Eventdetails

Das Konzert

Hermann Bahr

Das Konzert ist gar kein Konzert! Das angebliche Konzert in der Provinz ist nur die wiederkehrende Ausrede des Pianisten Gustav Heink, wann immer er der Ehefrau und seinen ausnahmslos in ihn verliebten Schülerinnen entkommen muss, um in einer Berghütte das Wochenende mit seiner augenblicklichen Favoritin zu verbringen.

Dieses trickreiche Manöver hat sich viele Jahre lang bewährt. Auch die Liebesworte, die der Virtuose den wechselnden Geliebten ins Ohr flüstert, sind eingespielt wie die verschiedenen Eröffnungen zu einer Schachpartie. Nur dass die Affären des Pianisten – verglichen mit den Möglichkeiten des Schachspiels – auch nach dem Auftakt eher gleichförmig verlaufen. Dies ändert sich an einem Tag im Frühling, als eine besonders heftig in ihren Meister verliebte Schülerin dahinterkommt, mit wem dieser wirklich zum Konzert fährt. In der Hoffnung, die Nebenbuhlerin auszuschalten, unterrichtet sie deren gehörnten Ehemann. Und der greift – anders als erwartet – nicht etwa zur Waffe, sondern zu einem viel teuflischeren Mittel.

Hermann Bahr schrieb, neben seinen umfangreichen publizistischen Tätigkeiten als Kritiker und Romancier, 40 Theaterstücke. Das Konzert widmete er seinem Freund Richard Strauss.

Mit freundlicher Unterstützung von Tostmann Trachten

Besetzung und Team

Besetzung

Regie Team

  • Regie
  • Bühnenbild
    Werner Hutterli
  • Kostüme
    Ingrid Erb
  • Licht
    Felix Dreyer
  • Dramaturgie
    Klaus Missbach

Medien und mehr

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Pressestimmen

  • Die Eröffnung von Hermann Bahrs töricht-schönem Lustspiel […] ist ein Fest der Hochkomik. […] Regisseur Felix Prader macht alles richtig: Sein Konzert brummt und federt – und erzählt auf die trocken-beiläufigste Art vom Verschwinden einer Kultur.

    Der Standard
  • Ein Stück klassische Literatur von zeitloser, feinperlender Komik und eine erlesene Schar von Schauspielern, die jede Rolle zum Funkeln bringen. Dazu eine einfallsreiche Regie und ein originelles Bühnenbild.

    ORF