Auf einer besseren Darstellung der Welt müsste man beharren.
René Pollesch
Deponie Highfield

Eventdetails

Deponie Highfield

René Pollesch

Im Gegensatz dazu wie „Sichtbarkeit“ gerade diskutiert wird, müsste es vielmehr um Folgendes gehen, dass Frauen genauso unsichtbar sein dürfen wie weiße Männer. Dass überhaupt alles Markierte undeutlich sein kann. Also um eine optische Politik müsste es gehen, die die Dinge in das Dunkle zieht, raus aus der Erhellung, in die Nicht-Transparenz. Auf einer besseren Darstellung der Welt müsste man beharren, einer zuverlässigen und durchsetzbaren, die sich nicht in der Suche nach Repräsentation erschöpft. In einem Regime der Überdeutlichkeit, der Erhellung, des Realismus also, ist der weiße Mann ja unsichtbar. Es gibt einen Blick, der bestrebt ist zu repräsentieren und zugleich der Repräsentation zu entgehen, und der will auch die vollkommen transparente Vermittlung der Welt. Aber gegen die Gefräßigkeit des Auges ginge es ja gerade darum, „nicht sichtbar“ zu sein.

René Pollesch inszeniert seit Jahren seine eigenen Stücke an zahlreichen Theatern. Seine Praxis als Regisseur und Autor, als jemand, der schreibend tätig ist, indem er Texte produziert und Inhalte ins Spiel bringt, vertraut wesentlich auf die Autorschaft der im Theater versammelten Künstler*innen, allen voran der Schauspieler*innen, Bühnenbildner*innen und Kostümbildner*innen.

In Koproduktion mit den Wiener Festwochen inszeniert René Pollesch mit Deponie Highfield bereits zum neunten Mal am Burgtheater Wien. Aktuell ist seine Inszenierung Carol Reed im Akademietheater zu sehen.

Kartenverkauf über die Wiener Festwochen www.festwochen.at - kein Wahlabo.

Die nächsten Termine

Mai

Juni

Alle Termine
Karten
Termin am 24.5. im Kalender speichern

Besetzung und Team

Besetzung

am

Regie Team

  • Regie
  • Bühnenbild
    Katrin Brack
  • Kostüme
    Tabea Braun
  • Licht
    Michael Hofer
  • Dramaturgie
    Anna Heesen