarmungslos als Produkt harter Arbeit und die Dummheit als Vorstufe der Barbarei.
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„Dasein heißt, sich eine Vergangenheit zu basteln“ lautet ein entscheidender Satz in Esterházys Roman, der sich auf die Spuren seiner berühmten adeligen Familie begibt, die 1951 von den Kommunisten enteignet wurde.
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Voraufführung
An den Haaren hat Menelaos nach der zehnjährigen Schlacht um Troja seine ungetreue Ehefrau Helena aus der zerstörten Festung auf sein Schiff geschleift. War sie doch der Grund für den Tod zahlloser Helden auf beiden Seiten. Aber auch die Heimfahrt brachte neues Elend.
Nach 25 gefeierten Vorstellungen von „Statt zu spielen“ erbringt der Publikumsliebling und Doyen des Burgtheaters, Michael Heltau, mit seinem neuen musikalisch-literarischen Programm den längst notwendigen Beweis, wie nahe Wienerischer Humor (der lebensfrohe und der tiefschwarze!) und Wissenschaft beisammen liegen.
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Professor Immanuel Kant ist in Begleitung seiner Frau, seines Bruders Ernst Ludwig und Friedrichs, seines Papageis, auf einem Luxusdampfer unterwegs nach Amerika. Er soll den Ehrendoktortitel der Columbia University empfangen und sich einer Augenoperation wegen eines Glaukoms unterziehen.
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Inspiriert von Tolstois gewaltigem Roman nutzt Matthias Hartmann mit seinen Schauspielern das Theater als Erkenntnisraum und lädt das Publikum ein, an diesem aufregenden Prozess teilzunehmen.
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Drei Männer, ein Bild, weiß mit weißen Streifen, Kaufpreis 40.000 Euro – und der Streit beginnt. Die Rituale einer jahrzehntelangen Männerfreundschaft stürzen ein, Weltbilder geraten ins Wanken, ungekannte Risse im eigenen Leben kommen zum Vorschein. Eine Katastrophe, »furchtbar« komisch.
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In Florenz herrscht Chaos: ohne Rausch und Orgien vergeht hier weder Tag noch Nacht, vor allem im Karneval. Niemand verkörpert diesen Lebensstil skrupelloser als der regierende Herzog Alessandro de Medici selbst – Seite an Seite mit seinem Cousin Lorenzo, der, soeben aus Rom verbannt, zu seiner Familie nach Florenz zurückgekehrt ist.
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Peter und Petra, beide gepflegter Durchschnitt und um die 40 Jahre alt, lernen einander auf einer Stehparty kennen. Vom eigenen Leben frustriert und enttäuscht, entscheiden sie sich für einen romantischen Neuanfang miteinander: sie wollen innerhalb von sechs Tagen ihrem langweiligen Mittelstandsdasein ein Ende setzen und heiraten, um dann irgendwo im Nirgendwo gemeinsam ihr Glück zu finden.
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In einer unruhigen Nacht in Venedig enthüllt Jago dem edlen Brabantio die Flucht seiner Tochter Desdemona mit Othello – der Beginn seines geheimen Kriegs gegen den schwarzen General, der ihm zwar vertraut, ihn jedoch nicht zum Leutnant befördert hat; eine Kränkung, die bei Jago tiefsten Hass auslöst.
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René Pollesch stellt unsere Erzählungen von der so genannten Wirklichkeit scharfsinnig und lustvoll in Frage; mit seinen Schauspielern wechselt er unablässig die Perspektive und sucht nach einem Vokabular auf der Bühne, welches die komplexe und widersprüchliche Wirklichkeit von Konflikten in unserer inkohärenten Gesellschaft markiert:
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Philotas ist gefangen: In fanatischem Übereifer hat sich der junge Prinz auf dem Schlachtfeld zu weit vorgewagt und ist dem feindlichen König Aridäus in die Hände gefallen. Sein eigener Vater, dem er mit seiner Wahnsinnstat zum Sieg verhelfen wollte, ist somit erpressbar geworden – und Philotas trägt die Schuld daran.
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In einer zwielichtigen Lagerhalle an den Westpiers von Manhattan kommt es zu einer ungewöhnlichen Begegnung: Der Bankier Maurice Koch, von seiner Assistentin Monique im Jaguar herchauffiert, möchte sich ausgerechnet auf der Flussseite der Halle mit Steinen beschwert in den Hudson River werfen. In der Halle trifft er auf Abad, einen Schwarzen, der kein Wort spricht, an dem es aber kein Vorbei gibt.
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Richard, König von England, hat sein Land herabgewirtschaftet, die Kassen sind leer, der Staat ein sinkendes Schiff. Seine korrupten Höflinge fallen von ihm ab. Richard verbannt seinen Cousin Bolingbroke aus England und bringt ihn um sein Erbe.
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Birgit Minichmayr singt und rockt den Struwwelpeter. Mitte des 19. Jahrhunderts erzählte ein Psychiater namens Heinrich Hoffmann in seinem berühmten Kinderbuch drastisch, was mit missratenen Kindern geschieht, die ihre Haare nicht kämmen, ihre Suppe nicht essen, ständig Daumen lutschen oder am Tisch kippeln.
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"Atemlose Ruhe vor dem "Sturm", der nach etwa 90 Minuten große Freude hinterlässt. Freude an Shakespeares Sprache, großartigen Schauspielern und einer lebhaften intelligenten Inszenierung. Barbara Frey verknappt hier Shakespeares letztes Stück radikal, aber virtuos. Lang anhaltender Applaus für einen beglückenden und kurzweiligen Abend, der auch jüngstem Publikum großes Theater nahe bringen kann." (Wiener Zeitung)
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In den etwa 500 Briefen zwischen Thomas Bernhard und seinem Verleger Siegfried Unseld entwickelt sich ein einzigartiges Zwei-Personen-Schauspiel.
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Mit Jeanne und Simon, einem Zwillingspärchen Anfang Zwanzig, nimmt Mouawad uns in eine Welt mit, deren Realität die Weltnachrichten beherrscht. Von heutigen Krisenherden weit entfernt aufgewachsen werden die Geschwister vom Testament ihrer Mutter Nawal in deren Heimatland geschickt, um Vater und Bruder im Libanon zu suchen.
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"Mit Viel Lärm um nichts erreicht das Bosse’sche Lusttheater seinen vorläufigen Höhepunkt. So zeit- wie shakespearenah, so lustig und intelligent, so publikumsnah und lebendig war lange keine Klassikeraufführung mehr." (Frankfurter Rundschau)
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In „Väter“ erzählen ein Deutscher, ein Russe und ein Lette von ihren Vätern. Sie erinnern sich als Söhne und erzählen als Schauspieler.
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Eine Landstraße. Dahinter ein Baum, ohne Blätter. An seinem Fuß zwei Landstreicher: Wladimir und Estragon. Ohne erkennbares Ziel, ohne klare Zukunft, nur mit allmählich verblassenden Erinnerungen an eine bessere Zeit.
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