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Leander Haußmann

Premiere in der Spielzeit 2017/2018

Ein Sommernachtstraum von William Shakespeare
Premiere am 10. September 2017 im Burgtheater

Biografie

geboren 1959 in Quedlinburg, ist Film- und Theaterregisseur und Schauspieler. Ausbildung 1982 bis 1986 an der Schauspielschule Ernst Busch in Berlin. Anschließend spielte er an verschiedenen Theatern, hatte erste Rollen in Kinofilmen und trat auch als Theaterregisseur in Erscheinung (u.a. 1989 „Hedda Gabler“ von Henrik Ibsen, Landestheater Parchim). 

1990 bis 1995 war er Regisseur am Deutschen Nationaltheater Weimar, hier inszenierte er u.a. „Nora – Ein Puppenheim“ von Henrik Ibsen, „Ein Sommernachtstraum” von William Shakespeare. 

1995 bis 2000 war er Intendant des Schauspielhauses Bochum und eröffnete mit „Die Vaterlosen“ von Anton Tschechow. Es folgten UA „Germania 3 – Gespenster am toten Mann“ von Heiner Müller, „Viel Lärm um nichts“ von William Shakespeare, „John Gabriel Borkman“ von Henrik Ibsen,  UA „Das Verbrechen des 21. Jahrhunderts“ von Edward Bond. 

Eine Auswahl weiterer Theaterinszenierungen: 1991 „Angelas Kleider“ von Botho Strauss, Schauspielhaus Graz gemeinsam mit Steirischer Herbst; 1993 „Romeo und Julia” von William Shakespeare, Residenztheater München; 1993 „Antigone“ von Sophokles, Salzburger Festspiele, 2000 „Die Legende von Paul und Paula“ von Ulrich Plenzdorf, Volksbühne Berlin; 2001 „Der eingebildete Kranke“ von Molière, Thalia Theater Hamburg, 2001 „Der Streit“ von Marivaux, München: 2009 „Der kleine Bruder“ von Sven Regener, bat-Studiotheater der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin; 2011 „Rosmersholm“ von Henrik Ibsen, Volksbühne Berlin; 2014 „Die Möwe“ von Anton Tschechow, Thalia Theater Hamburg; und ab 2002 am Berliner Ensemble: „Ein Sommernachtstraum“, 2003, „Der Sturm“, 2013 und „Hamlet“, alle von William Shakespeare; 2014 „Woyzeck“ von Georg Büchner; 2015 „Der gute Mensch von Sezuan“ von Bertolt Brecht; 2015 „Die drei Schwestern“ von Anton Tschechow und 2016 „Die Räuber“ von Friedrich Schiller. 1997 inszenierte er „Die Fledermaus” von Johann Strauss an der Bayerischen Staatsoper München.

Sein Durchbruch als Filmregisseur gelang ihm mit dem Film „Sonnenallee“ 2000. Es folgten 2003 die Verfilmung des Romans „Herr Lehmann“ von Sven Regener, 2005 der Film „NVA“, in den Haußmanns eigene Erfahrungen als Soldat einflossen, und mit Boris Naujoks für das ZDF die Fernseh-Adaption von „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller, 2007 „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“ nach dem Buch von Allan und Barbara Pease, 2009 „Dinosaurier – Gegen uns seht ihr alt aus!“, 2011 „Hotel Lux“. 2016 Start der Dreharbeiten für die Verfilmung des Bestsellers „Das Pubertier“ von Jan Weiler. Er tritt auch weiterhin als Schauspieler in seinen und anderen Kinofilmen auf. 

Auszeichnungen: 1991 Dr.-Otto-Kasten-Preis, 1996 Bambi, 1998 Deutscher Drehbuchpreis gemeinsam mit Thomas Brussig für ihr Filmskript zu „Sonnenallee“, 2000 Jupiter in der Kategorie „Bester deutscher Regisseur“, 2006 DIVA – Deutscher Entertainment Preis, Jurypreis für die beste Regie von „Kabale und Liebe“ und „NVA“, 2010 Ernst-Lubitsch-Preis für „Dinosaurier – Gegen uns seht ihr alt aus!“ 

Biografie: Buh. Mein Weg zu Reichtum, Schönheit und Glück (autobiografischer Roman), Verlag Kiepenheuer & Witsch, 2013. An der Burg inszenierte Leander Haußmann 1994 Tschechows „Drei Schwestern“.