Eventdetails

Die Stühle

Eugène Ionesco

Eine tragische Farce

Deutsch von Jacqueline Seelmann-Eggebert und Ulrich Seelmann-Eggebert

Tragische Farce? – Komische Tragödie? – Abschiedssymphonie? Die Stühle, neben Becketts Warten auf Godot und Endspiel einer der „Klassiker“ der Moderne. Auf der ganzen Welt spielen „Der Alte“ und „Die Alte“ das geheimnisvolle Weltspiel von Alter, Wahn und Klarheit der Andersseienden, von der Kraft der Hoffnung und der Phantasie – und vom Abschiednehmen in finsteren Zeiten. Auf der Suche nach Verständnis, Begegnung, Wärme, Liebe sind nichts als Stühle die stummen, geduldigen Mitspieler, auch sie voll Geheimnis und Geschichte.

Den beiden Akteuren dieses Weltspiels begegnet man täglich, auf der Straße, im Supermarkt, im Büro, in Schule und Altersheim … Man muss nur wieder lernen genau zu sehen, genau zu hören, genau hinzuschauen – sonst bleiben die Gäste dieser beiden „Helden des Alltags“ unsichtbar – und am Ende bleibt nichts als eine große, urplötzliche Stille.

Zeitplan

Dauer:
ca. 90 Min. Keine Pause
Beginn
Ende

Die nächsten Termine

Mai 2019

  • Spielstätte und Datum:
    AKADEMIE

Juni

Weitere Termine folgen…

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Besetzung und Team

Besetzung

am

Regie Team

  • Regie
  • Dramaturgie
    Jutta Ferbers
  • Bühne
    Gilles Taschet
  • Kostüme
    Margit Koppendorfer
  • Licht
    Ulrich Eh, Michael Hofer
  • Sounddesign
    David Müllner
  • Musik
    Tommy Hojsa, Bernhard Moshammer

Medien und mehr

Die Stühle - Trailer

Pressestimmen

  • Aus einem Abend, an dem alle Register der Schauspielkunst gezogen werden, [wird] ein kleiner Triumph des Peymann‘schen Poesie-, Fantasie- und Theatertheaters.

    Der Standard
  • Maria Happel und Michael Maertens brillieren in Ionescos Klassiker des Absurden Theaters.

    Tiroler Tageszeitung
  • Es ist das Spiel zweier großer Komödianten, die dem Leben den Finger zeigen. Von zwei Behauptungskünstlern und Fantasiegeschöpfen. [...] Nicht der Tod steht im Mittelpunkt, sondern das Spiel. Und damit natürlich auch das Theater.

    Der Standard
  • Mavie Hörbiger schreibt in der Rolle des Redners am Schluss mit Kreide das Wort „Adieu“ auf einige Stuhlflächen. Es steht am Ende eines rund hundertminütigen, trügerischen Spuks, grotesk, skurril, grandios gespielt.

    Kleine Zeitung
  • Happel und Maertens sind bei der Pantomime bestens aufeinander eingespielt: Im schwarz-weißen Bühnenbild mit roten Farbtupfern von Gilles Taschet sieht man die unterschiedlich großen Gäste förmlich vor sich.

    Kurier
  • Eine grandiose Abschiedssinfonie, in der alle diese Stühle am Ende leer bleiben, [...] in der zwei wunderbaren Schauspielern Raum zur Entfaltung all ihrer Kunst und Kunstfertigkeit gegeben wird.

    Die Presse
  • Maria Happel und Michael Maertens machen all den Schmerz über eine, ihre und unsere, verlorene Welt spürbar: in ihrem trapezförmigen Raum mit Türen, der sich immer mehr mit Stühlen und unsichtbaren Gästen füllt.

    Kronen Zeitung
  • Acht Türen, zwei Stühle, zwei Leiter und ein Luster. Peymanns Lieblingsbühnenbildner, der verstorbene Karl-Ernst Herrmann, hätte seine Freude mit der von Kreidewänden begrenzten Trapezbühne gehabt. Genauso wie Kostümbildnerin Moidele Bickel mit Maria Happels märchenhaftem Pettycoat und Michael Maertens abgewetztem Altherrendreiteiler (Bühne: Gilles Tasche...

    Der Standard

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  • Begeistert folgt man der virtuosen Clownerie, die von Michael Maertens und Maria Happel – später auch pantomimisch von Mavie Hörbiger – entfesselt wird. Hier waltet bestes text- und schauspielerzentriertes Theater im alten Sinn.

    Kronen Zeitung Nachtkritik
  • Maria Happel und Michael Maertens sind das alterslos greise Paar, dem die an die Stummfilmära angelehnte Kostümierung (Margit Koppendorfer) etwas Puppenhaftes verleiht. Auf Gilles Taschets schwarzer, sich nach hinten verengender und beidseitig mit je vier Türen ausgestatteter Bühne entfalten sie komisch wie präzise, mit Anleihen bei Slapstick-Giganten wie...

    Tiroler Tageszeitung

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  • Happel und Maertens verstehen es fantastisch, eine Welt entstehen zu lassen. Ihr Repertoire reicht von diskreten Gesten über Slapstick bis zur Operette, punktgenau und musikalisch.

    Die Presse
  • Ideal ergänzen sich Maria Happel und Michael Maertens, als Draufgabe sieht man im Finale ein kleines Satyrspiel von Mavie Hörbiger.

    Die Presse