AGB COVID-19-Pandemie

Allgemeine Geschäftsbedingungen für die im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen 

mit denen die 
ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN KARTENVERTRIEB DER ÖSTERREICHISCHEN BUNDESTHEATER
sowie die
ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN KOMMISIONSGESCHÄFTE
bis auf weiteres geändert werden

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1. Allgemeines

Für den Erwerb von Eintrittskarten der Österreichischen Bundestheater gehen diese Geschäftsbedingungen den Allgemeinen Geschäftsbedingungen Kartenvertrieb und Allgemeinen Geschäftsbedingungen Kommissionsgeschäfte nur in den Fällen vor, in denen sie abweichen. Im Übrigen bleiben die genannten AGBs aufrecht.


Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen geben den Stand zum unten angeführten Zeitpunkt wieder.

Aufgrund von behördlichen oder anderen Vorgaben nach diesem Zeitpunkt können sich die Bedingungen für den Ticketkauf und Vorstellungsbesuch laufend verändern.

Nach Möglichkeit wird von den Bühnen der Österreichischen Bundestheater darüber informiert. Es liegt jedenfalls in der eigenen Verantwortung, sich über aktuellste Entwicklungen auf den Webseiten der Bühnen (www.burgtheater.at, www.wiener-staatsoper.at, www.volksoper.at) zu informieren.

 

2. Sicherheitsvorschriften

Die Österreichischen Bundestheater sind sich der Verantwortung bei der Durchführung ihrer Veranstaltungen bewusst; es werden alle Vorgaben der Bundesregierung und des Magistrats der Stadt Wien zur Durchführung von Veranstaltungen unter Einhaltung des von der Gesundheitsbehörde bewilligten Präventionskonzeptes zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie umgesetzt. Für jede Bühne der Österreichischen Bundestheater haben die Geschäftsführungen eine COVID-19-Beauftragte/einen COVID-19 Beauftragten bestellt, die/der auf die Einhaltung des Präventionskonzeptes achtet.

Das Präventionskonzept beinhaltet auch Sicherheitsvorschriften für das Publikum, welchen ausnahmslos Folge zu leisten ist. Die Kooperation des Publikums bei der Einhaltung der Sicherheitsvorschriften ist unbedingt erforderlich. Ein Zuwiderhandeln gegen diese Sicherheitsvorschriften kann notwendigenfalls dazu führen, dass betreffenden Personen der Zutritt verweigert wird oder eine Aufforderung zum Verlassen der Spielstätte ausgesprochen wird. In diesem Fall wird der Kaufpreis nicht rückerstattet. 

Besucherinnen und Besucher werden darauf hingewiesen, dass eventuelle, auf den Eintrittskarten angedruckte, Einlasszeiten sowie Eingangs- und Aufenthaltsbereiche zu beachten und einzuhalten sind.

Im gesamten Gebäude – auch während der Vorstellung – ist entsprechend den behördlichen Vorgaben eine FFP2-Maske zu tragen. 

Der Publikumsdienst ist angewiesen, das Publikum auf adäquates Verhalten hinzuweisen und auf die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften hinzuwirken.

Die Österreichischen Bundestheater übernehmen keine Haftung im Falle von Ansteckungen bzw. daraus resultierenden Folgeschäden. Ausgenommen hiervon sind Ansteckungen, welche auf grob fahrlässiges Verhalten von Personal, das von den Bundestheatern in den Spielstätten eingesetzt wird, zurückzuführen sind.
Der Besuch der Vorstellungen sowie der Aufenthalt in den Spielstätten erfolgen auf eigene Gefahr und eigenes Risiko!

 

3. Einlassvoraussetzungen

Der Besuch der Veranstaltung ist ausschließlich mit einem Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr möglich. Besucherinnen und Besucher haben diesen Nachweis für die Dauer des Aufenthaltes bereitzuhalten. Derzeit sind folgende Nachweise zugelassen, die bei Zutritt zur Veranstaltung nicht älter sein dürfen als jeweils unten angegeben:

  • ein Nachweis über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird und dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf,
  • ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines Antigentests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen darf,
  • ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf,
  • eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch bestätigt wurde,
  • ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte 
    • Erstimpfung ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung, wobei diese nicht länger als drei Monate zurückliegen darf, oder 
    • Zweitimpfung, wobei die Erstimpfung nicht länger als neun Monate zurückliegen darf, oder 
    • Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als neun Monate zurückliegen darf, oder 
    • Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als neun Monate zurückliegen darf,
  • ein Nachweis nach § 4 Abs. 18 Epidemiegesetz oder ein Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierte Person ausgestellt wurde, 
  • ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als drei Monate sein darf;
  • ein „Corona-Testpass“, d.h. Nachweis über ein negatives Ergebnis eines Antigentests auf SARS-CoV-2 von Schülerinnen und Schülern ab einem Alter von zehn Jahren die eine österreichische Schule besuchen, der belegt, dass die Schülerin/der Schüler an der Schule negativ getestet wurde und gleichzeitig Auskunft über den Gültigkeitszeitraum gibt (aufgeklebter „Sticker“ für die jeweils aktuelle Testwoche, nicht älter als maximal 48 Stunden).

