zurück zur Übersicht

Christian Stückl

Premiere in der Spielzeit 2017/2018

Der Rüssel von Wolfgang Bauer
Uraufführung im April 2018 im Akademietheater

Biografie

geboren 1961 in Oberammergau. Gelernter Holzbildhauer. 1981 gründete er in seinem Heimatort eine Theatergruppe, wurde 1987 Spielleiter, ab 1990 Regisseur der alle zehn Jahre stattfindenden Passionsspiele und inszenierte dort bis heute u.a. alttestamentarisches Passionstheater, zuletzt 2013 die Uraufführung von „Moses“ von Feridun Zaimoglu/Günter Senkel und 2015 die erste Oper in Eigenproduktion: „Nabucco“ von Giuseppe Verdi. Im Sommer 2017 folgte Wagners „Der fliegende Holländer“. Für sein Engagement wurde er mit zahlreichen Preisen, u.a. dem Oberbayerischen Kulturpreis und dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.

Ab 1987 war er Assistent, später Regisseur an den Münchner Kammerspielen, ab 1996 arbeitete er auch in Wien, Hannover und Frankfurt. 2002 inszenierte er Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen neu. Seit Herbst 2002 ist Stückl Intendant am Münchner Volkstheater, veranstaltet das Festival junger Regisseure „Radikal jung“ und führte u.a. Regie bei Schillers „Die Räuber“ und „Don Karlos“, Wedekinds „Lulu“, Ibsens „Peer Gynt“, Shakespeares „Titus Andronicus“, „Richard III.“ und „Hamlet“, Brechts „Die Dreigroschenoper“, Hochhuths „Der Stellvertreter“, Büchners „Dantons Tod“, Horváths „Geschichten aus dem Wiener Wald“, Joshua Sobols „Ghetto“, Lessings „Nathan der Weise“, „Siegfried“ von Feridun Zaimoglu/Günter Senkel, Dostojewskis „Schuld und Sühne“, Shakespeares „Der Sturm“, Ibsens „Baumeister Solness“.

Ebenfalls 2014 erhielt er den Theaterpreis München. 

Im Juli 2004 inszenierte er mit „Fidelio“ von Ludwig van Beethoven in Köln seine erste Oper; 2006, beauftragt von dem österreichischen Aktionskünstler André Heller, die Eröffnungsfeier der Fußball-Weltmeisterschaft in München, 2008 an der Münchner Staatsoper Pfitzners „Palestrina“, 2012 Strauss‘ „Ariadne auf Naxos“ in Hamburg.  

Am Burgtheater inszenierte er 2015/2016 „Bei Einbruch der Dunkelheit“ von Peter Turrini und im Jahr darauf „Der Diener zweier Herren“ von Carlo Goldoni.

Christian Stückl © Gabriela Neeb