Eventdetails

Die Komödie der Irrungen

William Shakespeare

Übersetzung und Neufassung von Sabrina Zwach

Zweimal Antipholus, zweimal Dromio, Zwillinge im Doppelpack, das sorgt für Unruhe in Ephesus, das allen Kaufleuten aus Syrakus den Zutritt in die Stadt verweigert. Wer es trotzdem wagt, muss mit der Todesstrafe rechnen, es sei denn, er hat genug Geld, um sich freizukaufen. Dafür bekommt Ägeon genau 24 Stunden Zeit, nachdem er dem Herzog von Ephesus die fantastische, geradezu irrwitzige Geschichte von seinem Schiffbruch und den unglaublichen Folgen erzählt hat. Damals, vor vielen Jahren, wurden Ägeon, seine Frau und ihre Zwillinge, die wegen ihrer verblüffenden Ähnlichkeit beide Antipholus heißen, auseinander gerissen und im Sturm auf hoher See getrennt.

Kaum volljährig geworden, hatte nun der mit Ägeon gerettete Zwillingssohn darauf bestanden, sich mit ihm und seinem Diener Dromio auf die Suche nach dem Bruder und der Mutter zu machen. Die Spur führt nach Ephesus. Dort müssen die Neuankömmlinge die verwirrende Erfahrung machen, in einer fremden Stadt scheinbar jedermann bekannt zu sein. Aus diesem sonderbaren Umstand entwickelt sich eine raffinierte Farce, bei der im jeweils richtigen Moment die jeweils falschen Partner aufeinander treffen. Die Grenze zwischen dem Unwahrscheinlichen und dem Unmöglichen beginnt gespenstisch zu verschwimmen, bis sich am Ende dann doch alle wieder kennen.

Zeitplan

Dauer:
ca. 120 Min. Keine Pause
Beginn
Ende

Die nächsten Termine

September 2017

  • Spielstätte und Datum:
    BURG

Dezember

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Besetzung und Team

Besetzung

am

Regie Team

  • Regie und Bühne
  • Kostüm
    Bettina Helmi
  • Licht
    Friedrich Rom
  • Musik
    Bernhard Gander
  • Dramaturgie
    Evy Schubert

Medien und mehr

Pressestimmen

  • Auf der Bühne des Burgtheaters verblüfft eine wundersame neue Musikmaschine. [...] Wie ein Alien aus einer fremden Theatersphäre ist dieser Klangroboter in der Shakespeare-Komödie gelandet, ein Hauptdarsteller, wie er noch nie auf einer Bühne stand.

    Die Zeit
  • Das Schauspielerteam [...] ist einfach sensationell, es ist eine Freude, zuzuschauen, mit welchem heiligen Ernst sie diesen herrlichen Blödsinn exekutieren.

    Kurier
  • Herbert Fritsch inszeniert William Shakespeares frühes Stück „Komödie der Irrungen" als grellbunte Show und reduziert sie dabei vor allem auf Slapstick.

    Die Presse
  • Eine Verwicklungskomödie ersten Ranges, der sich das Ensemble mit spürbarem Enthusiasmus hingibt und die ihren Reiz nicht zuletzt der bis ins Kleinste meisterhaft gesetzten Bewegungschoreografie und dem ausladenden Mienenspiel aller verdankt.

    Tiroler Tageszeitung
  • Er sorgt für die originellsten Applausordnungen und die fantasiereichsten Inszenierungen: Herbert Fritsch inszeniert am Burgtheater Shakespeares „Komödie der Irrungen" als hochkomische Studie der menschlichen Eitelkeiten und Bedürfnisse.

    Salzburger Nachrichten