"Angelika Prokopp Foyer - Klimtraum" im Burgtheater

Seit 2009 werden im "Angelika Prokopp Foyer" im Burgtheater die berühmten Kartons von Gustav Klimt gezeigt.

In den 90er Jahren wurde am Dachboden des Burgtheaters eine Rolle mit Eins zu Eins Entwurfszeichnungen (sog. „Kartons“) von Gustav Klimt für die Deckenbilder der berühmten Feststiegen gefunden.

Im Frühwerk Klimts sind diese Deckenbilder das entscheidende Hauptwerk, das bereits die Wende zur symbolistischen Phase der Wiener Jahrhundertwende ankündigt. Damit wurde unschätzbare Vorzeichnungen des Malers - die auch das einzige Selbstporträt enthalten - sichergestellt. Sie werden nun, nach ihrer Restaurierung, einer interessierten Öffentlichkeit als permanente Ausstellung in einem eigenen "Klimtraum" im Burgtheater zugänglich gemacht.

Kuratiert wurde dieses Projekt von Otmar Rychlik, für die Umsetzung konnte die Dkfm. Angelika Prokopp Privatstiftung gewonnen werden, die auch Namenspatronin des neuen Foyerraums ist.

Das Angelika Prokopp Foyer im Burgtheater kann im Rahmen des abendlichen Theaterbesuchs besichtigt werden.

Führungen nur auf Anfrage - wenden Sie sich hierfür bitte an unser Besucher*innen-Information.

Information

  • Führungen nur auf Anfragen
  • Telefonnummer + 43 (0)1 51444-4140
  • E-Mail info@burgtheater.at
  • Öffnungszeiten Mo-Fr 9-17 Uhr | Von 1. Juli bis 15. August: Mo-Fr 10-14 Uhr, Do 10-17 Uhr
  • Adresse Universitätsring 2, 1010 Wien

Die "Dkfm. Angelika Prokopp Privatstiftung"

Angelika Prokopp wurde am 07. März 1923 in Baden bei Wien geboren. Nach dem Studium an der Hochschule für Welthandel trat sie ins väterliche Unternehmen „Prokopp-Klassenlotterie“ ein, das sie mit großem Einsatz und Erfolg führte.

Ihr besonderes Interesse galt der Wiener Kulturszene. Aus diesem Grund ist der Stiftungszweck der von Angelika Prokopp im Jahr 1999 gegründeten gemeinnützigen Privatstiftung die Förderung von Kunst und Kultur. Bis zu ihrem Tod am 6. August 2006, verfolgte sie mit großer Anteilnahme die diesbezüglichen Aktivitäten der Stiftung.

Zum Gedenken an Frau Angelika Prokopp übernahm die Dkfm. Angelika Prokopp Privatstiftung die Kosten für die Restaurierung der Klimt-Kartons. Um diese Werke der Öffentlichkeit permanent zugänglich zu machen, wurde außerdem der Umbau dieses Foyers ermöglicht.