Eventdetails

Der eingebildete Kranke

Molière

Molières „eingebildeter Kranker“ Argan ist ein Hypochonder: er zieht Ärzte zu Rate, die ihm wiederum geduldig und gerne überflüssige Behandlungen gegen überteuerte Rechnungen verschreiben. Ein Arzt im Hause wäre fein, denkt Argan und möchte deshalb seine Tochter mit einem solchen verheiraten. Die ist jedoch in Cléante verliebt – und die Komödie nimmt ihren Lauf: Die Familie versucht Argan vom Wahn der Hypochondrie zu befreien, Argan wiederum erkennt trotz Wahn die Liebe seiner Tochter und Geldgier seiner Frau. Am Ende beschließt Argan, selbst Arzt zu werden, und die Tochter darf heiraten, wen sie will, Hauptsache er wird Arzt.

Unter dem Rippenknorpel, dem griechischen „chondros“, vermutete man einst den Ursprung der Hypochondrie. In der gleichen Region sitzt der Schmerz, der bei allzu heftiger Beanspruchung des Lachmuskels entsteht. Diese Diagnose wird dem Publikum der Inszenierungen von Herbert Fritsch häufig gestellt. Lachen heilt, was auch immer.

Wir danken der Manufaktur für historische Tasteninstrumente Fa. Neupert in Bamberg für die freundliche Unterstützung.

Zeitplan

Dauer:
ca. 165 Min. 1 Pause
Beginn
Ende

Die nächsten Termine

September 2017

  • Spielstätte und Datum:
    BURG

Oktober

Alle Termine

Besetzung und Team

Besetzung

am

Regie Team

  • Regie und Bühne
  • Kostüme
    Victoria Behr
  • Musik
    Ingo Günther
  • Licht
    Friedrich Rom
  • Dramaturgie
    Sabrina Zwach

Medien und mehr

Pressestimmen

  • Herbert Fritschs hinreißend infantile Inszenierung von Molières „Eingebildetem Kranken“ feiert die Heilkraft des Lachens.

    Kurier
  • Commedia dell‘Arte meets Punk – und alle scheinen ihren Spaß zu haben. So etwas hat man am Burgtheater in den 270 Jahren seines Bestehens noch nicht gesehen. Das Publikum quittierte den bizarren Abend mit Beifallsstürmen für Regisseur und Ensemble.

    Bayrischer Rundfunk
  • Regisseur Herbert Fritsch praktiziert am Wiener Burgtheater eine wunderbare Kur, die das Theater beflügelt und seine Selbstheilungskräfte freisetzt.

    taz
  • Getragen wird dieser wilde Abend, den man lieben oder hassen kann, der aber sicher nicht kalt lässt, von einem grandiosen Ensemble, mit dem Fritsch sichtbar intensiv gearbeitet hat.

    APA