Eventdetails

Antigone

Sophokles


Fassung des Burgtheaters nach einer Übertragung von Frank-Patrick Steckel

Die Söhne des Oedipus, Eteokles und Polyneikes, sind tot, gefallen im Krieg um Theben. Während der neue alte Herrscher Kreon Eteokles bestatten lässt, verweigert er Polyneikes, den er als Staatsfeind betrachtet, ein Begräbnis. Dessen Schwester Antigone rebelliert gegen dieses Bestattungsverbot: Geschwisterliebe und Staatsraison stehen einander unversöhnlich gegenüber. Obwohl Haimon, Antigones Verlobter und Kreons Sohn, um ihre Freilassung bittet, lässt der König Antigone lebendig in einem Felsen einmauern. Doch die Totengötter rächen sich: Wie vom blinden Seher Teiresias prophezeit, nimmt das Unheil seinen Lauf. 

Antigone wurde vermutlich 442 v. Chr. uraufgeführt und zählt – wie König Oedipus und Oedipus auf Kolonos – zur Thebanischen Trilogie. Sophokles behandelt darin ein brennend aktuelles Thema: die Revolte gegen die Staatsgewalt und die ratio, welche in ihrer Unbedingtheit den eigenen Untergang in Kauf nimmt – und die Überzeugung, dass unser Dasein nur insofern etwas wert ist, als wir fähig sind, es zu opfern.

Für Ihre Anreise am Samstag, 20. Mai 2017 beachten Sie bitte, dass ab 14 eine Demonstration mit folgender Route geplant ist: Karlsplatz – Lothringer Straße – Schwarzenbergplatz –Ring bis Burgtheater– Löwelstraße- Ballhausplatz. Die Veranstalter geben ein voraussichtliches Ende von 18 Uhr an. Weitere Informationen unter www.oeamtc.at

Zeitplan

Dauer:
ca. 105 Min. Keine Pause
Beginn
Ende

Die nächsten Termine

Mai 2017

  • Spielstätte und Datum:
    BURG

Juni

Alle Termine

Besetzung und Team

Besetzung

am

Regie Team

  • Regie
  • Bühne
    Florian Lösche
  • Kostüme
    Pauline Hüners
  • Musik
    Anja Plaschg | (Soap&Skin), Anton Spielmann | (1000 Robota)
  • Licht
    Peter Bandl
  • Dramaturgie
    Florian Hirsch, Carl Hegemann
  • Chorleitung
    Hannes Marek

Medien und mehr

Antigone Trailer

Pressestimmen

  • Jette Steckel verpasst der großen Tragödie des Sophokles mächtig viel modernisiertes Pathos [...] – mit Aenne Schwarz als herber Titelheldin, Joachim Meyerhoff als irrem Kreon, mit toller Musik und starken Bildern.

    Die Presse
  • „Antigone“ überwältigt als bombastisches Theater: Der jungen Regisseurin Jette Steckel gelingt eine bildgewaltige Inszenierung der griechischen Tragödie am Burgtheater.

    Salzburger Nachrichten
  • Vom Musikalischen her konzipiert Jette Steckel ihre Inszenierung der sophokleischen Tragödie – der Chor legt tatsächlich singend los, mit Wucht, und stets untermalt von bald poppiger, bald altertümelnder Begleitung [...]. Eine akustische Überwältigungsaktion, die aufs Zwerchfell zielt und durchschlägt, bevor der Kopf zu denken beginnt.

    NZZ
  • „Antigone“ wird im Burgtheater mit Nebel, Lichtspielen und Cohen-Songs zur großen Rockoper.

    Kurier