Aktuelle Spielplan-Information

Statement von Martin Kušej: Der Zeitpunkt für die Wiedereröffnung der Theater ist wieder ungewiss.


Nach der Regierungspressekonferenz am 18. Dezember 2020 und Rücksprache mit dem Kulturstaatssekretariat hatten wir Vorstellungen ab dem 22. Jänner 2021 in all unseren Spielstätten geplant und dazu bereits eine erste Information an alle Abonnentinnen und Abonnenten versendet.

Weitere Informationen zur Schließung unserer Spielstätten zur Eindämmung des Corona-Virus erhalten Sie hier.

Aktuell ist von einer möglichen Öffnung der Kultureinrichtungen ab frühestens März auszugehen. Selbstverständlich informieren wir Sie ehestmöglich über die aktuelle Entwicklung bzw. unsere Planung. 

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Statement von Martin Kušej, 4. Jänner 2020: 

„Nach dieser letzten Volte bezüglich der Kulturinstitutionen bin ich wirklich richtig verärgert! Und ich denke, dass ich für alle Menschen spreche, die in den Theatern arbeiten, wenn ich frage: Wie lange sollen wir uns noch verschaukeln lassen? Wie lange sollen wir noch über die Stöckchen springen, die man uns hinhält? Denn der Zeitpunkt für die Wiedereröffnung der Theater ist wieder ungewiss!

Nach der Regierungspressekonferenz am 18. Dezember 2020 und Rücksprache mit dem Kulturstaatssekretariat hatten wir Vorstellungen ab dem 22. Jänner 2021 in all unseren Spielstätten geplant. Wir haben Verabredungen mit Regieteams getroffen, Reisen aus dem Ausland gebucht, erste Vorabinformationen an unsere Abonnentinnen und Abonnenten geschickt. Und von heute auf morgen ist mal wieder alles Makulatur.

Bereits Mitte Dezember haben wir auf die Planungsbedingungen für das Burgtheater und den notwendigen Vorlauf von vier bis sechs Wochen hingewiesen. Ein Theaterbetrieb dieser Größe kann diese Entscheidungen nicht kurzfristig umsetzen. Wir Kultureinrichtungen haben sehr gute, bereits bewährte Präventionskonzepte, mit denen wir bei zulässiger Infektionslage öffnen können; darüber spricht man nicht einmal mehr.

Und dann will man einen Nachweis von Schnelltests beim Publikum einführen, ohne irgendwie das Angebot und Fragen der Nachweispflicht etc. zu regeln, das führt uns keinen Schritt weiter. Wer soll das wie umsetzen? Und warum können diese in anderen Branchen fünf Tage älter sein? – Ein erneutes Zeichen dafür, welchen ach so hohen Stellenwert der Kulturbereich für die österreichische Regierung in der so genannten Kulturnation Österreich hat!“

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