Eventdetails

Die Wiedervereinigung der beiden Koreas

Joël Pommerat

Joël Pommerats skurriles wie berührendes Pariser Erfolgsstück zeigt 18 funkelnde Miniaturen über die Unmöglichkeit der Liebe. In einem u.a. von Ingmar Bergman, Edward Albee und Arthur Schnitzler inspirierten Szenenreigen treffen hier eine Prostituierte auf einen Priester, eine Sekretärin auf ihren Chef, eine Frau auf ihre erste große Liebe, ein Bräutigam auf seine Braut und ihre Schwestern, versuchen sich zwei Frauen zu trennen oder zwei Männer ganz einfach einen entspannten Abend zu verbringen.

Die große Vergeblichkeit ist Voraussetzung allen Geschehens in diesem Stück: Die 24 Männer und 28 Frauen, die einander hier begegnen, lieben einander oder haben einander geliebt oder lieben nun jemanden anderen oder haben überhaupt aufgehört zu lieben.

In präzisen Dialogen erzählt Pommerat von Menschen, die an der Liebe scheitern – und belegt auf amüsante Weise eine eigentlich todtraurige These: Eine erfüllte Liebesbeziehung ist in etwa so wahrscheinlich wie eine Wiedervereinigung von Nord- und Südkorea. Wobei: gänzlich ausgeschlossen ist die schließlich auch nicht, irgendwann einmal, mit etwas Glück.

Der Autor und Regisseur Joël Pommerat (*1963) schreibt und inszeniert in engem Dialog mit seinem Ensemble, der Compagnie Louis Brouillard, Stücke, die der Paradoxie des Alltags realistisch und unverblümt Stimme verleihen und mit ihrer Aktualität und Intensität ein breites Publikum begeistern. Er gilt als einer der wichtigsten französischen Gegenwartsdramatiker und wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. drei Mal mit dem Prix Molière.

In dieser Produktion wird aus künstlerischen Gründen auf der Bühne geraucht.

Zeitplan

Dauer:
ca. 135 Min. Keine Pause
Beginn
Ende

Die nächsten Termine

November 2017

  • Spielstätte und Datum:
    AKADEMIE

Dezember

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Besetzung und Team

Regie Team

  • Regie
  • Bühne
    Florian Parbs
  • Kostüme
    Alexandra Pitz
  • Musik
    Wolfgang Siuda
  • Licht
    Peter Bandl
  • Dramaturgie
    Hans Mrak

Medien und mehr

Die Wiedervereinigung der beiden Koreas-Trailer

Pressestimmen

  • Joël Pommerats „Die Wiedervereinigung der beiden Koreas“ skizziert in 18 Szenen ebenso viele Beziehungsdramen. Ein Glanzstück reiht sich an das nächste - hinter jeder dieser Miniaturen steckt eine Lebensgeschichte.

    SZ
  • Joël Pommerat ist mit „Die Wiedervereinigung der beiden Koreas“ ein poetisch-absurdes, witziges Reigenspiel der emotionalen Ratlosigkeit gelungen.

    Wiener Zeitung
  • Es ist ein Stück über die Sehnsucht, über das Aneinander-vorbei-Begehren, über das Missverständnis. Der Text ist pathosfrei, voll von Traurigkeit, Mitleid und Witz.

    Kurier
  • Die Koreas vereinigen sich wieder– und es ist zum Niederknien!

    Oberösterreichische Nachrichten