zurück zur Übersicht

Nikolaus Habjan

Premiere in der Spielzeit 2018/2019

Volksvernichtung oder Meine Leber ist sinnlos von Werner Schwab
Premiere am 29. November 2018 im Akademietheater

Biografie

geboren 1987 in Graz. Studium der Musiktheaterregie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2003 erlernte er bei einem Workshop den Umgang mit Klappmaulpuppen, die er häufig in seinen Inszenierungen einsetzt.

2008 erste Regieassistenz am Schubert Theater in Wien. Für das Stück „Schlag sie tot“ baute er Puppen und spielte diese auch auf der Bühne. Es folgten zwei weitere Stücke am Schubert Theater und Gastauftritte in Graz am Theater am Lend. Von 2009 bis 2016 war Habjan Co-Direktor des Schubert Theaters. Als Puppenspieltrainer arbeitete er am Staatstheater Mainz für die Produktion „Die verkaufte Braut“. Am Schubert Theater inszenierte er „Der Herr Karl“ und „Freaks“ (Performance für Puppen und Schauspieler). Weitere Produktionen waren „F. Zawrel – erbbiologisch und sozial minderwertig“ am Schubert Theater, die mit dem Nestroy für die beste Off-Produktion ausgezeichnet wurde, die Uraufführung „Fly Ganymed“ im Theseustempel/KHM Wien von Paulus Hochgatterer, „Max ’n Morizz feat. Texta“ frei nach Wilhelm Busch, „Das Missverständnis“ nach gleichnamigen Drama von Albert Camus, „6 Österreicher unter den ersten 5“ nach dem Buch von Dirk Stermann am Rabenhof Theater, die Uraufführung „Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus“ in der Minoritenkirche Krems, „Das Wechselbälgchen“ nach Christine Lavant, „Ich pfeife auf die Oper“ am Schauspielhaus Graz, „Faust. Eine Tragödie“ von Goethe bei Next Liberty Graz, „Kottan ermittelt – Das Puppen-Musical“ am Rabenhof Theater, „Nathan der Weise“ am Volkstheater Wien, die Oper „Oberon, König der Elfen“ von Carl Maria von Weber an der Bayerischen Staatsoper München, „Wien ohne Wiener“, musikalische Revue mit Chansons von Georg Kreisler, mit Franui am Volkstheater Wien und „Der Streit“ von Marivaux am Cuvilliés-Theater München.

Für seine Regie und Puppenspielinszenierungen wurde Nikolaus Habjan unter anderem mit dem Wolfgang Swoboda Preis für Menschlichkeit im Strafverfahren, dem Dorothea-Neff-Preis und dem Nestroy Publikumspreis ausgezeichnet.

Am Burgtheater arbeitete er erstmalig 2012 bei Shakespeares „Fool of love – Shakespeare Sonette“, 2013 folgte die Uraufführung von „Schatten (Eurydike sagt)“ von Elfriede Jelinek. Außerdem sind seine Programme „Der Herr Karl“ und „F. Zawrel – erbbiologisch und sozial minderwertig“ immer wieder als Gastspiele hier zu sehen.
Nikolaus Habjan © Reinhard Werner