Eventdetails

Amerika

Franz Kafka

Kafkas epochales Werk Amerika schildert zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Geschichte eines Heimatlosen. Von den Eltern aus Europa vertrieben, erlebt Karl Roßmann in Amerika nicht die gewünschte Verheißung, sondern den sozialen Abstieg. Kafkas Romanfragment Amerika ist ein überlagertes Bild aus Mythen, Projektionen, Fakten und der Phantasie.

Der ehemalige Burgschauspieler Philipp Hochmair liest – seit seiner Ankunft im Ensemble des Thalia Theaters im Jahre 2009 – diese Geschichte eines „Vertriebenen“. Er spielt dabei nicht nur Karl, wie im Sekundentakt wechselt Hochmair als Virtuose der Darstellung in dem facettenreichen Solo zwischen den vielen Figuren und präsentiert den Roman als Phantasma und Erlebnis eines einzigen Schauspielers. 

Neben weiteren Kafka-Texten wie Der Prozess entwickelte Hochmair in Hamburg auch Goethes Werther! zu einem Hörspiel und szenischen Lesung weiter.

„Philipp Hochmair ist Karl Roßmann. Karl Rossmann ist Philipp Hochmair. Eingeschlossen in eine transparente Box, vollzieht der Schauspieler die Leiden des Ich-Erzählers in Franz Kafkas Romanfragment „Amerika“ nach: Ein Fremder sich selbst und der Welt. Das bravouröse Solo und der vom Wiener Burgtheater ans Thalia gekommene Schauspieler erhielt in der Garage des Studios in der Gaußstraße begeisterten Beifall. (Hamburger Abendblatt)

Foto © Armin Smailovic

Besetzung und Team

Besetzung

  • mit
    Philipp Hochmair