Der Nachweis ist dem Publikumsdienst in digitaler Form (z.B. pdf) oder in Papierform zusammen mit einem amtlichen Lichtbildausweis, im Falle eines „Corona-Testpasses“ zusätzlich mit einem Schülerausweis, Freifahrtschein oder Ähnlichem, beim Betreten des Gebäudes unaufgefordert vorzuweisen und ist für die Dauer des Aufenthaltes in der Veranstaltungsstätte bereitzuhalten. 
 

4. Personalisierung von Eintrittskarten

Um im Falle eines Ansteckungsverdachtes eine Rückverfolgung rasch zu ermöglichen, werden die Eintrittskarten ausnahmslos personalisiert und der Name jeder Besucherin/jedes Besuchers auf der Karte angedruckt. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie beim Kauf von Karten für andere Besucherinnen und Besucher deren Kontaktdaten mitteilen dürfen. 

Es erfolgt kein Verkauf von Karten an nicht namentlich genannte Besucherinnen und Besucher! 

Für eine notwendige Kontaktaufnahme durch die Behörde müssen beim Kauf jeder Eintrittskarte Telefonnummer und/oder Email-Adresse jeder Besucherin/jedes Besuchers platzbezogen bekanntgegeben werden. Die erhobenen Daten werden nur nach Aufforderung der Behörde weitergegeben.  

Nur die auf der Karte genannte Person ist zum Einlass und Besuch der Veranstaltung berechtigt. Ein amtlicher Lichtbildausweis ist dem Publikumsdienst beim Betreten des Gebäudes unaufgefordert vorzuweisen.

Die Weitergabe von Tickets ist ausgeschlossen, es sei denn der aufgedruckte Name wird aktualisiert. Eine Aktualisierung der Personalisierung kann bei print@home-Tickets selbstständig online (auf der Website der jeweiligen Bühne d.h. www.burgtheater.at, www. wiener-staatsoper.at, oder volksoper.at bzw. auf culturall.com) durchgeführt werden. An den Bundestheaterkassen ist die Aktualisierung BIS SPÄTESTENS EINEN TAG VOR DER VORSTELLUNG möglich. 

Der Weiterverkauf von Eintrittskarten zu gewerblichen Zwecken ist ohne Genehmigung des Veranstalters untersagt. Im Fall eines genehmigten, gewerblichen Weiterverkaufs besteht die Verpflichtung, den Bundestheatern für jeden Platz Name, E-Mail-Adresse und/oder Telefonnummer der Besucherin/des Besuchers bekannt zu geben und sicherzustellen, dass zwischen Besuchergruppen ein Platz frei bleibt.

 

5. Platzierung

Die Sitzeinteilung erfolgt unter Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Die zugewiesenen Plätze sind strikt einzuhalten. Die Bühnen der Österreichischen Bundestheater behalten sich das Recht vor, aus organisatorischen Gründen andere Plätze als die auf der Eintrittskarte angeführten in der gleichen Kategorie zur Verfügung zu stellen. Den Anweisungen des Publikumsdienstes ist Folge zu leisten.

Es dürfen bis auf Weiteres keine Stehplätze angeboten werden.

 

6. Kommissionsbörse

Sofern eine Kommissionsbörse eingerichtet ist, kann ausschließlich der gesamte Geschäftsfall in die Kommissionsbörse gestellt werden, keine einzelnen Karten daraus. Karten aus der Sonder-Bestellaktion für Abonnentinnen und Abonnenten der Wiener Staatsoper können nicht in Kommission genommen werden. 

7. Sonderregelung Kartenrückgabe

Sollte einzelnen Kundinnen und Kunden der Besuch der Vorstellung aufgrund von behördlich angeordneten Maßnahmen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie unmöglich sein, wird der Kartenpreis gegen Vorlage eines behördlichen Nachweises bis spätestens einen Tag vor der Vorstellung rückerstattet.

 

8. Besetzungs- und Programmänderungen

COVID-19-bedingte Besetzungs-, Programm- und Beginnzeitänderungen berechtigen nicht zur Rückgabe der Eintrittskarten. Falls es zu Änderungen kommt, werden Kartenkäuferinnen und Käufer nach Möglichkeit von den Bühnen der Österreichischen Bundestheater darüber informiert.

 

9. Vorstellungsabsagen

Im Falle einer COVID-19-bedingten Vorstellungsabsage erhalten Kundinnen und Kunden den Eintrittskartenpreis ganz oder – bei Abbruch einer Veranstaltung – anteilig zurück. Die Rückerstattung kann auch in Form von Gutscheinen erfolgen. Weitergehende Ansprüche sind in jedem Fall ausgeschlossen. 

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