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Felix Prader

Premiere in der Spielzeit 2017/2018

The Who and the What von Ayad Akhtar
Österreichische Erstaufführung im Mai 2018 im Akademietheater

Biografie

1952 in Zürich geboren, begann seine Theaterlaufbahn als Regieassistent und ab 1974 als Regisseur am Theater am Neumarkt in Zürich. Von 1975 bis 1977 war Prader bei Peter Stein, Klaus Michael Grüber und Robert Wilson Regieassistent an der Schaubühne Berlin, wo er ab 1977 auch eigene Regiearbeiten zeigte, u.a. Robert Walsers „Familienszenen“ und Marivaux „Die Aufrichtigen“. Mit Javier Tomeos „Mütter und Söhne“ wird er 1991 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Weitere Arbeiten folgten an den wichtigsten deutschsprachigen Bühnen, u.a. am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Schauspielhaus Bochum, Schauspiel Köln, im Theater im Turm in Frankfurt, am Residenztheater in München, den Wiener Festwochen, am Theater Kanton Zürich und an internationalen Bühnen, u.a. an der Comédie Française sowie am Spanischen Centro Dramático de Aragón.

1995 inszenierte Prader die deutschsprachige Erstaufführung von Yasmina Rezas „‘Kunst‘“ mit Peter Simonischek, Udo Samel und Gerd Wameling an der Schaubühne Berlin. Die viel beachtete Aufführung wurde ans Berliner Renaissance-Theater übernommen und ab 2002 über 50 Mal am Burgtheater gezeigt. Prader arbeitete ab 2000 wiederholt am Renaissance-Theater in Berlin, er inszenierte hier 2001 und 2002 erneut Stücke von Yasmina Reza, wie die deutschsprachige Erstaufführung von „Drei Mal Leben“ und „Reise im Winter“ sowie Jean-Claude Grumbergs „Das Atelier“, die deutschsprachige Erstaufführung von Edward Albees „Die Ziege oder Wer ist Sylvia?“ u.a.

2015 inszenierte er am Burgtheater „Das Konzert“ von Hermann Bahr. 

Er ist Übersetzer von Theaterstücken, hat mehrere Romane für die Bühne bearbeitet und u.a. an der französischen nationalen Schauspielschule in Strassburg und am Mozarteum in Salzburg unterrichtet.