zurück zur Übersicht

Carolin Pienkos

Biografie

wurde 1970 in Osnabrück geboren, studierte in Bremen Literatur-, Sprach- und Kulturwissenschaft. Schon während des Studiums assistierte sie an der „bremer shakespeare company“ und den Theatern in Oldenburg, Hamburg und Bremen. Nach Abschluss ihres Studiums arbeitete sie als Regieassistentin am Burgtheater bei zahlreichen Inszenierungen, vor allem von Andrea Breth, aber auch von Dimiter Gotscheff, Dieter Giesing und Nicolas Stemann.

Mit „Sieben Sekunden/In God We Trust“ von Falk Richter und Edward Albees „Die Zoogeschichte“ entstanden ab 2002 im Rahmen der Reihe „Spieltriebe“ erste eigene Regiearbeiten am Burgtheater. „Die Zoogeschichte“ wurde ins Repertoire übernommen und ab 2004 im Akademietheater gespielt. 2005 inszenierte sie zudem die deutschsprachige Erstaufführung von Gerald Murphys „lieber weit weg“ und 2008 „Lantana“ von Andrew Bovell.

Seither inszenierte sie u.a. in Hamburg, Bremen und in Wien. Ab 2012 arbeitete sie als Spielleiterin im stadtTheater walfischgasse in Wien, Inszenierungen hier u.a. „Revanche“ von Anthony Shaffer, die österreichische Erstaufführung „Der Vorname“ von Alexandre de la Pattelière/Matthieu Delaporte, die Uraufführung von Rupert Hennings „c(r)ash“, „Halbe Wahrheiten“ von Alan Ayckbourn und „Der Beweis“ von David Auburn.

Für ihre Inszenierung „lieber weit weg“ von Gerald Murphy wurde sie 2005 für den „Nestroy-Preis“ in der Kategorie „Bester Nachwuchs/Regie“ nominiert. 2006 war sie Stipendiatin beim Internationalen Forum des Berliner Theatertreffens.

Für ihre Inszenierung von William Shakespeares „Coriolan“ kehrte sie 2016 an das Burgtheater zurück.