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Frank Hoffmann

Premiere in der Spielzeit 2017/18

Der Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrenmatt
Premiere am 26. Mai 2018 im Burgtheater

Biografie

Frank Hoffmann wird in Luxemburg geboren. Er studiert Germanistik, Romanistik und Philosophie in Luxemburg und Heidelberg, arbeitet anschließend als wissenschaftlicher Assistent und macht seine ersten Schritte als Regieassistent von David Mouchtar-Samorai am Heidelberger Theater und als Regisseur am dortigen Studententheater. 1983 promoviert er an der Universität Heidelberg über eine von Michel Foucault ausgehende Philosophie des Theaters. Seit 1988 hält er eine Professur für Regie am Konservatorium in Luxemburg. Frank Hoffmann hat weit über 100 nationale und internationale Inszenierungen in mehr als 20 Städten herausgebracht unter anderem in Deutschland, Frankreich, Luxembourg und in der Schweiz. 1990 wird er von der Zeitschrift „Theater Heute“ als bester Nachwuchsregisseur ausgezeichnet. 1993 wird seine Produktion "Geschichten aus dem Wienerwald " am Schauspiel Bonn zur besten Inszenierung des Jahres in NRW ernannt, 1995 erhält er den „Prix Lions“ für sein theatralisches Schaffen. Im Jahr 1997 gründet Frank Hoffmann das Théâtre National du Luxembourg, das er seither leitet.

Seine Inszenierungen gastieren an vielen europäischen Bühnen und werden darüber hinaus eingeladen zu den Schillertagen nach Mannheim, den Mülheimer Theatertagen, zu der Bonner und der Wiesbadener Biennale, zum Heidelberger Stückemarkt, zum Ibsen-Festival nach Oslo und zum Strindberg-Festival nach Stockholm, zu den Festivals von Sibiu und Cluj (Rumänien), zum Kulturmonat nach Plovdiv (Bulgarien), zum Prager Theaterfestival deutscher Sprache, zum Festival des klassischen Theaters nach Almagro (Spanien) und nach Taipei zum Taiwan International Festival of Arts.

Frank Hoffmann veröffentlicht die Stücke "Die Beteiligten oder ein sauberes Land", "Die Arbeit der Frauen" und "Die Verlorenheit des Bauern auf dem Feld", die unter dem Titel „Trilogie der Wut“ erscheinen, sowie die Essais „Der Kitsch bei Max Frisch“, „Genet - Der gebrochene Diskurs“ und „Une histoire sans fin – Dialoge“. Darüber hinaus führt er bei den Filmen „Die Reise das Land“ (1987), "Schacko Klak" (1990) und „Die Räuber“ (2015) Regie. 1991 erhält Frank Hoffmann beim Filmfestival in Teheran für den Spielfilm „Schacko Klak“ den Preis für die beste Regie. 

Von 2004 bis 2018 leitet Frank Hoffmann die Ruhrfestspiele Recklinghausen.  

Frank Hoffmann © Ruhrfestspiele Recklinghausen

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