Eventdetails

Der Revisor

Nikolaj Gogol

Die Nachricht, dass ein Revisor inkognito in die Stadt gekommen ist, versetzt den Bürgermeister in helle Aufregung. Alle lassen sich hier schmieren, bestechen, fälschen Bücher und Bilanzen. In Wahrheit handelt es sich bei der angekommenen Person jedoch um einen mittellosen reisenden Beamten namens Chlestakov, der das Angebot, ihn für einen Revisor zu halten, gerne annimmt. Die Honoratioren der Stadt drängen ihm Geld auf, der Bürgermeister benutzt sogar seine Frau und seine Tochter, um sich den vermeintlichen Revisor gefügig zu machen. Als Chlestakov das Spiel langsam aber sicher zu gefährlich wird, reist er unter dem Vorwand ab, bei seinem Paten die Einwilligung für die Verlobung mit der Tochter des Bürgermeisters zu holen. Während der Bürgermeister in der Vorfreude auf die Hochzeit und auf seine Petersburger Karriere schwelgt, die er durch den zukünftigen Schwiegersohn gesichert sieht, kommt ein aufgebrochener Brief, durch den alles aufgeklärt wird. Das Stück, 1835 geschrieben, ist die erste bedeutende russische Komödie, spielt natürlich dort, in der Provinz, und vor langer, langer Zeit. Doch manche Stücke büßen nichts von ihrer Aktualität ein ...

Der lettische Regisseur Alvis Hermanis hat in Wien Eine Familie, Platonov (eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2013) und Das weite Land inszeniert, zudem war von ihm das Gastspiel Väter zu sehen.

In dieser Produktion wird aus künstlerischen Gründen auf der Bühne geraucht.

Zeitplan

Dauer:
ca. 270 Min. 2 Pausen
Beginn
Ende

Die nächsten Termine

September 2015

  • Spielstätte und Datum:
    BURG
Alle Termine

Besetzung und Team

Besetzung

am

Regie Team

  • Regie und Bühne
  • Kostüme
    Kristine Jurjane
  • Licht
    Friedrich Rom
  • Dramaturgie
    Klaus Missbach

Medien und mehr

Pressestimmen

  • Die Inszenierung ist bildintensiv, stimmig, stets bestechend gespielt.

    Die Presse
  • Saisonauftakt an der Burg mit großem Ensemble: Alvis Hermanis formt Nikolaj Gogols „Der Revisor“ zu einem vielgestaltigen Abenteuer.

    Tiroler Tageszeitung
  • Ein durchgezogenes Konzept mit perfektionistischer Genauigkeit umgesetzt, ausgefeilt choreografiert und inszeniert.

    ORF
  • Alvis Hermanis führt einen Jahrmarkt der Eitelkeiten vor. Das Ensemble besticht mit Witz und Charakter.

    Die Presse
  • Alvis Hermanis inszeniert mit einem erlesenen Ensemble Gogols Klassiker der Bestechlichkeit.

    Bühne